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Saukalt

Ein Krimi aus der Provinz. Kriminalroman

(3)
Tratschen 1971. In dem kleinen Ort in der Provinz wird der aktenkundige Fritz Fellner erhängt im Wald aufgefunden. Was auf den ersten Blick wie Selbstmord aussieht, entpuppt sich als rätselhafter Mord, der in dem ach so biederen Ort einen ungeahnten Skandal ans Tageslicht bringt. Es zeigt sich, dass nicht nur die guten Sitten offensichtlich zu wünschen übrig lassen, sondern auch das dörfliche Miteinander nicht das ist, was es zu sein scheint …
Portrait
1967 in Wien geboren, verbrachte der Autor die ersten 13 Jahre seines Lebens in der Großstadt, bevor die Familie in die niederösterreichische Provinz zog. Nach dem Schulabschluss absolvierte er eine Lehre als Kellner und war bis 1995 in diesem Beruf tätig. Danach wechselte er zur Gendarmerie und machte die ersten Jahre im niederösterreichischen Weinviertel Dienst, bevor er vor acht Jahren zum Landeskriminalamt wechselte. Seit Mai 2009 lebt er zusammen mit seiner Lebensgefährtin in Salzburg. „Saukalt“ ist nach „Dorftratsch“ der zweite Kriminalroman des Autors.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 04.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1377-3
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 20/12,1/2,7 cm
Gewicht 330 g
Auflage 2013
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Saukalt
von Ikopiko aus Hesel am 28.02.2014

Im kleinen österreichischen Dorf Tratschen wird im Wald eine erhängte Leiche gefunden. Der tote Fritz Fellner ist als krimineller Trinker bekannt und zunächst deutet alles auf einen Selbstmord hin. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass Fellner bereits tot war, bevor er aufgehängt wurde, und Postenkommandant Strobel macht sich... Im kleinen österreichischen Dorf Tratschen wird im Wald eine erhängte Leiche gefunden. Der tote Fritz Fellner ist als krimineller Trinker bekannt und zunächst deutet alles auf einen Selbstmord hin. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass Fellner bereits tot war, bevor er aufgehängt wurde, und Postenkommandant Strobel macht sich mit seinen beiden Kollegen auf die Suche nach dem Mörder. Sehr ungewöhnlich ist, dass es in dem ansonsten ruhigen Dörflein zu weiteren Vorfällen kommt. Immer wieder wird in Wohnungen eingebrochen, es wird jedoch außer ein paar Lebensmitteln nie etwas gestohlen. Merkwürdig ist auch, dass der Opferstock der Kirche geplündert wurde. Dann ist da noch diese Gaststätte, vor der zahlreiche Autos parken, aber kaum Gäste zu sehen sind … Strobel kann im Winter 1971 keinen Büro-Winterschlaf halten. Die Ruhe in Tratschen muss wieder hergestellt werden. „Saukalt“ von Oskar Feifar ist der zweite Teil einer Serie um den Postenkommandanten Strobel. Mir ist der erste Band nicht bekannt, was ich bedauere. Nicht, weil dies zum Verständnis von „Saukalt“ notwendig gewesen wäre, sondern weil mir der Schreibstil des Autors ausgesprochen gut gefällt. Es kam mir vor, als würden wir bei einem Kaffee zusammensitzen und er würde mir die Geschichte erzählen. Immer wieder schweift er vom Thema ab um lustige Begebenheiten zu erzählen und ermahnt sich selbst dafür. Dadurch wird alles sehr lebendig. Auch beschreibt er die Charaktere so natürlich, dass ich mich zeitweise in die Amtsstube versetzt fühlte. Die Kriminalgeschichte ist nicht sehr spannend, die Lösung des Falles jedoch unvorhersehbar. Man erfährt viel über das Dorfleben in der österreichischen Provinz in den 70er Jahren, was für mich in diesem Roman vorrangig war. Ich wurde erstklassig unterhalten und vergebe dafür die volle Punktzahl.

Saukalt
von buchleserin am 22.04.2013

Tratschen, Niederöstereich, Dezember 1971. Es ist ein ziemlich trostloser Winter in Tratschen. Bauern und Straßenverkehr bleiben unsichtbar. Hier lebt Gandarm Strobel, der zu dieser Zeit noch kein Auto hat und hat eine Beziehung mit der Frau Doktor. Strobel ist mit dem Pfarrer Römer befreundet und die beiden machen gerne zusammen... Tratschen, Niederöstereich, Dezember 1971. Es ist ein ziemlich trostloser Winter in Tratschen. Bauern und Straßenverkehr bleiben unsichtbar. Hier lebt Gandarm Strobel, der zu dieser Zeit noch kein Auto hat und hat eine Beziehung mit der Frau Doktor. Strobel ist mit dem Pfarrer Römer befreundet und die beiden machen gerne zusammen einen Herrenabend. Der Herr Pfarrer hat immer eine Flasche Wein für seinen Freud bereit. Die Idylle des kleinen Ortes wird gestört, als der aktenkundige Fritz Fellner im Wald erhängt aufgefunden wird. Doch was zunächst für einen Selbstmord gehalten wird, stellt sich als rätselhafter Mord raus. Das Cover ist ganz witzig gestaltet mit den Schafen im Schnee. Der Schreibstil war für mich zunächst etwas ungewöhnlich. Der Autor erzählt uns eine Geschichte von damals und spricht den Leser direkt an. Das gefällt mir ganz gut. Er erzählt uns zunächst von Tratschen, wie es früher war. Im Winter saukalt und uninteressant. Es gab noch nicht so viele Autos. Die Leute haben gespart, bevor sie sich etwas gekauft haben. Heutzutage haben viele ein Auto und nehmen für den Urlaub sogar einen Kredit auf. Gandarm Strobel hat sich mit dem Pfarrer Römer angefreundet und hat eine Beziehung mit Frau Doktor. Wir erfahren, dass Strobel kein Auto hat und auch keine Busfahrten mag. Das Buch fing zunächst ganz unterhaltsam und auch ein wenig humorvoll an, doch die Einleitung wird schließlich etwas zu ausführlich. Alles ist sehr detailliert beschrieben. Die Spannung fehlt zu Anfang, aber die Erzählung ist ganz unterhaltsam und auch humorvoll. Es folgen jedoch einige langatmige Kapitel, die den Lesefluss etwas gestört haben. Der Krimi kommt nur sehr schleppend in Gang. Zum Schluss wird es aber dann doch noch spannend. Die Charaktere sind auch alle sehr gut beschrieben und man kann sich den Ort und die Personen in Tratschen sehr gut vorstellen.

Bericht aus der Provinz
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 11.04.2013

Stellen sie sich vor,sie sitzen in einer kleinen Dorfkneipe in einem noch kleineren Dorf,trinken ein Viertele und jemand setzt sich dazu und erzählt ihnen scheinbar ohne Punkt und Komma die Geschichten der letzten Zeit.So fühlt es sich an,wenn man dieses Buch aufschlägt.Man wird umgehend geduzt und in die Wirrnisse... Stellen sie sich vor,sie sitzen in einer kleinen Dorfkneipe in einem noch kleineren Dorf,trinken ein Viertele und jemand setzt sich dazu und erzählt ihnen scheinbar ohne Punkt und Komma die Geschichten der letzten Zeit.So fühlt es sich an,wenn man dieses Buch aufschlägt.Man wird umgehend geduzt und in die Wirrnisse hineingezogen.Natürlich beherrscht der Autor die Zeichensetzung,aber es liest sich,als ob man es erzählt bekommt.Mit den dann üblichen Schwenks,Rückblenden,Ausschweifungen.Ein wunderbarer Lesespass,der auch noch sehr spannend geschrieben ist.