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Herzblut / Kluftinger Bd.7

Kluftingers siebter Fall

Kluftinger Band 7

"Herzblut" von Volker Klüpfel und Michael Kobr ist ein enhanced eBook und enthält viele tolle Extras: Ein Who-is-Who der Kluftinger-Welt, eine Übersetzungshilfe Allgäuerisch-Deutsch sowie eine Ausgabe des "Altusrieder Anzeigers" - dort blicken Sie hinter die Kulissen der Kemptner Kripo, lesen leckere Rezepte in der Rubrik "Essen mit Erika", lernen das neue "MaLa-Yoga" in volkstümlicher Tracht nach Dr. Langhammer kennen und auch auf die Rubrik "Richie rät" dürfen Sie gespannt sein!

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. "Alpträume von zu viel Schweinsbraten", tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät ...
Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?
Rezension
"Herzblut" ist der siebente Krimi des Allgäuer Erfolgsduos, das jeden anderen Provinzspannungsbogen so blass aussehen lässt wie die Kässpatzen, die Kluftinger bis eben noch genießerisch in sich hineinschaufelte. (...) So fädeln die Autoren ein Schläufchen nach dem anderen mit aberwitzigen Einfällen und einer bösen Lust an der Abschweifung in den Krimi. Es sind aber keine Abschweifungen. Der Revolver, der im ersten Akt an der Bühnenwand hängt, geht im vierten los, die alte Theaterregel beherrschen Klüpfel und Kobr perfekt.
Sächsische Zeitung, 23.03.2013
Portrait
Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er nach wie vor mit seiner Familie, auch wenn ihn sein Beruf nun nicht mehr in die Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen, sondern an seinen Autoren-Schreibtisch führt. Studiert hat Klüpfel, Jahrgang 1971, Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater - entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426417546
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 4764 KB
Verkaufsrang 10263
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
1
0
5
0

Teil 7 der Reihe.
von einer Kundin/einem Kunden aus Neudenau am 31.12.2019

Kluftinger wird bei einem anonymen Anruf Zeuge eines Mordes. Als er den Tatort ausfindig macht, entdeckt er viel Blut jedoch keine Leiche. Bevor jedoch die dazugehörige Leiche auftaucht erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu. Das Buch umfasst 394 Seiten und die Kapitel sind in die Tage unterteilt. Es handelt sich bei d... Kluftinger wird bei einem anonymen Anruf Zeuge eines Mordes. Als er den Tatort ausfindig macht, entdeckt er viel Blut jedoch keine Leiche. Bevor jedoch die dazugehörige Leiche auftaucht erschüttern weitere brutale Morde das Allgäu. Das Buch umfasst 394 Seiten und die Kapitel sind in die Tage unterteilt. Es handelt sich bei diesem Buch um den siebten Teil der Reihe, es kann aber auch ohne Vorkenntnisse gut gelesen werden. Die Geschichte ist aus der Sicht von Kommissar Kluftinger geschrieben. Kluftinger steht in diesem Teil nicht nur vor der Herausforderung, einen höchst komplizierten Fall zu lösen, sondern auch seine Gesundheit und sein Herzproblem in den Griff zu bekommen. Der Fokus liegt in der Geschichte hauptsächlich auf Kluftingers aktuelle Ermittlungen. Sein Privatleben mit Frau, Sohn und dessen Verlobte sowie dem alten Bekannten Dr. Langhammer kommt hier jedoch nicht zu kurz. Dadurch wird die teilweise sehr ernste Stimmung, die während der Ermittlungen herrscht wieder aufgelockert. Gerade die Fettnäpfchen, in die Kluftinger immer wieder tapst, lockern die Stimmung immer wieder auf. Als Kluftinger Zeuge des Mordes wird und die Dinge ihren Lauf nehmen, wird es besonders spannend, da sehr kaltblütig gemordet wird. Zudem scheint zunächst nichts so wie es scheint. Mir hat sehr gut gefallen, dass der Mörder bis zum Ende nicht bekannt war. Auch die für Kluftinger so typischen Äußerungen und Verhaltensweisen machen den Krimi definitiv lesenswert.

Ein neues Hörerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Bisher genügten sich Volker Klüpfel und Michael Kobr bei den Hörbüchern der Kluftinger-Reihe. Wenn ich das richtig sehe, ist dies nun das erste ungekürzte Hörbuch, wofür sie sich um Christian Baumann verstärkt haben. Dringend notwendig erscheint mir das als Hörer nicht, aber sie werden sich vermutlich etwas dabei gedacht haben. ... Bisher genügten sich Volker Klüpfel und Michael Kobr bei den Hörbüchern der Kluftinger-Reihe. Wenn ich das richtig sehe, ist dies nun das erste ungekürzte Hörbuch, wofür sie sich um Christian Baumann verstärkt haben. Dringend notwendig erscheint mir das als Hörer nicht, aber sie werden sich vermutlich etwas dabei gedacht haben. Bei aller Kritik, die ich hier und da äußern werde: Auch "Herzblut" ist ein gelungener Band. Es mag sein, dass ich die relative Langatmigkeit der letzten zwei Bände früher weniger wahrgenommen habe, weil die Hörbücher dann offenbar stärker gekürzt waren, aber manchmal ist die detaillierte Beschreibung von Vorgängen nicht dringend erforderlich - z.B. spielt irgendwann eine Schlafanzughose eine Rolle, ohne dass sich die Aufwerfung des Themas in einer nennenswerten Pointe niederschlägt. Gleiches gilt für einen Skype-Anruf mit dem japanischen Vater von Kluftingers Schwiegersohn in spe, der auch in der Art, wie die anderen Familienmitglieder ihm zuschauen, ohne ihm zur Hilfe zu kommen, doch sehr konstruiert daher kommt - wenn auch ein paar Kichermomente daraus entstehen. Und Kluftingers Jahrmarktsbesuch hat zwar am Ende seine Berechtigung, aber weniger, als man bei der Breite der Schilderung annehmen sollte. Dafür setzt sich Kluftinger sehr mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinander, was natürlich über weite Strecken humorisch, dann und wann aber schon auch mit einem gewissen Pathos vor sich geht. Und mehr als je zuvor sind Kluftingers Kollegen interessant - nicht nur Maier, auch wenn er mal wieder alle anderen vom Treppchen stößt. Um ihn herum wird es sogar recht spannend. Nicht die Krone der Kluftinger-Reihe, aber gut dabei.

Wie immer lustig!
von Lesebegeisterte am 08.04.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Viel zu schnell ist man als Leser mit diesem Krimi am Ende angelangt. Durch die Spannung und den vielen lustigen Dialogen kann man den Krimi einfach nicht aus der Hand legen.