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Dr. Sex

Roman

T. C. Boyle

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Beschreibung

Es ist das Jahr 1939, und auf dem Campus der Universität Indiana ist eine Revolution ausgebrochen. Alfred Kinsey, Zoologe, beschäftigt sich mit dem sexuellen Verhalten von Männern und Frauen - rein empirisch natürlich. John Milk, Student und ehrgeiziger Provinzler, gerät in seinen Bann und in seinen engsten Forscherkreis. T. C. Boyle erzählt die Geschichte eines genialen, fanatischen Helden und porträtiert dabei die prüde und heuchlerische Gesellschaft des Amerikas der vierziger und fünfziger Jahre.

T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, unterrichtete an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Willkommen in Wellville (Roman, 1993), América (Roman, 1996), Riven Rock (Roman, 1998), Fleischeslust (Erzählungen, 1999), Ein Freund der Erde (Roman, 2001), Schluß mit cool (Erzählungen, 2002), Drop City (Roman, 2003), Dr. Sex (Roman, 2005), Talk Talk (Roman, 2006), Zähne und Klauen (Erzählungen, 2008), Die Frauen (Roman, 2009), Das wilde Kind (Erzählung, 2010), Wenn das Schlachten vorbei ist (Roman, 2012), San Miguel (Roman, 2013), die Neuübersetzung von Wassermusik (Roman, 2014), Hart auf hart (Roman, 2015), die Neuübersetzung von Grün ist die Hoffnung (Roman, 2016), Die Terranauten (Roman, 2017) und Good Home (Erzählungen, 2018).
 

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 472 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783446243880
Verlag Hanser
Originaltitel The Inner Circle
Dateigröße 2823 KB
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Verkaufsrang 29828

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Dr. Sex im prüden Amerika
von einer Kundin/einem Kunden am 09.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

T.C. Boyle ist immer ein toller Erzähler und er schafft es auf unvergleichliche Weise biographische Geschichten aufzurollen. In Dr. Sex geht es um den amerikanischen Sexualforscher Alfred Kinsey, er portraitiert ihn genauso hervorragend wie seinen studentischen Mitarbeiter. Wir werfen einen sehr interessanten Blick auf das prüde... T.C. Boyle ist immer ein toller Erzähler und er schafft es auf unvergleichliche Weise biographische Geschichten aufzurollen. In Dr. Sex geht es um den amerikanischen Sexualforscher Alfred Kinsey, er portraitiert ihn genauso hervorragend wie seinen studentischen Mitarbeiter. Wir werfen einen sehr interessanten Blick auf das prüde Amerika in den 40er/50er Jahren. Spannend und sehr interessant.

Ein interessantes Stück Zeitgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweinfurt am 15.09.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

T.C. Boyle erzählt die Entstehungsgeschichte des berühmten Reports von Dr. Alfred Kinsey. Im prüden Amerika Ende der 1940er hält der Zoologieprofessor Dr. Kinsey Eheseminare, in denen er das Publikum detailgenau in die nüchterne Wissenschaft des menschlichen Paarungsverhaltens einführt. Mit Hilfe des Literaturstudenten Milk, aus... T.C. Boyle erzählt die Entstehungsgeschichte des berühmten Reports von Dr. Alfred Kinsey. Im prüden Amerika Ende der 1940er hält der Zoologieprofessor Dr. Kinsey Eheseminare, in denen er das Publikum detailgenau in die nüchterne Wissenschaft des menschlichen Paarungsverhaltens einführt. Mit Hilfe des Literaturstudenten Milk, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, beginnt Kinsey die sexuellen Biografien von 100.000 Amerikanern aufzuzeichnen. Der Professor propagiert in seinen Vorträgen nicht nur die sexuelle Freiheit, sondern lebt sie auch aus und verlangt dies ebenso von den Mitarbeitern seines Projekts. Für den gerade frisch verheirateten Milk und seine Frau Iris wird dies zu einer Bewährungsprobe der heiklen Art… Das Buch verschafft einen interessanten Einblick in das Amerika der 40er und 50er Jahre, in dem die Menschen ihr Sexualleben hinter einer heuchlerischen Fassade von trautem Familienleben verstecken. Dr. Kinsey bringt diese Fassade zum Einstürzen und leistet in seiner Zeit einen Beitrag zur Aufklärung, der heutzutage, wo fast jeder Bereich des menschlichen Lebens mit Sex überfrachtet ist und es fast keine Tabus mehr gibt, ein wenig anrührend wirkt.

Monogam oder Nicht-Monogam, heißt die Frage
von Polar aus Aachen am 03.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es fällt einem schwer von T.C. Boyle gelangweilt zu sein. Zu facettenreich sind seine Figuren, zu ausgefeilt seine Plots, und er weiß, mit Spannung umzugehen. So las man selbst Riven Rock einen knapp 550 Seiten langen Roman über einen von seiner Familie eingeschlossen Mann gern, weil Schauplatz und Nebenfiguren einen zu fesseln ... Es fällt einem schwer von T.C. Boyle gelangweilt zu sein. Zu facettenreich sind seine Figuren, zu ausgefeilt seine Plots, und er weiß, mit Spannung umzugehen. So las man selbst Riven Rock einen knapp 550 Seiten langen Roman über einen von seiner Familie eingeschlossen Mann gern, weil Schauplatz und Nebenfiguren einen zu fesseln verstanden. Also fragt man sich, was stimmt mit Dr. Sex nicht? Die Geschichte Alfred Kinseys, dessen Report die amerikanische Gesellschaft aufrüttelte, in dem er eine Unmenge sexueller Biographien auswertete, lag Boyle offensichtlich so am Herzen, daß er sich detailversesessen der Geschichte annahm und sie etwas zu heroisch und selbstverliebt ausstattete. Nach einiger Zeit interessiert einen dieser Kensey nicht mehr, egal mit wem er es auch treibt, wie revolutionär seine Leistung auch gewesen sein mag. Boyles große Stärke Nebenfiguren, die um die Hauptfigur gruppiert sind, so auszustatten, daß ein Leser unbedingt herausfinden will, was aus ihnen wird, verfängt diesmal nicht. Sein John Milk bleibt blaß. Was nicht nur an dessen Namen liegt. Mit der Hälfte der Geschichte ist alles gesagt, egal welche überraschende Wendung Boyle auch einbaut. Wir verfolgen die Handlung, ohne daß sie uns packt. Etwas, was Boyle sonst immer schafft. Und das hat nichts damit zu tun, daß Sex einen vielleicht nicht interessiert.

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