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Unter aller Sau / Kommissar Lederer Bd.1

Kriminalroman

Kommissar Lederer 1

(2)
Das kleine Örtchen Niedernussdorf wird aus seiner beschaulichen Idylle gerissen, als die beiden Polizisten Erwin und Richie eine tote Frau im Wald entdecken. Der ewig bekiffte Richie will mit einem Mord nichts zu tun haben und die Leiche in die Nachbargemeinde verfrachten. Sollen die sich doch damit herumschlagen! Doch Erwin, ein geistiger Tiefflieger, meldet die Tote, pflichtbewusst. Dienststellenleiterin Gisela Wegmeyer benachrichtigt ihrerseits - wenn auch widerwillig - die Mordkommission in Straubing. Und es kommt wie befürchtet: Hauptkommissar Lederer ermittelt. Seine Markenzeichen: abgewetzter Ledermantel, Cowboystiefel aus Straußenleder und Pornoschnauzer – der schönste Polizist Niederbayerns, seiner Meinung nach. Mit seinen unnachahmlichen Ermittlungsmethoden verbreitet er Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Jeder potenzielle Mörder soll wissen, dass mit ihm nicht zu spaßen ist! Soll die Tote doch im »Paradies« gearbeitet haben, einem als Kosmetiksalon getarnten Bordell voller rumänischer Edelnutten. Doch auch Gisela greift schließlich zusammen mit den Frauen Niedernussdorfs zu Methoden, die an Bauernschläue und Hinterfotzigkeit nicht zu überbieten sind...
Portrait
Christian Limmer, 1964 in Straubing geboren und aufgewachsen, hat versucht Theaterwissenschaft zu studieren, das Studium wegen Trockenheit abgebrochen und im Folgenden unter anderem als Cutter bei der Bavaria Film gearbeitet. An der UCLA in Los Angeles absolvierte er einen Drehbuchkurs, bevor er seine Karriere bei Film und Fernsehen begann. Seit 1993 schreibt er Drehbücher für Fernsehproduktionen wie „Polizeiruf 110“, „Tatort“ oder „Unter Verdacht“. Sein Niederbayernkrimi "Sau Nr. 4" ist mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Er lebt mit seiner Familie in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 03.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51067-4
Reihe Ein Fall für Karl Lederer und Gisela Wegmeyer 1
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 18/11,5/2,2 cm
Gewicht 214 g
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Kundenbewertungen

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Kommissare am Rande der Unglaublichkeit
von Uli Geißler aus Fürth am 22.08.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine tote Frau im Wald veranlasst den stets leicht benebelten Dorfpolizisten Richie darüber nachzudenken, wie er sich eine Menge Arbeit sparen könnte, wenn die Leiche außerhalb der Gemeindegrenzen zu liegen käme, doch die geflissentliche Dienstauffassung seines Kollegen Erwin lässt das nicht zu. So bleibt die Tote im Dorf. Die... Eine tote Frau im Wald veranlasst den stets leicht benebelten Dorfpolizisten Richie darüber nachzudenken, wie er sich eine Menge Arbeit sparen könnte, wenn die Leiche außerhalb der Gemeindegrenzen zu liegen käme, doch die geflissentliche Dienstauffassung seines Kollegen Erwin lässt das nicht zu. So bleibt die Tote im Dorf. Die Vorstellung, ein Bayrischer Landpolizist könnte ein Postpost-Hippie-Dasein führen und als ständig bekiffter Handlanger der ambitionierten Dienststellenleiterin Gisela Wegmeyer, mag ihren Reiz haben. Dennoch haftet dadurch schon nach der ersten Information ein Hauch von Unglaubwürdigkeit an der Geschichte. Prinzipiell gehört das aber zu dem Witz des Geschehens, denn schnell wird auch eine weitere skurrile Rolle vom Autoren entwickelt – die des gezwungenermaßen anzufordernden Mordkommissionsleiter Lederer, der sehr zum Leidwesen Frau Wegmeyers ein rechter Angeber zu sein scheint, zumindest, was die Fachlichkeit anbelangt. Cowboystiefel und Pornobalken (Schnauzbart) passen einfach eher zu einem abgehalfterten Problemermittler eines amerikanischen Halbwelt-Krimis, denn zu einem seriösen Auftritt eines Deutschen Kriminalkommissars. Allerdings übertünchen die spaßig angelegten Dialoge und Geschehnisse doch ein wenig den Gehalt eines tiefgehenden Kriminalromans, sprich: Motivlage sowie die sozialen, politischen, wirtschaftlichen, persönlichen, emotionalen und psychischen Hintergründe des Mordes geraten sehr ins Hintertreffen. Daher gibt es auch nicht die Unübertreffbarkeits-Bewertung mit 5 Sternen, sondern – dennoch sehr gute 4. Im Verlauf des mit einigem Lokalkolorit und dennoch stets auch für Nichtbajuwaren gut nachvollziehbaren Romans sorgen die unterschiedlichen Ermittlungsmethoden der im Prinzip konkurrierenden Wegmeyer und Lederer für spannendes Vergnügen. Schnell findet man sich gut in de Gegend des Geschehens angekommen und verfolgt aufgeregt, wie sich Stück für Stück der Falle entwickelt und schlussendlich aufklärt. Die fiktive niederbayrische Niedernussdorfer Idylle offenbart sich denn doch als durchaus an der Moderne teilhabende Gemeinschaft inklusive vorgeschobener Ahnungslosigkeit und tatsächlicher dunkler Abgründe. Die abwechslungsreich erzählten Ereignisse, die gut vermittelten Charaktere, der so beiläufige und doch zentrale Dauerstreit der Haupt-Protagonistin mit dem Haupt-Protagonisten sind ansprechend und bildhaft erzählt, so dass man bisweilen den Eindruck hat, es liefe die aktuelle Folge einer Fortsetzungsserie. Das Buch bereitet unterhaltsames Lesevergnügen und es darf gerne eine Fortsetzung aus Niedernussdorf geben. (c) 8/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Harte Unterwelt in Niederbayern
von Michael Lehmann-Pape am 05.04.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Name „Vlad“ für einen vermeintlichen „Bösewicht“ des Romans ist tatsächlich gut gewählt. Nicht dass jener Vlad in Niederbayern tatsächlich ein Blutsauger wäre, aber er könnte durchaus mit allen Wassern gewaschen sein. Und lautlos und leise könnte er es verstehen, wie sein Namensvetter, bei Nacht in Häuser einzudringen,... Der Name „Vlad“ für einen vermeintlichen „Bösewicht“ des Romans ist tatsächlich gut gewählt. Nicht dass jener Vlad in Niederbayern tatsächlich ein Blutsauger wäre, aber er könnte durchaus mit allen Wassern gewaschen sein. Und lautlos und leise könnte er es verstehen, wie sein Namensvetter, bei Nacht in Häuser einzudringen, zu morden und ohne eine konkrete Spur wieder zu verschwinden. Falls sich der Verdacht überhaupt erhärten sollte gegen den Rumänen, der im Niederbayerischen Dorf eine Schönheitsfarm betreibt. Eine vermeintliche Mordszene bei Nacht im stillen Haus, die im Übrigen einer der Höhepunkte in diesem gut zu lesenden und logisch aufgebauten Kriminalroman ist. Ein Krimi, der seine Spannung letztlich nicht aus überraschenden Wendungen und Erkenntnissen zieht, wie so manch andere Kriminalromane (die Täter sind nicht allzu lange unbekannt), sondern aus der daraus folgenden Konfrontation der gestandenen Polizistin und Dienstleiterin in Niedernussdorf, Gisela Wegmeyer. Eine übel zugerichtete Frauenleiche wird im Wald bei Niedernussdorf gefunden. Schnell ergeben die Ermittlungen Verbindungen ins heimliche Rotlichtmilieu des Nachbardorfes. Doch Wissen heißt nicht unbedingt, Dinge auch Beweisen zu können. Vor allem dann nicht, wenn eine eiserne Mauer des Schweigens zunächst im Raume steht. Ein Schweigen aus Angst vor „dem Rumänen“, der hinter allem zu stecken scheint. Nicht unbedingt förderlich ist zudem, dass die Leitung der Ermittlungen natürlich nicht bei der Dorfpolizei liegen, sondern die Mordkommission aus Straubing in Person von Kommissar Lederer durchaus ganz gerne auf die recherchierende Mitarbeit der Ortspolizei verzichten würde. Wenn aber eine Gisela Wegmeyer sich einmal festgebissen hat, anfängt, die Dinge persönlich zu nehmen, stellt man sich ihr besser nicht in den Weg. Weder lässt sie sich, bei aller Betroffenheit, durch die fortschreitende Demenz ihres Vaters abhalten, noch lässt sie sich hindern von der teilweise überbordenden Dumpfheit und der schwelenden Spannungen zwischen ihren Mitarbeitern vor Ort. Die sich im Übrigen, trotz mancher satirischer Zeichnung durch den Autor zu Beginn des Romans, durchaus handfest im Buch entwickeln werden. Auch der kühle und so gerne hart auftretende Lederer wird im Lauf der Zeit spüren, dass er besser mit Wegmeyer kooperiert. Lokalkolorit und Atmosphäre der niederbayerischen Gegend trifft Christian Limmer schlafwandlerisch sicher. Neben einer gehörigen Portion Humor gelingt es ihm gut, nicht in eine Persiflage abzurutschen, sondern die Bigotterie der Dörfler einerseits, die rauen Umgangstöne andererseits und auch die Verbrechen selbst durchaus hintergründig und fesselnd auf den Punkt zu bringen. Dennoch, an manchen Stellen überzieht Limmer im Eifer des Gefechtes dann doch. Zwei hartgesottene rumänische Kriminelle, die im Nadelstreifenanzug durch den Wald irren und von einer merkwürdigen Bürgerwehr umgehend festgesetzt werden und kurz vor der Folter stehen gehören hier ebenso in das Reich der zu breiten Fantasie wie so manche „Marotten“ der drei untergebenen Polizisten im Dorf. Alles in allem ein gut aufgebauter und sprachlich flüssig zu lesender „Niederbayernkrimi“ mit handfesten Spannungselementen, menschlichen Dramen und überzeugenden Figuren, der hier und da satirisch überzieht.