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Schachnovelle

Edition Anaconda

Die Novelle des Autors Stefan Zweig aus der Reihe "Edition Anaconda" über den Schachmeister Dr. B ist ein Klassiker der deutschsprachigen Literatur.

Für den kultivierten Großmeister Dr. B. ist das Schachspiel mehr als eine geistige Beschäftigung: Es wurde ihm einst zum Überlebensmittel, denn in der zermürbenden Einsamkeit seiner Gestapohaft hatte er aus dem strengen Regelwerk des Schachs seine Widerstandskraft gezogen. Nun trifft er auf den Weltmeister Czentovic, einen stumpfen Charakter, der mit mechanischer Präzision vorgeht. Zwei Spielhaltungen prallen aufeinander und mit ihnen zwei Lebenswelten. Die »Schachnovelle« ist das eindrucksvolle Vermächtnis des schließlich selbst am Leben verzweifelten Stefan Zweig.

Die Geschenk-Reihe "Edition Anaconda" ist mit Schutzumschlag und Lesebändchen ausgestattet.
Portrait
Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig wurde 1881 in Wien geboren und nahm sich 1942 in Petropolis (Brasilien) das Leben.
Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zählte er zu den großen deutschsprachigen Erfolgsautoren und konnte durch seinen literarischen und finanziellen Erfolg Schriftsteller wie Joseph Roth fördern und unterstützen. Als jüdischer Autor wurde er von den Nazis geächtet, die seine Bücher verboten. Zweig war bereits 1934 klar, dass die politischen Veränderungen verheerend sein würden und wanderte daher nach England aus. Als Ausländer musste er nach Kriegsbeginn die Internierung fürchten und flüchtete schließlich nach Brasilien. Dort beging er gemeinsam mit seiner Frau Lotte 1942 Selbstmord, »… entwurzelt … und … erschöpft …«.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 31.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-897-8
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,8/1,7 cm
Gewicht 209 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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4,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Stefan Zweig; SCHACHNOVELLE
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinfelden am 18.05.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einst Literatur-Schulstoff im Gymnasium, finde ich heute endlich zu diesem Autoren zurück. Ein einziger Titel ist's zwar bloss, aber dafür mit einem lesenswerten Inhalt. In schlichter und gut gemachter Taschenbuch-"Verpackung". Heute wieder aktueller, denn je!

Ein Buch über Schach?
von Igelmanu66 aus Mülheim am 30.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe mal wieder eine Schullektüre meiner Kinder mitgelesen. Die Schachnovelle ist zu meiner eigenen Schulzeit an mir vorbeigegangen. Heute habe ich es mit großem Interesse gelesen. Der Ich-Erzähler berichtet, wie auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires drei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertre... Ich habe mal wieder eine Schullektüre meiner Kinder mitgelesen. Die Schachnovelle ist zu meiner eigenen Schulzeit an mir vorbeigegangen. Heute habe ich es mit großem Interesse gelesen. Der Ich-Erzähler berichtet, wie auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires drei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen: Da ist zum einen der amtierende Schachweltmeister, ein aus einer unteren Gesellschaftsschicht stammender junger Mann, der sich nur dadurch auszeichnet, dass er mit einer unglaublichen Präzision und geradezu roboterartig Schach zu spielen vermag. Der zweite Charakter ist ein reichlich arroganter Öl-Millionär und der dritte ist ein österreichischer Emigrant namens Dr. B. Dieser Dr. B. hat Furchtbares erlebt. Von der Gestapo wurde er einer Isolationsfolter unterzogen, in deren Verlauf er viele imaginäre Schachpartien durchspielte. Das tat er in der Hoffnung, durch die geistige Betätigung nicht dem Wahnsinn zu verfallen. Tatsächlich erleidet er eine Art Persönlichkeitsspaltung, die zu einem heftigen Nervenfieber führt. Aufgrund dessen wird er aus der Haft entlassen und des Landes verwiesen. Von einem Arzt wurde er dringend gewarnt, sich auf kein Schachspiel mehr einzulassen… Erwartet hatte ich aufgrund des Titels, dass ein Schachspiel im Mittelpunkt der Geschichte steht. Tatsächlich geht es aber wirklich um ganz andere Dinge. Da sind – natürlich wieder einmal – die Schrecken der Nazi-Zeit. Im aktuellen Fall geht es um die Themen Isolationsfolter und Verhöre. Beides wird sehr eindringlich beschrieben und ich konnte sehr intensiv mitfühlen, wie sich Dr. B. in seiner Gefangenschaft fühlen musste! Wie verzweifelt er sich anfangs an die Beschäftigung mit den imaginären Schachpartien klammert. Wie ihm das zunächst hilft, ihm Hoffnung verleiht! Und dann der Wandel, die sich anbahnende Persönlichkeitsspaltung! Aber auch die anderen Charaktere sind interessant und bilden starke Kontraste zueinander. Sie verbindet eigentlich nur das Schachspiel, doch aus völlig verschiedenen Gründen. Für den Weltmeister ist es aufgrund seiner Herkunft die einzige Möglichkeit, zu Ansehen zu kommen. Und zudem auch das einzige Gebiet, auf dem er wirklich gut ist. Der Öl-Millionär sieht im Schachspiel nur einen Zeitvertreib, den er möglichst gewinnen will, weil verlieren nicht zu seinem Wortschatz gehört. Und für Dr. B. war das Schachspiel zunächst Hilfe und wird später zum Fluch. Ein tolles Buch! Und obwohl die Personen natürlich viel Schach spielen, muss man das Spiel nicht beherrschen, um der Handlung zu folgen. Wenn ich Wikipedia Glauben schenken darf, muss Stefan Zweig selbst ein lausiger Schachspieler gewesen sein.

Kam nicht so ganz rüber
von Birgit Büns aus Krefeld am 04.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ich das Buch nur zu Schulzwecken für meinen Enkel erworben habe fand er es, ich zitiere wörtlich, langweilig. Vielleicht haben andere Leser eine andere Meinung dazu. Werde es persönlich einmal lesen um mir eine eigene Meinung darüber zu bilden.