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Lust

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Portrait
Elfriede Jelinek, 1946 geboren, hat für ihr literarisches Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2004 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Ihr Theaterstück „Winterreise“ (2011) zählt mit bisher über 20 Inszenierungen zu den meistgespielten deutschsprachigen Stücken der letzten Jahre.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644020214
Verlag Rowohlt E-Book
eBook
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Ein Sittenbild
von Patrick Nagl aus Wien am 02.08.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lust ist eine brutale und äusserst nüchtern abgeschmackte Darstellung gesellschaftlichen und auch zwischengeschlechtlichen Zusammenlebens in der österreichischen Provinz. Jelinek erzeugt mit ihrer Sprache erschütternd beklemmende Bilder innerfamiliärer Szenarien. Die Geschlechterrollen wirken schonungslos primitiv und reduziert; die Frau wird zum stets gehorchenden Sexualobjekt degradiert, der Mann ist ein stets konsumierendes,... Lust ist eine brutale und äusserst nüchtern abgeschmackte Darstellung gesellschaftlichen und auch zwischengeschlechtlichen Zusammenlebens in der österreichischen Provinz. Jelinek erzeugt mit ihrer Sprache erschütternd beklemmende Bilder innerfamiliärer Szenarien. Die Geschlechterrollen wirken schonungslos primitiv und reduziert; die Frau wird zum stets gehorchenden Sexualobjekt degradiert, der Mann ist ein stets konsumierendes, rücksichtsloses Wesen, das sich immer zu behaupten weiss.

Sehr empfehlenswert, unvergleichlich
von Markus von Brevern aus Aachen am 03.06.2005
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In Lust schreibt Jelinek in einer Art, die einmalig ist. Der Text ist unglaublich dicht und assoziationsgeladen. Die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen, werden vom Folgetext ausgewertet. So fliegt man gleichsam in einem Assoziationsrausch durch die Seiten. Das Thema selbst ist zweitrangig. Als deutscher Großstädter kann ich dem österreichischem Kleinstadtgetue nichts abgewinnen. Zwar... In Lust schreibt Jelinek in einer Art, die einmalig ist. Der Text ist unglaublich dicht und assoziationsgeladen. Die Bilder, die beim Lesen im Kopf entstehen, werden vom Folgetext ausgewertet. So fliegt man gleichsam in einem Assoziationsrausch durch die Seiten. Das Thema selbst ist zweitrangig. Als deutscher Großstädter kann ich dem österreichischem Kleinstadtgetue nichts abgewinnen. Zwar ist ständig von Sex die Rede, Lust fällt dabei aber nicht ab. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau und das zwischen Oberschicht und Mittelschicht wird ständig thematisiert, ertrinkt aber in einem See von Sexgeschehen. Dieses wiederum wird von der Intensität der Sprache in den Hintegrund gedrückt. Große Kunst.