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Das Schneemädchen

(32)
Alaska, in den 1920er Jahren: Mabel und Jack konnten keine Kinder bekommen. Um den Schmerz und die Enttäuschung hinter sich zu lassen, haben sie an der Zivilisationsgrenze Alaskas ein neues, einfaches Leben als Farmer begonnen. Doch Trauer und der harte Überlebenskampf in der erbarmungslosen Natur schaffen zwischen den beiden, die sich innig lieben, eine scheinbar unüberbrückbare Distanz.
Als der erste Schnee fällt, überkommt Mabel für kurze Zeit eine fast kindliche Leichtigkeit. Eine Schneeballschlacht mit Jack entspinnt sich, und sie bauen vor ihrer Hütte zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen in Begleitung eines Fuchses, das sie zwischen den Bäumen des Waldes hindurch beobachtet. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?
«Dieses Buch ist pure Magie, von Deckel zu Deckel durchwoben mit der kalten Schönheit der Wildnis Alaskas. Eowyn Ivey erzählt mit der fesselnden Zartheit des Schneefalls, den sie so wunderbar beschreibt.»
Ali Shaw
Rezension
Dies ist ein ganz besonderes Buch, das es verdient, Millionen von Herzen schmelzen zu lassen.
Portrait
Eowyn Ivey

Eowyn Ivey wuchs in Alaska auf, wo sie noch heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt. Sie studierte Journalismus und kreatives Schreiben und arbeitete zehn Jahre lang als preisgekrönte Redakteurin und Buchhändlerin. Ihr Debüt "Das Schneemädchen" war international ein großer Erfolg und wurde für den Pulitzer Preis nominiert. "Das Leuchten am Rand der Welt" ist ihr zweiter Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644308916
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1623 KB
Übersetzer Claudia Arlinghaus, Margarete Längsfeld, Martina Tichy
eBook
9,99
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„Ein wunderschönes Wintermärchen“

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Alaska 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang nachdem Mabel eine Totgeburt hatte.
Das Leben in Alaska ist hart und beschwerlich. Eines Tages begegnen sie dem Schneemädchen und Mabel und Jack beginnen wieder zu leben.......Eine wunderschöne, ruhige, zauberhafte Geschichte, die den Leser eintauchen lässt in die rauhe Welt von Alaska und in das Schicksal der Protagonisten. Traurig und berührend, einfach lesenswert.
Alaska 1920. Mabel und Jack suchen in der Einsamkeit Alaskas einen Neuanfang nachdem Mabel eine Totgeburt hatte.
Das Leben in Alaska ist hart und beschwerlich. Eines Tages begegnen sie dem Schneemädchen und Mabel und Jack beginnen wieder zu leben.......Eine wunderschöne, ruhige, zauberhafte Geschichte, die den Leser eintauchen lässt in die rauhe Welt von Alaska und in das Schicksal der Protagonisten. Traurig und berührend, einfach lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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8
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von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2018
Bewertet: anderes Format

Eine wunderschöne Geschichte über die Macht der Liebe, über Einsamkeit und das Spiel mit Realität und Fantasie, geschrieben in leisen Tönen, bezaubernd und zugleich bildgewaltig!

von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2018
Bewertet: anderes Format

Ein wunderschöner Roman über ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch. Sehr ans Herz gehend und ein wenig märchenhaft - genau das richtige für Lesestunden auf dem Sofa mit Decke & Tee

Zauberhafter, winterlicher Roman über ein Paar dessen Kinderwunsch auf wundersame Weise doch noch wahr wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 01.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Nachdem Mabel vor zehn Jahren eine Fehlgeburt hatte und das Paar kinderlos geblieben ist, überredet Mabel ihren Mann Jack einen Neuanfang in Alaska zu wagen. Sie ziehen in ein Blockhaus und wollen als Farmer ihren Lebensunterhalt bestreiten. Während Jack die Felder bestellt ist Mabel allein zu Hause und trägt... Nachdem Mabel vor zehn Jahren eine Fehlgeburt hatte und das Paar kinderlos geblieben ist, überredet Mabel ihren Mann Jack einen Neuanfang in Alaska zu wagen. Sie ziehen in ein Blockhaus und wollen als Farmer ihren Lebensunterhalt bestreiten. Während Jack die Felder bestellt ist Mabel allein zu Hause und trägt durch das Backen von Kuchen zum Einkommen bei. Sie ist einsam und trauert immer noch um ihr verstorbenes Baby. Im ersten Winter bauen sie übermütig ein Kind aus Schnee und einen Tag später bekommen sie Besuch von einem kleinen, elfengleichen Mädchen, das aus den Wäldern zu kommen scheint. Fortan besucht sie das Paar regelmäßig, bleibt aber nie über der Nacht in der warmen Blockhütte. Niemand hat bisher etwas von diesem mysteriösen Mädchen gehört, dessen Begleiter ein Fuchs ist. Mabel und Jack sind unsicher, ob es sich bei Faina nur um einen Wunschtraum handelt. Bevor das Eis schmilzt, ist das Mädchen verschwunden und zeigt sich den ganzen Sommer über nicht. Mabel ist enttäuscht, aber davon überzeugt, dass ihr Schneemädchen im nächsten Winter wieder kommen wird. Sie näht ihr für ihre Rückkehr einen wärmenden Mantel, um sich zu beschäftigen. Zudem schließt das Paar Freundschaft mit Esther und George, deren Sohn Garret ihnen in der Not auf der Farm behilflich ist. "Das Schneemädchen" spielt in den 1920er-Jahren in Alaska. Es ist ein magischer Roman, der die Melancholie und Traurigkeit des Paares Mabel und Jack darstellt, die aus ihrer Heimat regelrecht geflüchtet sind, um ihr altes Leben und den Tod ihres einzigen Kindes hinter sich zu lassen. Schicksalhaft treffen sie in ihrem ersten Winter in Alaska auf ein Mädchen, das sie scheinbar aus dem Schnee erschaffen haben. Mabel entwickelt unweigerlich Muttergefühle und möchte das Mädchen am liebsten bei sich aufnehmen. Faina wehrt sich dagegen und favorisiert ihr unabhängiges Leben in der einsamen Wildnis. Was wie ein Märchen anmutet, zeigt im Laufe der Jahre, als Faina zu einer jungen Frau heranreift, dass das Schneemädchen nicht nur eine Einbildung oder die personifizierte Hoffnung von Jack und Mabel ist. Es ist ein ganz zauberhafter Roman, der einerseits das harte Leben in Alaska und andererseits auch den Zusammenhalt eines Paares trotz ihrer ungewollten Kinderlosigkeit beschreibt. Seit der Anwesenheit von Faina - und sei es zunächst auch nur in den Wintermonaten - blüht das Paar, insbesondere Mabel, auf und auch die Sorgen um die Farm und ihre wirtschaftliche Zukunft werden weniger. Durch die Beschreibung über mehrere Jahre hinweg ist zudem schön zu lesen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln, wie Mabel selbstbewusster und Garret erwachsen wird. "Das Schneemädchen" ist ein winterlicher Roman, der es am Ende der Fantasie des Lesers überlässt, was es mit Faina tatsächlich auf sich hat. Für mich war sie letztlich keine märchenhafte Gestalt, sondern ein Mensch, der sich lieber in die Einsamkeit zurückzog, lieber mit den Tieren in der Wildnis lebte, als sich an ein Zuhause und eine Familie zu binden.