Dem Leben entfremdet

Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden

Arno Gruen

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  • Dem Leben entfremdet

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Beschreibung

Unser Bewusstsein und unsere Wirklichkeit sind beherrscht von Krisen, Hass, Exzessen und Gewalt bis hin zur Verachtung des Menschlichen. Wissenschaftliche Erkenntnisse, Technik und Informatik beeinflussen, beaufsichtigen, befehlen uns: Das abstrakte Bewusstsein entfremdet uns unaufhaltsam dem Leben. Das Empfinden für die Wirklichkeit und das Mitgefühl für andere Menschen werden zunehmend durch ein unnatürliches und nicht mehr menschliches Bewusstsein abgewertet und unterdrückt. So nehmen wir den Ursprung unseres selbstzerstörerischen Tuns nicht mehr wahr. Das empathische Bewusstsein würde es uns ermöglichen, den Weg des Lebens neu zu entdecken.

»Wer einen unbefangenen Blick auf den Zustand unserer Welt wirft, auf all das leid, das Menschen einander in Syrien, Somalia, Nordkorea, dem Irak und anderen Weltgegenden zufügen, wer die deprimierende Gewalttätigkeit der menschlichen Spezies in den Blick nimmt, wird es sich manchem Einwand zum Trotz nicht leisten wollen, auf Arno Gruen und seine Bücher zu verzichten.«
Günter Kaindlstorfer, ORF, 17.05.2013

»Das klingt wie ein Erich Fromm fürs 21. Jahrhundert. Gut so.«
Andreas Malessa, Deutschlandradio Kultur, 09.07.2013

Produktdetails

Verkaufsrang 35201
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 25.01.2013
Verlag Klett Cotta
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Dateigröße 3666 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783608104936

Kundenbewertungen

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Empathie & Solidarität
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 13.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein bewegendes Plädoyer für ein Leben voller Empathie und Solidarität. Arno Gruen ergründet eindrücklich, wie Unsicherheiten in unserer Gesellschaft schon in frühester Kindheit entstehen und in einem übertriebenen Streben nach Sicherheit und Primitivität enden. Dieses Buch macht bewusst, wie bedeutsam Engagement und Mitgefühl im... Ein bewegendes Plädoyer für ein Leben voller Empathie und Solidarität. Arno Gruen ergründet eindrücklich, wie Unsicherheiten in unserer Gesellschaft schon in frühester Kindheit entstehen und in einem übertriebenen Streben nach Sicherheit und Primitivität enden. Dieses Buch macht bewusst, wie bedeutsam Engagement und Mitgefühl im Zusammenleben sind!

Dem Leben entfremdet
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was bringt Eltern dazu, die Lebendigkeit und Lebenslust ihrer Säuglinge als störend oder gar bedrohend zu erfahren? Ein Kind solcher Eltern wird dann bald voller Angst und Unbehagen sein. So lernt es früh, dass der Teil in ihm, der sein eigenes ursprüngliches Selbst ist, die Beziehung zu den Eltern gefährdet und desh... Was bringt Eltern dazu, die Lebendigkeit und Lebenslust ihrer Säuglinge als störend oder gar bedrohend zu erfahren? Ein Kind solcher Eltern wird dann bald voller Angst und Unbehagen sein. So lernt es früh, dass der Teil in ihm, der sein eigenes ursprüngliches Selbst ist, die Beziehung zu den Eltern gefährdet und deshalb schlecht ist. Das Eigene wird unversehens zum Fremden gemacht. Dieses eigene Fremde aber muss von nun an beständig bekämpft werden. So wird es unterdrückt und durch ein erwartetes Verhalten ersetzt. Wie verheerend sich die frühkindliche Abspaltung des Eigenen auswirken kann: zu einer „potentiellen Quelle eines inneren Terrors“,. Denn die „Nicht-Achtung“ der ursprünglichen Bedürfnisse und Wahrnehmungen des Kindes lässt in diesem eine tiefe Unsicherheit entstehen, die den Menschen dann permanent nach Sicherheit jagen, nach kompensatorischer Größe und Macht, nach Herrschaft und Besitz streben lassen. Da das Eigene als solches nicht sein darf und zum Fremden wird, das zuerst innen, dann – als Projektion – auch außen unterdrückt, gehasst und gedemütigt werden muss, „ist die Geschichte der großen Zivilisationen (letztlich) die Geschichte der Unterdrückung unserer empathischen Natur.“ Von diesem „Verrat am Selbst“ ausgehend, erklärt der Autor in seinem neuen Buch beispielsweise auch die Finanzkrise, deren Ursprung in der „Idee der Größe“ zu suchen sei, „die dem menschlichen Bedürfnis entspringt, seiner grundsätzlichen Unsicherheit zu entkommen“. Wenn wir den Prozess der Selbstentfremdung unterbrechen, uns selbst mit all unseren Schwächen und unserem Selbst annehmen und die Schwächen anderer respektieren, dann können wir uns selbst und andere wieder lieben lernen.“ Ein eindrückliches und lesenswertes Buch von einem großartigen Autor.


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