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Animation - Traumjob oder Vagabundentum?

Morgenmeeting, Nachtproben und glühende Kurven

Jobs, Praktika, Studium Band 65

Ein Achtzehnjähriger bricht auf in die bunte Welt der Animation, zwischen Paradisvogel und Seelentröster. Große Ahnung hat er nicht, so dass auch einige schmerzliche Erfahrungen gemacht werden. Dreineinhalb Jahre ist er unterwegs, in den schönsten europäischen Urlaubsgebieten.
Mit Liebe, manchmal auch Wut im Bauch, beschreibt er die Höhen und Tiefen des Animateurwesens. Eine exzellente Vorbereitung für alle, die auch mit einem Animateurjob liebäugeln.
Bereuen tut er nichts. Es war seine beste Erfahrung im Leben.

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    Casting
    Man kennt es unter Vorstellungsgespräch, Casting oder Job Day, egal wie man es nennt, man muss sich für einen Arbeitgeber interessant machen. Das Wort Casting erinnert allerdings immer zu sehr an das Fernsehprogramm am Samstagabend. An dem sich unzählige vor den Fernseher setzen, um anderen dabei zuzusehen, wie sie versuchen, ihren Traum wahr zu machen. Vielleicht weil ihr eigens Leben nicht interessant genug ist. Deshalb benutze ich einen anderen Ausdruck und zwar Job Day.
    Beim eintägigen Job Day´s entscheiden die Reiseveranstalter, wer im sonnigen Süden arbeiten darf. Mein erster Job Day war ein Misserfolg, ich hatte aber bei andern Veranstaltern genug Bewerbungen laufen. Ich folgte im November der zweiten Einladung in die Zentrale eines Reiseveranstalters, um mich casten zu lassen. 15 Leute, das heißt 14 Mädels und ich. So ziemlich als erstes wurde ein Film über einen ganz normalen Tag als Animateur gezeigt. Von morgens um acht bis nachts nach den Proben. Es war ein Extremfall, der gezeigt wurde, dennoch wurde steif und fest behauptet, das Leben eines Animateurs sei jeden Tag so und es gebe fast keine Freizeit. So in etwa wie die Fernsehbeiträge über diese Arbeit.
    An jenem Tag war auch ein Filmteam anwesend. Ein kleiner Sender aus der Gegend, der einfach unseren Job Day filmen wollte. Als einzig männlicher Teilnehmer stand ich etwas ungewollt im Fokus der Kamera. Eigentlich sollte vorerst niemand erfahren, dass ich Animateur werden wollte. Meine Bekannten sollten das mitbekommen, wenn es soweit war. Der Sender machte mir allerdings einen dicken Strich durch die Rechnung. Eine Bekannte sah den Beitrag, so dass es nur wenige Tage dauerte bis fast alle meine Freunde im Bild waren.
    Vier Jahre nach diesem Job Day berichtete mir eine Freundin aus der Schule, einen Zeitungsartikel über mich und diesen Tag gelesen zu haben. Die Mädels beim Job Day nannten mich "den Herrn" oder "Quotenjungen". Quotenjungen werden immer genommen, sagte eine Teilnehmerin während einer Zigarettenpause, der Zeitung gegenüber. Im Artikel steht, dass ich sagte: ich sei mir für nichts zu schade. Dass dem so war, stellte sich im Laufe meiner Animationszeit auch heraus. ...
  • Vorwort
    Zeit der Selbstfindung
    Casting
    Das Seminar Teil I
    Kroatien - Auf in den ersten Einsatz
    Los geht's
    Mixed Picles
    Ob die Katze Rum-Cola mag?
    Treu
    Das erste mal wieder zu Hause
    Auf die Bretter die die Welt bedeuten, Achtung ich will tanzen
    Drei Stunden Schlaf am Tag – Skiopening Zell am See
    Häufige Fragen
    Lanzarote - Wo der Gartenschlauch endet, endet die Vegetation
    Kinderessen oder Müllentsorgung
    Vom Regen in die Traufe
    Teeniearlarm
    Alkohol
    Bulgarien, Ballermann am Balkan
    Schlafen unmöglich
    Verlaufen
    Feuchter Sand
    Mein zweites Zuhause
    Katzenklo
    Bekloppt
    Erwischt
    Kultur
    Auf den Hund gekommen
    Ab hinter ein Gebüsch
    Zwischenmenschliches
    Österreich – Die Piefkes zwischen Piste, Apreski und Sauna
    Weihnachten, Liebesgrüße aus Dortmund
    Faultierwochen
    Küss den Boden
    Kapselriss und Beinbruch
    PS, ich liebe dich
    Vorsicht Kamera
    Skifasching
    Ostern
    Umgang mit Kindern – man sollte keins verlieren
    Portugal - die Geister die ich rief
    Nur die zweite Geige
    Rock me Amadeus
    Rudelgucken
    Meine Nachbarn haben mich geliebt
    Make some noise
    Kindergarten
    Bergfest
    Wie ein altes Ehepaar
    Gefälschte Bewertungsbögen
    Portugal ist minimalistisch
    Teamchefs
    Österreich Teil zwei - letztes Jahr war es besser
    Süßer Wahnsinn
    Pump dich auf
    Sie waren einfach weg
    Humor ist, wenn man trotzdem lacht
    Schämen die sich nicht?
    Was man alles erleben kann
    Seminar Teil II - Ganz alte Hasen
    Endzeitstimmung und Saisongmüdigkeit
    Menorca 20 mal 40 Kilometer nichts
    Hex Hex
    Eventwochen
    Das Vorzeigehotel
    Der tasmanische Teufel
    Gesprächsprotokoll
    Looserwoche
    Viva la Revolution
    Der Weg hinauf führt durch den Dreck
    Der Befreiungsschlag
    Kreta, die letzten zehn Wochen, ein gelungener Abschluss
    Ich wollte jede einzelne Sekunde geniessen
    Hole Summer long
    Bei über dreißig Grad in einem dicken Plüschtier
    Kretashowteam
    Mein ganz persönliches Highlight
    Wie eine Strandhaubitze
    Ende und aus
    Animation aus meiner Sicht
    Nachwort
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 17 - 30
Erscheinungsdatum 10.04.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86040-203-0
Verlag Interconnections medien & reise e.K.
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/1,5 cm
Gewicht 216 g
Abbildungen ca. 10 farbige Abbildungen
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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