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Im eigenen Schatten

Roman

Proteo-Laurenti-Krimi 8

(4)
Das Flugzeug eines honorigen Geschäftsmanns und Expolitikers aus Südtirol explodiert nahe Triest. Sprengstoffspuren am Wrack der Cessna lassen Kommissar Laurenti rasch ein Verbrechen vermuten. Als während der Trauerzeremonie ein Goldtransporter auf der Autostrada A4 brutal überfallen und gekapert wird, überschlagen sich die Ereignisse im sonst beschaulichen Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien. Raffiniert, spannend und detailgenau zeigt Veit Heinichen in seinem neuen Krimi, wie nah Politik und internationale Kriminalität beieinanderliegen.
Portrait
Veit Heinichen wurde 1957 zwischen Bodensee und Schwarzwald geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und einem kurzen Abstecher in die Automobilindustrie arbeitete er als Buchhändler und anschließend für namhafte Verlage in der Schweiz und in Deutschland. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und dessen Geschäftsführer bis 1999.
Nach Triest, die Stadt, die seine zukünftige Heimat werden sollte, kam Heinichen erstmals 1980. Und hier erweckte er auch Commissario Proteo Laurenti zum Leben, der nun in bislang sieben Romanen (Gib jedem seinen eigenen Tod, 2001; Die Toten vom Karst, 2002; Tod auf der Warteliste, 2003; Der Tod wirft lange Schatten, 2005; Totentanz, 2007; Die Ruhe des Stärkeren, 2009; Keine Frage des Geschmacks, 2011, Im eigenen Schatten, 2013, alle im Paul Zsolnay Verlag) den Verbrechern in der Stadt am Karst auf der Spur ist. Seine Krimis werden in das Italienische, Niederländische, Spanische, Französische, Slowenische, Griechische, Tschechische,Polnische und Norwegische übersetzt. Die Toten vom Karstund Tod auf der Warteliste wurden bei der Vergabe des Premio Franceo Fedeli in Bologna 2003 und 2004 zu den drei besten italienischen Kriminalromanen des Jahres gewählt. Im September 2005 erhielt Veit Heinichen zudem den Radio-Bremen-Krimipreis für seine „feinfühlige, unterhaltsame und genaue Erforschung der historisch-politischen Verflechtungen, die Triest als Schauplatz mitteleuropäischer Kultur kennzeichnen“ (Begründung der Jury).
2010 wurde Die Ruhe des Stärken bei der Vergabe des Premio Azzercagarbugli als bester fremdsprachiger Roman ausgezeichnet, 2011 erhielt Veit Heinichen den 13. Internationalen Literaturpreis Città die Trieste, 2012 wurde er für sein schriftstellerisches Schaffen mit dem Gran Premio Noè ausgezeichnet.
Neben seinem literarischen Schaffen ist er Autor kulturhistorischer Beiträge und, zusammen mit der Triestiner Starköchin Ami Scabar, Verfasser des kulturgeschichtlich-kulinarischen Reisebuchs Triest – Stadt der Winde (2005, Sanssouci im Carl Hanser Verlag). Der 90minütige Dokumentarfilm Le lunghe ombredella morte, den Veit Heinichen zusammen mit Regisseur Giampaolo Penco drehte, dokumentiert den Hintergrund seines vierten Kriminalromans Der Tod wirft lange Schatten und wurde im Dezember 2005 vom italienischen Staatsfernsehen RAI ausgestrahlt. Fünf seiner Kriminalromane wurden mit Henry Hübchen als Commissario Laurenti und Barbara Rudnik als dessen Frau Laura für die ARD verfilmt. Im Juli 2008 präsentierte Veit Heinichen in einer Folge der 3sat-Reihe Inter-City spezial "sein" Triest.
„Der Kriminalroman ist ein ideales Mittel, um die moderne Gesellschaft abzubilden“, so Veit Heinichen. „Die Neurosen einer Epoche und eines Raumes kommen im Roman am stärksten zum Ausdruck. Triest, die Hafen- und Grenzstadt am nördlichen Golf der Adria, ist Schnittstelle zwischen romanischer, slawischer und germanischer Kultur, hier begegnen sich die mediterrane Welt und die des Nordens, Osteuropa und der Balkan treffen auf Westeuropa, sowie die ‚geistigen Formationen’ Meer und Berg. Eine Stadt voller Kontraste, Gegensätze, Widersprüche und der Brücken zwischen diesen. Triest ist, wie Le Monde schrieb, der Prototyp der europäischen Stadt – und eine Fundgrube für denjenigen, der begreifen will, wie dieses Europa funktioniert.“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783552056282
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Verkaufsrang 1.831
eBook
9,99
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„Christoph Waltz wäre auch nicht schlecht“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Proteo Laurenti, der Triestiner Edelkommissar, wird wieder einmal in eine atemberaubende Geschichte von Politik, und internationalem Verbrechen verwickelt. Wie üblich, weiß der Autor Bescheid, nicht nur über das Zeitgeschehen, sondern auch über Triest. Es gelingt Heinichen jedes Mal auf´s Neue, die Stadt und ihr Umfeld in ein besonderes Licht zu rücken. Sozusagen ein ewiger Lernprozess vom Schreiber zum Leser. Bei einer allfälligen Verfilmung des Geschehens ersuche ich Christoph Waltz als Darsteller des Commissario. Proteo Laurenti, der Triestiner Edelkommissar, wird wieder einmal in eine atemberaubende Geschichte von Politik, und internationalem Verbrechen verwickelt. Wie üblich, weiß der Autor Bescheid, nicht nur über das Zeitgeschehen, sondern auch über Triest. Es gelingt Heinichen jedes Mal auf´s Neue, die Stadt und ihr Umfeld in ein besonderes Licht zu rücken. Sozusagen ein ewiger Lernprozess vom Schreiber zum Leser. Bei einer allfälligen Verfilmung des Geschehens ersuche ich Christoph Waltz als Darsteller des Commissario.

„Im eigenen Schatten“

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

Der Mord an einem angesehenen Geschäftsmann und ein Überfall auf einen Goldtransporter halten die Alpen-Adria-Region von Südtirol bis Istrien in Atem - ein neuer Fall aus der Feder Veit Heinichens für Freunde gut recherchierter Krimis mit historisch-politischem Hintergrund. Der Mord an einem angesehenen Geschäftsmann und ein Überfall auf einen Goldtransporter halten die Alpen-Adria-Region von Südtirol bis Istrien in Atem - ein neuer Fall aus der Feder Veit Heinichens für Freunde gut recherchierter Krimis mit historisch-politischem Hintergrund.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Macht Lust auf Nummer 9
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenthal am 04.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Die Thematik ist wie immer zeitnah und die Handlungsstränge schlüssig; die beschriebenen Charaktere so plastisch, dass ich mir die jeweiligen Personen gut vorstellen konnte. Ich habe bereits die Vorgängerromane gelesen und mich gefreut, diesen nun auch der Reihe hinzufügen zu können.

Die Mutter der Grausamkeit ist die Habgier
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2013

Kurz nach dem spektakulären Sprengstoffattentat auf einen so skrupellosen wie dubiosen südtiroler Multifunktionär werden in einem brutalen Jahrhundertcoup 121 Barren seines Goldes geraubt. Ansonsten Affären allerorten, ominöse graue Eminenzen, verschwiegene Floristinnen, pragmatische Philanthropen, fette Spinnen. Und mittendrin - von Selbstlosen umzingelt - der unberechenbare, trotzige Commissario Proteo Laurenti.