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Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 2

Alle Toten fliegen hoch Band 2

Joachim Meyerhoff

(46)
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Beschreibung

Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon Ist das normal? Zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzuwachsen? Der junge Held in Joachim Meyerhoffs zweitem Roman kennt es nicht anders – und mag es sogar sehr. Sein Vater leitet eine Anstalt mit über 1.200 Patienten, verschwindet zu Hause aber in seinem Lesesessel. Seine Mutter organisiert den Alltag, hadert aber mit ihrer Rolle. Seine Brüder widmen sich hingebungsvoll ihren Hobbys, haben für ihn aber nur Häme übrig. Und er selbst tut sich schwer mit den Buchstaben und wird immer wieder von diesem großen Zorn gepackt. Glücklich ist er, wenn er auf den Schultern eines glockenschwingenden, riesenhaften Insas­sen übers Anstalts­gelände reitet. Joachim Meyerhoff erzählt liebevoll und komisch von einer außergewöhnlichen Familie an einem außergewöhnlichen Ort, die aneinander hängt, aber auseinander-gerissen wird. Und von einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz zum 40. Geburtstag, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen? Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erin­nerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschich­ten produziert.

»Gleichermaßen spannend und lustig wie traurig und tiefgründig [...].«

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462306859
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 2440 KB
Verkaufsrang 654

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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Wann wird es endlich so, wie es nie war
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterägeri am 17.09.2019

Sehr einfühlsam, wertfrei und berührend erzählte Geschichte einer Kindheit und Jugend in einer ungewöhnlichen Umgebung.

Erfinden heißt erinnern
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 18.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aufgewachsen in der größten Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig-Holsteins bekommt der Erzähler bereits in der ersten Schulklasse seine, ihn dann ein Leben lang verfolgenden Tobsuchtsanfälle. Wird zum gescheiterten Erstklässler. Dennoch oder deswegen: Eine große Zukunft liegt vor ihm. Dramaturgische Höhepunkte: der... Aufgewachsen in der größten Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Schleswig-Holsteins bekommt der Erzähler bereits in der ersten Schulklasse seine, ihn dann ein Leben lang verfolgenden Tobsuchtsanfälle. Wird zum gescheiterten Erstklässler. Dennoch oder deswegen: Eine große Zukunft liegt vor ihm. Dramaturgische Höhepunkte: der Besuch des großen Klaren aus dem Norden, die Blutsbrüderschaft, die Segelscheinprüfung und der Meilerbau. Witzig und wortgewandt, tragisch und traurig.

Mindestens genauso gut, wie der erste Teil!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alle Toten fliegen hoch Teil 2 Josses Vater ist Leiter einer psychiatrischen Einrichtung und er wächst genau auf diesem Anwesen auf. Am besten einschlafen kann er, wenn die Schreie der Patienten zu hören sind. Der Roman ist skurril, amüsant und sehr bewegend. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle es regelmäßi... Alle Toten fliegen hoch Teil 2 Josses Vater ist Leiter einer psychiatrischen Einrichtung und er wächst genau auf diesem Anwesen auf. Am besten einschlafen kann er, wenn die Schreie der Patienten zu hören sind. Der Roman ist skurril, amüsant und sehr bewegend. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle es regelmäßig weiter. Was außerdem top ist: Man kann das Buch auch unabhängig von den anderen Teilen lesen, ohne dass man das Gefühl hat irgendetwas verpasst zu haben.


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