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Flamme von Jamaika

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Er kämpft um seine Freiheit. Beide kämpfen sie um ihre Liebe.
Jamaika 1831. Die exotische Karibikinsel steht kurz vor einer Sklavenrebellion, als die deutsche Kaufmannstochter Helena Huvstedt eine für sie völlig fremde Welt betritt: schwülheißes Klima, Sklavenmärkte, Vodoo-Zauber. Hier will sie den attraktiven Edward Blake heiraten, Sohn und einziger Erbe eines reichen Plantagenbesitzers. Doch ein dunkles Familiengeheimnis und Edwards sittenloses Verhalten lassen sie schon bald an ihrem Glück zweifeln.
Bei dem Versuch, Edward und seinem brutalen Vater zu entkommen, gerät Lena in die Fänge einer Rebellenorganisation. Ihr Anführer ist der charismatische Jess. Lenas anfängliche Furcht wandelt sich in Begehren. Mit Jess erfährt sie zum ersten Mal, was wahre Liebe bedeutet. Und sie trifft eine folgenschwere Entscheidung: Um ihn zu retten, kehrt sie zurück in die Höhle des Löwen …
Drama und Leidenschaft, großes Gefühlskino – von Bestsellerautorin Martina André!
Portrait
Martina André wurde 1961 in Bonn geboren und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz sowie in Edinburgh/Schottland, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Der französisch klingende Nachname ist ein Pseudonym und stammt von ihrer Urgroßmutter, die hugenottische Wurzeln in die Familiengeschichte miteinbrachte.
Im Jahr 2007 landete Martina André mit ihrem Erstling «Die Gegenpäpstin», für den sie monatelang recherchierte, auf Anhieb einen Bestseller. Im gleichen Jahr folgte der Roman «Das Rätsel der Templer», der ebenfalls sehr erfolgreich war. Nach «Schamanenfeuer», «Die Teufelshure» und «Die Rückkehr der Templer» erschien die spannende Vorgeschichte zum Bestseller «Das Rätsel der Templer».
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644487116
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1217 KB
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kampf gegen die Sklaverei
von mabuerele am 31.12.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist das Jahr 1814. Baba, Sklavin auf der Plantage Redfield Hall auf Jamaika, sucht verzweifelt ihren Sohn Jess. Der 8jährige Junge ist der Sohn des Plantagenbesitzers Lord William Blake. Das hat den aber nicht daran gehindert, den Jungen zu verkaufen. Baba dringt ins Herrenhaus und verflucht die Familie. 17... Es ist das Jahr 1814. Baba, Sklavin auf der Plantage Redfield Hall auf Jamaika, sucht verzweifelt ihren Sohn Jess. Der 8jährige Junge ist der Sohn des Plantagenbesitzers Lord William Blake. Das hat den aber nicht daran gehindert, den Jungen zu verkaufen. Baba dringt ins Herrenhaus und verflucht die Familie. 17 Jahre sind vergangen. Auf einem Debütantinnenball lernt Lena, die Tochter von Konsul Johann Huvstedt, Sir Edward Blake kennen. Der Mann beeindruckt sie, und sie folgt ihm nach Jamaika. Ihre Gouvernante Maggie begleitet sie. Auf Jamaika muss Lena erleben, dass ihr Mann Edward ihr nicht der charmante Gentleman ist, als den sie ihn kennengelernt hat. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und exotischen historischen Roman geschrieben. Lena ist eine junge Frau, die aus finanziell sehr guten Verhältnissen stammt. Dort hat sie aber auch gelernt, dass man an weniger Begüterter zu denken hat. Edward Blake ist ein typischer Plantagenbesitzer. Der Fluch der alten Frau zwingt ihn, sich in Europa um ein Mädchen zu bemühen. Der Nachwuchs der Familie soll gesichert werden. Seine Gelüste allerdings tobt er bei den Sklaven aus. Da der Sklavenhandel von der englischen Krone unterbunden wurde, gilt es auf andere Art den Nachwuchs an kostenlosen Arbeitskräften zu sichern. Lena kommt in ein Land im Aufruhr. Vor allem die Mischlinge streben ein Ende der Sklaverei an. Deutlich wird herausgearbeitet, dass es unter ihnen unterschiedliche Ansichten gibt. Während eine Gruppe mit Unterstützung der Baptisten auf einen friedlichen Übergang setzt, wird in den Bergen der bewaffnete Aufstand vorbereitet. Über das Danach aber sind sich die Rebellen nicht einig. Währenddessen nimmt die Brutalität der weißen Siedler gegen die Sklaven zu. Detailgenau und gut recherchiert wird deren Leben auf den Plantagen erzählt. Schon Kinder müssen als sogenannte dritte Kolonie auf den Zuckerrohrfeldern arbeiten. Freiheitskampf und Liebesgeschichte sind die zwei Schwerpunkte, zwischen denen sich die Handlung vollzieht. Der Roman ist spannend geschrieben und lässt sich zügig lesen. Die exotische Landschaft wird in schönen Sprachbildern gemalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt die Grausamkeit der Sklavenhalterei, aber auch die Schwierigkeiten bei ihrer Beseitigung. Gleichzeitig wurde die Vielschichtigkeit der Bevölkerung Jamaikas und ihre Wünsche und Sehnsüchte deutlich.

Ein Kampf um Freiheit und seine Liebe
von Conny Z. am 14.06.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurzform meiner Rezension: Die Zusammenfassung dieses Buches hört sich zuerst nach einer großen Liebesgeschichte an. Gefühle stehen im Leben eines jeden Lebewesens im Mittelpunkt und so spiegelt sich jede Facette einer Gefühlswelt auch in diesem Buch wieder. Martina André nimmt sich als Hintergrundgeschichte ein sehr hartes Thema vor – die ... Kurzform meiner Rezension: Die Zusammenfassung dieses Buches hört sich zuerst nach einer großen Liebesgeschichte an. Gefühle stehen im Leben eines jeden Lebewesens im Mittelpunkt und so spiegelt sich jede Facette einer Gefühlswelt auch in diesem Buch wieder. Martina André nimmt sich als Hintergrundgeschichte ein sehr hartes Thema vor – die Sklaverei – und verpackt dieses in einem aufregenden Buch ohne ein erschreckendes Detail auszulassen. Sie beschreibt zum Beispiel das brutale Leben der Sklaven auf der Plantage der Blakes, besonders die Vorgehensweisen der Master, William und Edward, wird hier des öfteren bis ins Detail beschrieben. Vater und Sohn, sind brutale Menschen und wahrscheinlich das Gefährlichste auf der Insel. Ein angeblicher Fluch hat schon ein paar Frauen das Leben gekostet, doch wer im Buch versunken ist, merkt schnell, wer in Wahrheit dafür verantwortlich ist. Auch die Protagonistin Helen, von allen nur Lena genannt, erwacht mit einem großen Schrecken aus ihrer Traumwelt. Als sie ihren zukünftigen Mann Edward Blake kennenlernt, beschreibt sie ihn als charmant und begehrenswert. Doch hätte sie bei seinem lüsternden Annäherungsversuchen bereits merken müssen, dass er kein ehrlicher Mensch ist. Ihr Erkenntnis erfolgt schrittweise, wobei ich als Leserin schon vorher durch die Ausführungen der Autorin in die wahren Gefühle dieses Mannes eingeführt wurde. Lena zeigt ihre Verwirrung nur ihrer Begleiterin Maggie, die Edward gänzlich misstraut und damit natürlich recht behält. Als Lena durch ihrer Flucht Jess kennenlernt, lernt sie auch die grausame Welt der Sklaven kennen. Bereits auf der Plantage wurde sie mit einigen Gegebenheiten konfrontiert, nicht nur das unzüchtige Verhalten von Edward, auch den brutalen Umgang mit den Menschen erlebte sie fast täglich. So ist es auch für mich als Leserin erschreckend zu sehen, wie die Menschen im Rebellenlager leben müssen. Auch Lena fühlt sich in ihrem Gewissen bestärkt, dass sich das Leben auf der Insel endlich ändern muss. In Jess findet sie nicht nur den richtigen Zuhörer, sondern auch eine starke Schulter zum Anlehnen. Er ist nicht so gefühlskalt wie Edward, sondern auf das Wohl seiner Mitmenschen bedacht und gerade Frauen behandelt er mit Respekt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die beiden schnell zueinander hingezogen fühlen. Martina André versteht es, Spannung und Gefühle aufzubauen und sie an ihren Leser zu transportieren, sodass dieser nicht nur mitgerissen wird, sondern auch die Gefühle aus der Geschichte teilweise selbst durchlebt. Sie übermittelt eine sehr informative Welt, die nicht allzulang zurückliegt und selbst heute noch in vielen Ecken der Welt vorzufinden ist. Das aggressive Verhalten gegenüber Menschen mit einer anderen Hautfarbe ist leider noch zu allgegenwärtig, vielleicht sollten diese Menschen in sich gehen und über ihr Verhalten nachdenken. Denn alle Menschen sind gleich, egal welche Religion, Hautfarbe, Sprache oder Geschlecht wir angehören - dies verdeutlicht auch die Autorin Martina André in ihrem Roman “Flamme von Jamaika” sehr genau!

Spannende und authentische Geschichte
von Zabou1964 aus Krefeld am 05.05.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Martina André zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, weil ihre Bücher gut recherchiert und bildhaft geschrieben sind. Deshalb ist jedes neue Werk aus ihrer Feder ein absolutes Muss für mich. Und auch mit „Flamme von Jamaika“ konnte sie mich wieder in ihren Bann ziehen und in ferne Welten entführen. Zum Glück... Martina André zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, weil ihre Bücher gut recherchiert und bildhaft geschrieben sind. Deshalb ist jedes neue Werk aus ihrer Feder ein absolutes Muss für mich. Und auch mit „Flamme von Jamaika“ konnte sie mich wieder in ihren Bann ziehen und in ferne Welten entführen. Zum Glück habe ich mich nicht vom etwas kitschig anmutenden Cover und Titel abschrecken lassen. Aber ich weiß zum Glück, dass in Büchern, auf denen Martina André steht, auch Martina André drin ist. Hier hat sich der Verlag wohl vom momentanen Trend der Love-und-Landscape-Romane beeinflussen lassen. Bei der „Flamme von Jamaika“ handelt es sich übrigens um eine Blume, nach der sich im Roman eine Rebellengruppe benannt hat. Die deutsche Kaufmannstochter Helena Huvstedt reist 1831 nach Jamaika, um den Plantagenbesitzer Edward Blake zu heiraten. Begleitet wird sie von ihrer Gesellschafterin Maggie. Obwohl sich Edward vor der Eheschließung noch charmant und zuvorkommend gibt, muss Lena schon bald erkennen, dass er im Grunde ein brutales Scheusal ist, der seine Sklaven wie Tiere behandelt und Lena nur heiratet, um Nachkommen zu zeugen. Zudem erscheint bei der Hochzeitsfeier eine Schwarze, die einen Fluch über Lena und die Familie Blake verhängt. Als Lena in der Nacht etwas Ungeheuerliches beobachtet, beschließt sie, zusammen mit Maggie zu fliehen und nach Deutschland zurückzukehren. Als sie auf der Flucht einer Gruppe Rebellen begegnen, nimmt einer der Männer Lena gefangen, um sie gegen drei zum Tode verurteilte Kameraden auszutauschen. Während der Gefangenschaft kommen sich die beiden näher und Lena muss erkennen, dass die Situation der Sklaven in Jamaika viel dramatischer ist, als sie bisher angenommen hat. Außerdem erfährt sie Dinge über ihren Mann und ihren Schwiegervater, die sie diese hassen lehrt. Doch um den Rebellen zu helfen, muss sie zu Edward zurückkehren. Martina Andrés einzigartiger Schreibstil hat mich sofort nach Jamaika versetzt. Die Beschreibungen der Landschaft, der Orte und der Figuren haben in meinem Kopf einen Film entstehen lassen, der spannender und farbenprächtiger nicht sein konnte. Zu den Charakteren habe ich sofort Verbindung gehabt, konnte mich z. B. in Lena hineinversetzen und ihre Ängste und Gefühle teilen. Aber auch die Situation der Sklaven und deren Beweggründe zur Rebellion konnte ich nachvollziehen. Bei der Beschreibung der Liebesszenen geht die Autorin sehr gefühlvoll vor, nimmt aber dennoch kein Blatt vor den Mund. Die Schilderungen der Folterungen und Misshandlungen sind nicht geschönt, aber auch nicht übermäßig blutig. Martina André hat hier ein gesundes Mittelmaß gefunden, dem Leser die Zustände realistisch darzustellen. Eine gründliche Recherchearbeit ist dem Roman anzumerken. Im Nachwort erklärt die Autorin einiges dazu. Ein Personenverzeichnis sowie ein ausführliches Glossar sind sehr nützlich und liefern weitere Hintergrundinformationen. Fazit: Ich bin vollkommen begeistert von dieser spannenden und authentischen Geschichte.