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Jakobs Mantel

Roman

(24)
Warschau 1939. Mika liebt seinen Großvater Jakob sehr. Gemeinsam lebt die Familie im Ghetto. Als Jakob stirbt, erbt Mika dessen geheimnisvollen Mantel und entdeckt darin eine Puppe. Jakob hatte sie gebastelt, ebenso wie das Krokodil, den König, den Narren. Mitten in einem Alltag bestimmt von Angst, Hunger und Tod, erfindet Mika neue Puppen. Der Prinz wird sein Liebling, und bald ist Mika im ganzen Ghetto für seine Puppenspiele bekannt. Trotz aller Gefahren spielt Mika immer wieder – bis ihn der deutsche Soldat Max erwischt. Der Prinz rettet ihn, doch dafür muss Mika von da an für die Deutschen spielen.
Portrait
Eva Weaver, in Deutschland geboren, lebt seit vielen Jahren in England. Sie arbeitet als Trauma- und Kunsttherapeutin und hat sich als Performance-Künstlerin einen Namen gemacht. "Jakobs Mantel" ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426418765
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 707 KB
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
eBook
9,99
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„Es wird nicht vergessen werden “

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Historische Tatsachen und eine berührende Geschichte sind die Zutaten von Eva Weaver. Das Ergebnis ist der großartige aber auch erschütternde Roman „Jakobs Mantel“.
Als Mika ein Plakat von einer Gruppe Puppenspieler entdeckt, muss er an seine eigene Vergangenheit denken und erzählt diese seinem Enkel.
Der zweite Weltkrieg wirft noch Jahrzehnte später seine Schatten, und die Frage nach Schuld behandelt auch Eva Weaver in ihrem Roman. Und so findet sich der Leser plötzlich selbst mit Fragen konfrontiert für die niemand eine Antwort hat. Wie hätte man selbst reagiert? Kann man mit den Erlebnissen jemals abschließen und sogar irgendwann vergeben? Und ist jeder Täter schuldig?
Wichtig ist vor allem, dass die Aufarbeitung des Krieges und seiner Geschehnisse weitergeführt wird. Und Romane wie „Jakobs Mantel“ können in diesem Prozess nur behilflich sein.
Historische Tatsachen und eine berührende Geschichte sind die Zutaten von Eva Weaver. Das Ergebnis ist der großartige aber auch erschütternde Roman „Jakobs Mantel“.
Als Mika ein Plakat von einer Gruppe Puppenspieler entdeckt, muss er an seine eigene Vergangenheit denken und erzählt diese seinem Enkel.
Der zweite Weltkrieg wirft noch Jahrzehnte später seine Schatten, und die Frage nach Schuld behandelt auch Eva Weaver in ihrem Roman. Und so findet sich der Leser plötzlich selbst mit Fragen konfrontiert für die niemand eine Antwort hat. Wie hätte man selbst reagiert? Kann man mit den Erlebnissen jemals abschließen und sogar irgendwann vergeben? Und ist jeder Täter schuldig?
Wichtig ist vor allem, dass die Aufarbeitung des Krieges und seiner Geschehnisse weitergeführt wird. Und Romane wie „Jakobs Mantel“ können in diesem Prozess nur behilflich sein.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein wunderbares, trauriges und hoffnungsvolles Buch
von bookmark am 19.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Es gibt nur wenige Bücher, die ich beim Zubettgehen am Abend angefangen und die Nacht durchgelesen habe. "Jakobs Mantel" gehört dazu. Die Geschichte eines Mantels und des Prinzen, einer Handpuppe, die Jakob Anfang der 1940er Jahre gebastelt hat, seinem Sohn Mika und dem deutschen Soldaten Max hat mich gefesselt. Sie spielt vom frühen Beginn... Es gibt nur wenige Bücher, die ich beim Zubettgehen am Abend angefangen und die Nacht durchgelesen habe. "Jakobs Mantel" gehört dazu. Die Geschichte eines Mantels und des Prinzen, einer Handpuppe, die Jakob Anfang der 1940er Jahre gebastelt hat, seinem Sohn Mika und dem deutschen Soldaten Max hat mich gefesselt. Sie spielt vom frühen Beginn des Warschauer Ghettos bis in die Gegenwart in New York. Sie zeigt die Greuel von Warschau und Sibirien und es erzählt die Geschichte von Mika, der mit dem Mantel und dem Prinzen und vielen anderen Handpuppen in diese grausamen Zeit den Menschen und vor allem den Kindern in Warschau Ablenkung gebracht und vielen sogar das Leben gerettet hat. Aus Dank, dass der Soldat Max Mikas Mutter und seine Tante vor der Deportation bewahrt schenkt er ihm seine heißgeliebte Handpuppe. Diese tritt nun die Reise nach Sibirien an und wird wieder Hoffnungsträger in einer neuen grausamen Zeit für den deutschen Soldaten Max. Mika verschlägt es nach dem Krieg mit dem Mantel nach Amerika und Max kehrt mit dem Prinzen zurück nach Deutschland. Dann beginnt für beide die Zeit des "Nicht vergessen können" ob der erlebten Grausamkeiten und der Schuldgefühle bei Max. Es wächst eine neue Generation heran, die Kinder und vor allem die Enkel, denen Mika und Max in ganz besonderen Situationen dann ihre Geschichte erzählen. Und es schließt sich der Kreis um Mikas Mantel und den Prinzen. Eine wunderbare Geschichte, die die Erinnerung an das Warschauer Ghetto und seine mutigen "Bewohner" wach hält und mahnt. Ich finde auch das Cover sehr gelungen und empfehle das Buch auch für Jugendliche.

von Elaine Hammond am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr gut recherchiert, realistisch erzählt und unglaublich bewegend, über Generationen hinweg.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine beeindruckende Geschichte aus dem Warschauer Ghetto. Die junge Puppenspieler ist so mutig und kann viele Kinder aus dem Ghetto retten!