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Die zweite Fremde

Zehn jüdische Lebensbilder

Zehn Menschen, die in den Märztagen 1938 aus Innsbruck und Wien fliehen mussten, die aus ihrer Kindheit vertrieben wurden, aus einem Leben, für das sie Träume und Pläne hatten. Um in ihren Fluchtländern England und Israel Fuß zu fassen, galt es, ihre Muttersprache zu verdrängen, auch zu verheimlichen, denn Deutsch war die Sprache der Täter. So wurde ihnen die Fremde zur neuen Heimat, die alte Heimat zur zweiten Fremde.
Christoph W. Bauer ist ihren Lebenswegen bis in die Gegenwart herauf nachgegangen. Ausgehend von seinen Begegnungen und Gesprächen in England und Israel sind zehn Porträts entstanden, die zu einer Geschichte über Heimat, Entfremdung und Erinnerung zusammenfinden. In bewegenden Bildern erzählen sie von Abschied und Flucht, aber auch vom Leben danach und dem Blick aus der Ferne auf die ehemalige Heimat. Dabei lässt Bauer die Vertriebenen selbst zu Wort kommen, authentisch, ganz im Jetzt verwurzelt – so ist es eine Reise nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem auch durch die Gegenwart.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 27.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7021-8
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,2 cm
Gewicht 284 g
Abbildungen mit zahlreichen Originalfotosgrafien.
Auflage 1. mit zahlreichen Abbildungen
Buch (Taschenbuch)
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19,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Es ist keine Frau

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Es ist keine Frau, die zweite Fremde. Es ist der Verlust wenn einem die Heimat zur zweiten Fremde wird, wenn man gezwungen wird in die Fremde zu gehen. Die Geschichten der zehn ÖsterreicherInnen welche aus Innsbruck und Wien vor dem Wahn des Nationalsozialismus flüchten mussten, die Verdrängung der Muttersprache, denn die Täter sprachen Deutsch, das alles gibt genug Stoff zum Nachdenken auf. Sollte als Pflichtlektüre für Maturanten verwendet werden.

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