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Die Strudlhofstiege

Roman. Mit e. Nachwort von Daniel Kehlmann und einer Topographie der Originalschauplätze von Stefan Winterstein

Wien in den Jahren 1910/11 und 1923 bis 1925. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a. D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. "Die Strudlhofstiege" ist Heimito von Doderers bekanntestes und beliebtestes Werk. Mit diesem vielschichtigen, von souveränem Humor erfüllten "Roman einer Epoche" hat sich Doderer einen unbestrittenen Platz in der deutschen Literatur geschaffen. Doderers wahrhaftig phänomenaler Roman ist mehr als eine minutiös echte, bezaubernde und sublim-amüsante Schilderung der vielschichtigen Wiener Gesellschaft jener Jahre. "Die Strudlhofstiege" ist ein raffinierter, psychologischer, durch und durch moderner Roman. Doderer erweist sich als geradezu virtuoser Regisseur seiner so zahlreichen Akteure; wie er sie immer wieder zur symbolisch-schicksalhaften Strudlhofstiege zu lotsen weiß, ist eine kompositionelle Meisterleistung. Dazu kommt Doderers köstliche Sprache.
Portrait
Heimito (Ritter) von Doderer, 5. 9. 1896 Hadersdorf bei Wien - 23. 12. 1966 Wien. Der aus einer protestantischen Architekten- und Bauunternehmerfamilie stammende D. begann nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums 1914 in Wien mit dem Jurastudium, wurde jedoch 1915 zum Militär eingezogen und geriet 1916 als Kavallerist in russ. Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung (1920) studierte er in Wien Geschichte (Dr. phil. 1925). Danach lebte er als freier Schriftsteller und schrieb für das Feuilleton verschiedener Wiener Tageszeitungen. Am 1. April 1933 trat er in die nationalsozialistische Partei ein, die bald darauf in Österreich verboten wurde. 1936 siedelte er nach Dachau über. Er distanzierte sich bald wieder vom Nationalsozialismus und konvertierte 1940 zum Katholizismus. Im selben Jahr wurde er zur Luftwaffe eingezogen. 1946 kehrte er nach Wien zurück und besuchte von 1948 bis 1950 Kurse am Institut für österreichische Geschichtsforschung. Zahlreiche Ehrungen - u. a. Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (1957) - bestätigten die Stellung, die er nun als Repräsentant der österreichischen Literatur der Nachkriegszeit erreicht hatte.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 944
Erscheinungsdatum 16.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-65555-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 21/13,5/4,9 cm
Gewicht 908 g
Abbildungen mit 12 Abbildungen
Auflage 2. 75. bis 77. Tausend der Ge
Verkaufsrang 16493
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Die Tiefe der Jahre

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Diesen "Seitenberg" zu erklimmen ist definitiv anspruchsvoller als das Besteigen des eigentlichen Bauwerks, aber in der Regel gehen die meisten Leser stolz daraus hervor. Doderer entwirft ein wahres Labyrinth an Charakteren, verstrickt deren Begegnungen, führt einen in die Irre und auch wieder daraus hervor. Diese Erzählweise muss man zu schätzen wissen, aber sie macht dieses Buch zu einem der beeindruckensten Klassiker der österreichischen Literatur.

Kundenbewertungen

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super, extrem rasche und sichere Zustellung via Österr. Post!!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Innsbruck am 07.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kenne das Werk bereits, mein Exemplar wurde mir leider irgendwann mal "entwendet", und ich wünschte mir ein "Wiederlesen". Danke für die kostengünstige Erfüllung meines Wunsches!

C.H.Beck feiert Geburtstag und macht uns ein Geschenk!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 10.09.2013

Der Verlag C.H.Beck feiert seinen 250. Geburtstag und macht uns ein schönes, kostbares Geschenk! "Die Strudlhofstiege" von Heimito von Doderer gibt es in der Aufmachung der Ausgabe von 1951. Es ist ein Genuss, dieses Buch in der Hand zu halten. Und da es wohl auch zu der Kategorie von Romanen gehört, über die es heißt: "Wollte ... Der Verlag C.H.Beck feiert seinen 250. Geburtstag und macht uns ein schönes, kostbares Geschenk! "Die Strudlhofstiege" von Heimito von Doderer gibt es in der Aufmachung der Ausgabe von 1951. Es ist ein Genuss, dieses Buch in der Hand zu halten. Und da es wohl auch zu der Kategorie von Romanen gehört, über die es heißt: "Wollte ich immer schon mal lesen", können Sie sich genau diesen Wunsch mit diesem Band erfüllen! Hinzu kommt eine Topographie der Originalschauplätze des Romans (mit Fotos). Und ein Nachwort von Daniel Kehlmann. Er zitiert Martin Mosebach, der das Lesen des Romans mit dem "Besuch einer Party" verglichen hat. Also, wann fangen Sie damit an?

Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim an der Ruhr am 09.09.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine kritische Lobpreisung auf das Wien der vergangenen Zeit in einer Sprache und Erzählkunst die seines Gleichen sucht und nur schwer findet. Die Strudlhofstiege ist Dreh- und Angelpunkt von kleinen Tragödien, Liebe und Betrug. Schon nach wenigen Sätzen Ist man diesem Roman voll und ganz ausgeliefert!