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Assassin's Creed

Black Flag

Die tödliche Präzision des maskierten Mannes schlug mich in ihren Bann. Ich war fasziniert von diesem Sendboten des Todes, der – nahezu unbeeindruckt von dem Blutbad um ihn herum –, nur auf den richtigen Moment wartete, um zuzuschlagen.

Es ist das goldene Zeitalter der Piraten – und die Neue Welt lockt mit ihren Verheißungen. Edward Kenway – der ungestüme Sohn eines Wollhändlers träumt vom schnellen Gold und kann dem Traum von einem ruhmreichen Leben auf Hoher See nicht widerstehen. Als der elterliche Hof angegriffen wird, sieht er seine Chance gekommen und kehrt seiner Familie den Rücken. Schon bald wird Kenway zu einem der tödlichsten Freibeuter seiner Zeit. Aber Gier, Ehrgeiz und Verrat sind seine steten Begleiter und als der Beweis einer perfiden Verschwörung zutage tritt, die alles zu zerstören droht, was ihm lieb und teuer ist, folgt Kenway dem Ruf nach Vergeltung und wird so in den jahrhundertealten Kampf zwischen Templern und Assassinen hineingezogen.

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  • Nichts ist lauter als der Schuss eines Lafettengeschützes. Vor allem, wenn es in allernächster Nähe abgefeuert wird. Es ist, als würde man aus dem Nichts von einer Faust getroffen, von einem Unsichtbaren, der einen zermalmen wollte. Als versuchte die bloße Luft ringsum einen zu zermalmen. Und man ist sich nicht sicher, ob es eine Täuschung der Augen ist, so geschockt und benommen ist man von dem Knall, oder ob die Welt wirklich erbebt. Aber das ist wahrscheinlich ohnehin egal. Der Schuss schlägt irgendwo ein. Schiffsplanken zersplittern, reißen Männern Arme und Beine ab. Andere Männer schauen an sich hinunter, erkennen in den paar Sekunden, die ihnen bis zum Tod noch bleiben, dass ihnen der halbe Körper weggeschossen wurde, und fangen an zu schreien. Unmittelbar nach dem Schuss hört man nichts außer dem Knirschen des beschädigten Schiffsrumpfs und dem Geschrei der Toten und Sterbenden. Wie gut man darauf reagiert, hängt davon ab, wie nah man dran ist. Ich würde nicht behaupten, dass man sich jemals daran gewöhnt, an den Schuss eines Lafettengeschützes, daran, wie er ein Loch in die Welt reißt. Aber der Trick besteht darin, sich schnell wieder zu fangen – genauer gesagt besteht er darin, sich schneller wieder zu fangen als der Feind. Wir befanden uns vor der Küste Kubas, auf Höhe von Kap Buena Vista, als die Engländer angriffen. Wir nannten sie Engländer auf der Brigantine, obgleich Engländer auch das Gros unserer eigenen Mannschaft ausmachten und ich selbst Engländer war, von Geburt und im Herzen. Aber als Pirat zählte das nicht. Man war ein Feind Seiner Majestät (King George hatte die Nachfolge von Queen Anne angetreten), ein Feind der Krone. Und damit war man ein Feind der Marine Seiner Majestät. Wenn wir also „Segel in Sicht!“ hörten, die rote Flagge am Horizont ausmachten und eine Fregatte, auf deren Decks Gestalten hin und her rannten, mit Schaum vor dem Bug durch das Wasser auf uns zupflügen sahen, dann riefen wir: „Die Engländer greifen an! Die Engländer greifen an!“, ohne groß auf das kleine Detail unserer eigenen Nationalität zu achten. Wir waren zu sehr damit beschäftigt, am Leben zu bleiben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 18.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8332-2700-4
Reihe Assassins Creed (Panini)
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 21,6/13,8/4,3 cm
Gewicht 599 g
Originaltitel Black Flag
Auflage 1
Übersetzer Timothy Stahl
Buch (Taschenbuch)
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15,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Perspektivenwechsel

Michaela Salzmann, Thalia-Buchhandlung Linz

Ich habe ihn nicht wirklich gekannt. Ich glaubte nur, ihn zu kennen. Und nun ist es zu spät. Zu spät, um ihm zu sagen, dass ich ihn falsch eingeschätzt habe. Zu spät, um ihm zu sagen, das es mir leidtut. Schon der Prolog erweckt bittersüße Erinnerungen, denn jene die den dritten Part der Gamereihe gespielt haben, wissen schon welche Erkenntnis am Ende auf den Leser wartet. Es ist die Geschichte der interessantesten und charismatischsten Figur dieses Teils. Es geht nicht um Hauptheld Connor. Es ist das Vermächtnis von Haytham Kenway. In Tagebucheinträgen schildert der Templer, die Geschehnisse aus seiner Sichtweise und gewährt einen Blick in die Vergangenheit, angefangen mit seiner tragischen Kindheit bis zu den Erlebnissen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Somit erfährt man viel über die Entwicklung des zerrissenen Charakters und erhält gleichzeitig interessantes Hintergrundwissen. Es erschließt sich dem Leser, warum Haytham trotz Templerzugehörigkeit eine Assassinenklinge benutzt, dass er insgeheim schon mal ein beschützendes Auge auf Connor wirft und lüftet das Geheimnis über den rätselhaften Mann, den der Attentäter in der atmosphärischen Anfangssequenz des Spiels, in der Oper ermordet. Das Buch schafft es damit, der Hauptgeschichte noch mehr Tiefgang zu verleihen. Außerdem bildet das Werk ein gelungenes Bindeglied zwischen AC 3 und der mittlerweile angekündigten Fortsetzung. Denn wie Fans wissen, lautet der Name des neuen Hauptcharakters Edward Kenway. Dieser hat auch einen Auftritt im Buch. Schließlich ist er Haytham´s Vater.

"Ich habe ihn nicht wirklich gekannt."

Tamara, Thalia-Buchhandlung Wien, W3

"Ich glaubte nur, ihn zu kennen, aber erst, als ich sein Tagebuch las, wurde mir bewusst, dass ich eigentlich gar nichts über ihn wusste. Und nun ist es zu spät." Connor Kenway Warum ist Haytham Kenway ein Templer geworden, wo doch mindestens einer seiner Vorfahren zu den Assassinen gehörte? Diese Frage stellte sich mir während des Spielens von Assassins Creed 3. All das und noch mehr erfährt man in Haythams Tagebuch. Wer sind die Guten? Wer die Bösen? Sind es die Assassinen oder die Templer? Es war schwer diesen hervorragenden Roman aus der Hand zu legen, weil mich die Geschichte, Haytham Kenways Leben, in seinen Bann gezogen hat. Empfehlenswert für jeden Fan von Assassins Creed und diejenigen die mehr über Haytham erfahren wollen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
16
6
3
1
0

Mystisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilvesheim am 16.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe selbst die Spiele von Ubisoft alle gespielt zu diesen Geschichten. Von Ezio und seiner Geschichte konnte ich aber einfach nicht genug bekommen. In diesem Buch wird alles verständlich wiedergegeben. Spannung wird aufgebaut. Nur muss ich sagen, dass Kampfzenen etwas monoton und nach einiger Zeit eintönig beschrieben werde... Ich habe selbst die Spiele von Ubisoft alle gespielt zu diesen Geschichten. Von Ezio und seiner Geschichte konnte ich aber einfach nicht genug bekommen. In diesem Buch wird alles verständlich wiedergegeben. Spannung wird aufgebaut. Nur muss ich sagen, dass Kampfzenen etwas monoton und nach einiger Zeit eintönig beschrieben werden. Ansonsten ist es ein tolles Buch um den Alltag hinter sich zu lassen und in die Toskana des 15. Jahrhunderts einzutauchen.

Die Bruderschaft
von Klopfer in Bookland am 12.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

uch in diesen Buch hat sich Bowden strickt an die Handlung von Ubisoft gehalten. Brotherhood schließt am Ende von Renaissance an und wir erfahren die weitere Geschichte von Ezio, die sich diesmal in Rom abspielt. Das Spiel an sich, ist nicht lang und Bowden hat durch mehr Gedankengänge von Ezio und auch ein Blick in seiner Gefüh... uch in diesen Buch hat sich Bowden strickt an die Handlung von Ubisoft gehalten. Brotherhood schließt am Ende von Renaissance an und wir erfahren die weitere Geschichte von Ezio, die sich diesmal in Rom abspielt. Das Spiel an sich, ist nicht lang und Bowden hat durch mehr Gedankengänge von Ezio und auch ein Blick in seiner Gefühlswelt, die Geschichte verlängert. Ezio der sonst immer nur ein Frauenschwarm ist, zeigt Gefühle gegenüber Caterina Sforza, die wiederum die Gefühle nicht erwidert. Hier erleben wir zum ersten Mal Ezios verletzliche Seite. Das Credo verlangt viel von ihm und er wünscht sich ab und an sein altes Leben wieder. Das Familienverhältnis zu seiner Schwester und seiner Mutter, ist auch in diesen Teil nicht besonderlich gut und wir erleben eine kleine Annährung. Diese wird im Buch besser verdeutlich als im Spiel selbst. Die Geschichte an sich, ist für mich eher langweilig. Ezio ist erneut auf Rache aus und will die Borgias vernichten. Leonardo taucht ab und an auf, wir lernen Machiavellis besser kennen und Ezio baut die Assassinen Bruderschaft weiter aus. An sich ist die Idee hinter dieser Geschichte nicht schlecht, aber das Spiel sowie das Buch konnten mich von dieser Idee nicht ganz überzeugen. Ezio befand sich des Öfteren im Zwiespalt mit dem Apfel. Sollte er diesen nutzen oder nicht? Auf Dauer wurde das reden über den Apfel langweilig und die Verfolgung von Cesare war nicht sonderlich spannend. Die ganzen Verfolgungen und das Anschleichen, wurde im Buch weniger aufgegriffen als im Spiel an sich. In Brotherhood gab es weniger Attentate und das Anschleichen bzw. Verfolgungen waren hier wichtiger. Das baute wenig Spannung auf und wurde an einigen Stellen ansträngend zu lesen. Das Buch kann ich nur Assassins Creed Fans empfehlen, die auch Ezio mögen und den Teil mit der Bruderschaft interessant fanden. Für mich, die das Spiel schon als langweilig empfunden hat, konnte das Buch auch nicht mehr ganz überzeugen. Froh war ich über die Verbesserung von Ezios Gefühlswelt und das wir ein paar Informationen bezüglich seiner Gedanken bekommen haben. Die kleine Tatsache ändert allerdings nicht, das ich das Buch langweilig fand.

Spitze!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich vom Kinofilm begeistert war, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Ich muss mitteilen, das Buch ist wirklich Spitze. Es hat ja mit dem Film überhaupt nichts zu tun. Mit Ezio, dem Assassinen, erlebe ich ein historisches Abenteuer gemischt mit Fantasy. Jetzt brauche ich den zweiten Band, denn das Abenteuer geht weiter.