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detebe Band 24193

Doris Dörrie

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Beschreibung

Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach der Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive?
Ein herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, über die Zumutungen der Liebe und das Glück der Freundschaft, und über unsere ewige Sehnsucht nach dem Süden.

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm >Kirschblüten und Dämonen<) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Sie unterrichtet an der Filmhochschule München >creative writing< und gibt immer wieder Schreibworkshops. Sie lebt in München.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783257602227
Verlag Diogenes
Dateigröße 1462 KB

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Buchhändler-Empfehlungen

Fast alles inklusive

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Filme machen kann sie, Bücher auch. Doris Dörrie stürzt sich diesmal über Mütter-Töchter Beziehungen. Das haben schon viele andere vor ihr auch gemacht, aber nur ganz wenige in jener Form geballter Komik, wie sie Dörrie aus dem Ärmel zaubert. Ein Sommer in Spanien, vier äußerst unterschiedliche Protagonisten, und dann ist nichts mehr so, wie es war. Schön, dass es solche Bücher gibt.

Torremolinos

Nicole Thannesberger, Thalia-Buchhandlung Ried Weberzeile

Apple und ihre Hippie Mutter Ingrid, wohnen in einem Zelt in Spanien genauer gesagt in Torremolinos. Seit einiger Zeit kommt immer wieder Karl Birker mit seinen schön gebügelten Hemden zu ihnen und verschwindet dann mit Mutter hinter den Felsen. Ich Apple schwimme derweil im Meer umher und frage mich wie es Tim seinem Sohn und dessen Mutter geht. Doch nach diesem Sommer kann nichts mehr so sein wie es einmal war. Doris Dörrie schreibt von Liebe, Glück, Freundschaft und Sehnsucht. Toll zu lesen!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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1

Durchgenkallt und doch normal
von Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 04.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ingrid versucht an einem Hippiestrand in Spanien für sich und ihre Tochter Apple den Lebensunterhalt durch den Verkauf von selbstgemachtem Schmuck zu verdienen. Ingrid ist unglücklich, Apple ist unglücklich, und beide fühlen sich allein. Als Ingrid auf Karl trifft, geht sie mit ihm eine Affäre ein, wobei sie insgeheim hofft, das... Ingrid versucht an einem Hippiestrand in Spanien für sich und ihre Tochter Apple den Lebensunterhalt durch den Verkauf von selbstgemachtem Schmuck zu verdienen. Ingrid ist unglücklich, Apple ist unglücklich, und beide fühlen sich allein. Als Ingrid auf Karl trifft, geht sie mit ihm eine Affäre ein, wobei sie insgeheim hofft, dass er ihre Zukunft sein könnte. Karl, selber verheiratet und Vater von Tim, sieht in Ingrid auch eine Rettung und eine Flucht. Am Ende stehen alle vor den Scherben eines Unglücks, das ihr aller Leben für immer verändern wird: Karls Frau ertränkt sich im Pool. Wie sollen Sie mit diesem Schicksal weiter leben? 30 Jahre später ist Ingrid wieder in Spanien und trifft zufällig auf Karl. „Ich möchte mir vorstellen, dass einfach nichts weiter geschehen ist zwischen damals und jetzt, als sässen wir an den gegenüberliegenden Enden eines langen Tisches, mit einem unbefleckten weissen Tischtuch zwischen uns, das wir nun langsam von beiden Seiten her zusammen rollen.“ „Alles inklusive“ ist die Geschichte verschiedener Menschen, die alle mit ihrem Leben hadern, daran verzweifeln, falsche Entscheidungen treffen, sich selber ins Unglück reiten. Alle wirklichen sie auf ihre Weise verrückt und doch auch wie Menschen mit ihren Abgründen und Hoffnungen. Es ist die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die nie eine wirklich gelebte und gefühlte war und doch Boden für viele Anschuldigungen mit sich bringt. So sagt Ingrid einmal über ihre Tochter: „Hauptberuflich nimmt sie mir mein Leben von damals übel.“ Doris Dörrie gelingt es, ohne Moralkeule und hochgehobenen Zeigefinger menschliche Schwächen zu erzählen, trotz vieler Tiefschläge und auch verkorkster Lebensentwürfe driftet das Buch nie ins Schwere ab. Es ist wohl gerade die Leichtigkeit des Erzählens, die einen immer weiter lesen lässt, auch wenn die Geschichte ab und an etwas langatmig und gar abstrus wird. Kleine Heiterkeiten wie ein Hund namens Dr. Freud oder launige Beschreibungen und Assoziationen entlocken beim Lesen immer wieder ein Schmunzeln, durch das man gerne über kleine Schwächen hinwegliest. Fazit: Nicht die beste Leistung der Autorin, aber durch die Leichtigkeit des Erzählflusses und den klaren Blick auf die menschlichen Kuriositäten durchaus ein Lesevergnügen. Empfehlenswert.

Alles inklusive ? Ja !
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 19.07.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Apple, so kann man seine Tochter nicht nennen. Aber Ingrid, die als Hippie in Torremolinos zu dieser Zeit lebt, macht es. Dann verliebt sich Ingrid dort in einen verheirateten Mann mit schrecklichen Folgen. Apple hat später immer wieder Probleme mit Männern. Als ihre Mutter über 60 ist, läd Apple sie zu einen Urlaub nach Torrem... Apple, so kann man seine Tochter nicht nennen. Aber Ingrid, die als Hippie in Torremolinos zu dieser Zeit lebt, macht es. Dann verliebt sich Ingrid dort in einen verheirateten Mann mit schrecklichen Folgen. Apple hat später immer wieder Probleme mit Männern. Als ihre Mutter über 60 ist, läd Apple sie zu einen Urlaub nach Torremolinos ein. Eine pralle Geschichte mit Tragödien, Freundschaften, Liebesgeschichten. Doris Dörrie zieht mal wieder alle Register in diesem Buch. Einfach toll!

Tragik und Komik liegen nah beieinander
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2013

Beschrieben und beworben wird „Alles Inklusive“ als ein „herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, doch ich bin der Meinung, dass dieses Buch mehr zu bieten hat. Der Leser begleitet vier Menschen auf ihrem ganz persönlichen und nicht immer erfolgreichen Weg zum Glück. Dabei zeigt Doris Dörrie in einer Seelenschau i... Beschrieben und beworben wird „Alles Inklusive“ als ein „herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, doch ich bin der Meinung, dass dieses Buch mehr zu bieten hat. Der Leser begleitet vier Menschen auf ihrem ganz persönlichen und nicht immer erfolgreichen Weg zum Glück. Dabei zeigt Doris Dörrie in einer Seelenschau ihrer Figuren, wie unterschiedlich das Glück und die Bedürfnisse der Menschen sein können, dass die Gegenwart nie losgelöst von der Vergangenheit existiert und dass die Lebensvorstellungen der Söhne und Töchter nicht selten stark von jenen der Eltern abweichen. Nach ihrem letzten Film „Die Friseuse“ war ich von Doris Dörries neuem Buch positiv überrascht. „Alles inklusive“ ist mehr als leichte Urlaubsunterhaltung. Die Geschichte macht teilweise erschreckend deutlich, dass Sonne, Strand und Meer auf Dauer nicht reichen um glücklich zu sein; trotz dieser tragischen Passagen fehlt dem Roman nicht das gewohnte Augenzwinkern der Autorin. (Hier verweise ich vor allem auf den eingegipsten Mops!)

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