Meine Filiale

Wenn das Schlachten vorbei ist

Roman

T. C. Boyle

(22)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,30
11,30
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

ab € 10,30

Accordion öffnen
  • Wenn das Schlachten vorbei ist

    dtv

    Sofort lieferbar

    € 10,30

    dtv
  • Wenn das Schlachten vorbei ist

    dtv

    Sofort lieferbar

    € 11,30

    dtv

gebundene Ausgabe

€ 23,90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 9,99

Accordion öffnen
  • Wenn das Schlachten vorbei ist

    ePUB (Hanser)

    Sofort per Download lieferbar

    € 9,99

    ePUB (Hanser)

Hörbuch-Download

€ 6,95

Accordion öffnen

Beschreibung

An einem Märztag 1946 schippert Beverly mit Ehemann Till und dessen Bruder vorder wilden Südküste Kaliforniens. Sie wollen in der Nähe der Inseln vor dem Santa-Barbara-Kanal angeln. Doch dann bricht ein Unwetter aus, und nur Beverly kommt knapp mit dem Leben davon.
Etwa fünfzig Jahre später kämpft ihre Enkelin Alma, eine Umweltschützerin, für die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts dieser Inseln. Sie sind von Ratten verseucht, von Wildschweinen überlaufen, von fremden Adlern heimgesucht. Im gegnerischen Lager engagiert sich Dave LaJoy, um das Leben der Tiere zu retten. Wer hat recht? Soll man die Rettung eines Ökosystems verfolgen oder Töten um jeden Preis verhindern?

"Boyle hat eines seiner ältesten Themen weiterentwickelt, nie war er so bitter und böse, nie war es ihm so ernst."
Bernd Kielmann, Buch-Magazin April 2016

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14269-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/3 cm
Gewicht 380 g
Originaltitel When the Killing's Done
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Verkaufsrang 12670

Buchhändler-Empfehlungen

großes Lesevernügen

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Wie legitim ist es, ein Leben zugunsten eines anderen auszulöschen? Alma Boyd Takesue ist Biologin . Auf der kalifornischen Kanalinsel Anacapa droht eine, dort heimische, seltene Vogelart auszusterben. Das Überleben dieser Vogelart ist nur zu sichern, wenn das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder hergestellt wird. Das heißt allerdings - Ratten und Schweine müssen zur Gänze von der Insel verschwinden. Sie sollen abgeschossen werden. In David Francis LaJoy hat Alma einen erbitterten Feind. Er ist fanatischer Tierschützer und stellt sich mit all seiner Kraft gegen diese Pläne. "Wenn das Schlachten vorbei ist" ist ein großes Lesevergnügen.

Gibt es eine einzige Wahrheit beim Umweltschutz

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Auf den Channel Islands vor der Küste Kaliforniens spielt der Großteil der Handlung dieses Buches, das den Konflikt zwischen Naturschützern, die von eingeschleppten Tierarten gefährdeten Verhältnisse wieder herstellen wollen einerseits und radikalen Tierschützern andererseits thematisiert. Rund um zwei Hauptfiguren erzählt Boyle nicht linear, sondern zum Teil in Rückblenden die manchmal sehr dramatischen Geschichten der Beteiligten. Durch die Konstruktion spannend zu lesende Auseinandersetzung mit dem Thema Natur und Umwelt an Hand der Schicksale der durchaus widersprüchlichen Figuren. Für Leser wie mich besonders erfreulich, die Landkarte im Umschlag des Buches.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
12
10
0
0
0

Gibt es eine Rechtfertigung für das Abschlachten einer Tierart???
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In diesem Roman ist der Autor so kontrovers, bitter- und böse, zynisch, aber auch gekonnt und intelligent reflektiert, wie gewohnt, doch hier fährt er nochmals so richtig auf. Er lässt zwei unterschiedliche, feindselig und kompromisslose Gruppen von Umwelt-/Tierschützern aufeinanderprallen das es nur so kracht. Die ethischen Fra... In diesem Roman ist der Autor so kontrovers, bitter- und böse, zynisch, aber auch gekonnt und intelligent reflektiert, wie gewohnt, doch hier fährt er nochmals so richtig auf. Er lässt zwei unterschiedliche, feindselig und kompromisslose Gruppen von Umwelt-/Tierschützern aufeinanderprallen das es nur so kracht. Die ethischen Fragen die er dabei aufwirft haben mich so intensiv beschäftigt, und, da er alle Positionen argumentativ geschickt unterlegt, es mir nachhaltig schwer gemacht Position zu beziehen. Lesen Sie selbst. Dieser Autor regt zum Denken an, hinterlässt sie aber auch ein wenig frustriert, bewusst werden Fragen aufgeworfen mit denen sie einzig mit sich selbst zu einer Lösung finden müssen. Ganz und gar großartig!!!

Boyle widmet sich wieder Mal der Destruktivität des Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016

"Wenn das Schlachten vorbei ist" - ein spannender und nachdenklicher Öko-Thriller des grossen Schriftstellers T.C. Boyle. Naturschützer gegen Tierschützer - wer hat Recht? Eine sehr schwierige Frage, die in ihrer Komplexität kaum mit einfachen Phrasen beantwortet werden kann. Für mich haben beide Gruppen der Ökologie-Bewegung... "Wenn das Schlachten vorbei ist" - ein spannender und nachdenklicher Öko-Thriller des grossen Schriftstellers T.C. Boyle. Naturschützer gegen Tierschützer - wer hat Recht? Eine sehr schwierige Frage, die in ihrer Komplexität kaum mit einfachen Phrasen beantwortet werden kann. Für mich haben beide Gruppen der Ökologie-Bewegung teilweise Recht - aber nur so lange, bis der Mensch Gewalt gegen Menschen rechtfertigt - sobald dies eintritt, wird jeglicher Wunsch nach Veränderung destruktiv und verhindert positive Veränderungen, die nur auf Zusammenarbeit der Menschen aufgebaut werden können! Beide Seiten schildert Boyle anschaulich und man bekommt in diversen Szenen Sympathie mit beiden Gruppen. So dass es für den Leser sehr schwierig wird sich für eine der beiden Ideologien zu entscheiden. Ich denke es ist etwas vom traurigsten, was passiert, dass von Menschen eingeschleppte fremde Arten die einheimischen Arten ausrotten. Jedoch denke ich, so unsympathisch der der radikale Tierschützer David Francis LaJoy an manchen Stellen auch ist, eher recht hat: Wie kann man die einheimischen Arten schützen, ohne dabei Unmengen anderer Arten qualvoll sterben zu lassen? Und dabei wäre das Problem ja nicht gelöst, denn: wie will man verhindern, dass in Zukunft nicht wieder vom Menschen überall auf der Welt fremde Arten eingeschleppt werden, die das heimische Ökosystem zerstören? Ist dies nicht eine unmögliche Aufgabe, die die Biologin Alma Boyd Takesue zu lösen versucht? Jedenfalls denke ich, dass es eine unmögliche Aufgabe ist, solange der Mensch mit modernen Fahr- und Flugzeugen herumreist. Gut konstruierte Geschichte, die auf einfache "Gut gegen Böse"-Schematas verzichtet.

Töten um zu retten?
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2014

Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. ... Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. Dies gelingt natürlich nur, wenn sie die dort eingewanderten (oder von Menschen eingeschleppten) Ratten vergiften und massenweise Wildschweine abschießen. Der fanatische Tierschützer Dave LaJoy und seine Freunde sind damit gar nicht einverstanden, gilt es doch jedes Lebewesen dieser Erde zu schützen. Uns so entsteht ein Kampf, bei dem nicht nur so mancher Vierbeiner sein Leben verliert. Ein guter, spannender, bitterböser Roman zu einem hochinteressanten Thema. Allerdings wird so mancher Boyle-Fan den scharfen Witz seiner früheren Bücher vermissen.


  • Artikelbild-0