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Das Lied der Stare nach dem Frost

Roman

Rixa ist eine Frau auf der Flucht - vor ihrer verpatzten Solokarriere als Musikerin, dem schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter, dem tragischen Tod ihres Bruders. Als Bar-Pianistin tingelt sie um die Welt, bis sie vom Tod ihrer Mutter erfährt. Angeblich ein Unfall. Doch warum war sie am Tag des Autounglücks ausgerechnet unterwegs nach Mecklenburg gewesen, in das alte, mittlerweile unbewohnte Haus ihrer Großeltern, von dessen Existenz niemand wusste? Rixas Spurensuche führt sie zurück zu ihren Wurzeln und zum Kern ihrer verdrängten Sehnsüchte.Sie beginnt zu ahnen, dass ein dunkles Familiengeheimnis noch immer als Trauma in ihr nachwirkt. Nur wenn sie jenem schrecklichen Vorfall von damals auf die Spur kommt, kann sich Rixa endlich selbst begreifen und neues Vertrauen in sich und ihre Musik fassen.
Rezension
»Gut gezeichnete Charaktere, geschickte Perspektivwechsel und flüssig erzählte deutsch-deutsche Geschichte machen den Roman zum echten Lese-Vergnügen.«, Lippische Landeszeitung, 14.10.2014
Portrait
Gisa Klönne, geboren 1964, ist die Autorin von mittlerweile sechs erfolgreichen Kriminalromanen um die Kommissarin Judith Krieger. Daneben legte die unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Autorin mit »Das Lied der Stare nach dem Frost« und »Die Wahrscheinlichkeit des Glücks« aber auch zwei Familienromane vor. Gisa Klönnes Romane sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783492961936
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 1456 KB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spurensuche in der Familiengeschichte“

Martina Binter, Thalia-Buchhandlung Villach

Rixa ist geschockt, als sie vom Unfalltod ihrer Mutter erfährt. Sie ist auf derselben Strasse in den Tod gefahren wie Jahre zuvor ihr geliebter Sohn und Rixas Bruder Ivo. Als Rixa beginnt den Nachlass zu ordnen, stösst sie auf verwirrende Geheimnisse, die auf eine dunkle Vergangenheit ihrer Großeltern hindeuten.
Ein großartig geschriebener Familienroman, in dem es nicht nur um alte Geheimnisse geht, sondern der auch die Beziehungen der einzelnen Familienmitglieder zueinander genau beleuchtet.
Rixa ist geschockt, als sie vom Unfalltod ihrer Mutter erfährt. Sie ist auf derselben Strasse in den Tod gefahren wie Jahre zuvor ihr geliebter Sohn und Rixas Bruder Ivo. Als Rixa beginnt den Nachlass zu ordnen, stösst sie auf verwirrende Geheimnisse, die auf eine dunkle Vergangenheit ihrer Großeltern hindeuten.
Ein großartig geschriebener Familienroman, in dem es nicht nur um alte Geheimnisse geht, sondern der auch die Beziehungen der einzelnen Familienmitglieder zueinander genau beleuchtet.

Kundenbewertungen

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Stare haben keine eigenen Lieder
von Dr. M. am 26.03.2019

Gisa Klönne spielt mit ihren Lesern. Aber das versteht man erst am Ende, wenn überhaupt. Eine Familiengeschichte, Suche nach Wurzeln, eine Pfarrersfamilie im Nationalsozialismus, ein packendes Porträt deutscher Geschichte - das sind die Stichworte im Klappentext. Und sie bewogen mich, das Buch wieder aus der Hand zu legen, zumal es... Gisa Klönne spielt mit ihren Lesern. Aber das versteht man erst am Ende, wenn überhaupt. Eine Familiengeschichte, Suche nach Wurzeln, eine Pfarrersfamilie im Nationalsozialismus, ein packendes Porträt deutscher Geschichte - das sind die Stichworte im Klappentext. Und sie bewogen mich, das Buch wieder aus der Hand zu legen, zumal es auch noch recht umfangreich ist. Das war wohl ein Fehler, denn wenn man es erst einmal zu lesen beginnt, fesselt es so sehr, dass man nicht mehr aufhören kann. Mir jedenfalls erging es so. Muster. Gisa Klönne spielt mit Denkmustern, mit Klischees. Sie tauchen in unser Gehirn ein. Wir glauben zu wissen, was uns erwartet. Das ist das Spiel. Und dann kommt es ganz anders. Rixas Mutter starb plötzlich als Folge eines Autounfalls. Nicht weit von der Stelle auf der A19, an der schon Rixas kleiner Bruder auf ähnliche Weise umkam. Was hat ihre Mutter dort gewollt, wo sie doch schon lange nicht mehr Auto fuhr? Ging es um den Tod ihres jüngsten Sohnes, der sie verzweifeln ließ? Ein neues Muster, das sich als falsche Spur erweisen wird. Nach und nach ahnt man, dass die Gründe für diese letzte Reise in einer fernen Vergangenheit liegen. Rückblenden in der Familiengeschichte, die man zunächst nicht versteht, weil sie am Anfang des letzten Jahrhunderts spielen und keinen sichtbaren Zusammenhang mit Rixas Spurensuche im Leben ihrer Mutter aufzeigen, unterbrechen zeitweilig den Lesefluss. Hoffentlich entwickelt sich das Ganze nicht zu einem volkspädagogischen Erziehungsroman. Dachte ich. Wieder so ein Muster. Aber ich konnte mir das andererseits nicht vorstellen, denn Gisa Klönne schreibt dafür viel zu intelligent. Wenn sie Handlungsorte oder Rixas Stimmungen schildert, dann weiß man nach wenigen präzisen Sätzen, wo Rixa ist und wie sie sich dort fühlt. Sie nimmt ihre Leser mit in diese Welten, und sie besitzt eine unglaubliche Fähigkeit, Spannung zu erzeugen, wo man eigentlich nichts Spannendes vermutet. Nach und nach konzentriert sich alles auf ein kleines Dorf und auf acht Jahre, über die alle, die dazu in der Familie eigentlich etwas sagen könnten, schweigen oder herumdrucksen. Stille über einer Zeit, über die die Nachfahren etwas wissen wollen. Doch wer redet gerne über Ereignisse, die auch nach Jahren noch schmerzen? In der Generation von Rixas Mutter gab es im Westen Deutschlands genug selbstherrliche Zeitgenossen, die ihre Eltern mit deren angeblicher Schuld konfrontierten. Wieder so ein Muster, das sich hier als nicht gültig erweist. Rückwärts betrachtet ist alles immer so schön einfach. Vor allem, wenn man selbst nicht betroffen war. Doch die Lebensgeschichten in diesem Buch passen nicht in dieses simple Schema von Anpassung und Widerstand. Sie sind so verschlungen und vielfältig wie Menschen eben handeln. Aber Gisa Klönne führt diese Klischees dennoch vor. Eins nach dem anderen. Und gerade wenn man geneigt ist, sich den verschiedenen Spekulationen von Rixa über ihre Mutter, deren Geschwister und Eltern anzuschließen, merkt man, dass man sich geirrt hat. Das Ende der Geschichte kommt dann völlig überraschend. Die Auflösung aller Rätsel fasziniert, weil man merkt, wie man in alle Fallen gelaufen ist, die Gisa Klönne aufgestellt hat. Und ganz nebenbei wird einem dann bewusst, wie dicht im Großen wie im Kleinen moralische Prinzipien, die jemand hochhält, und dessen eigenes schäbiges Verhalten beisammenliegen können. Von anderen etwas zu fordern ist eben leichter, als es selbst zu beweisen. "Die Stare sind Betrüger, die imitieren nur die Lieder der anderen, weil sie keine eigenen kennen.", steht in diesem Buch. Gisa Klönne ist kein Star. Sie hat ein wunderbares Buch zu einem Thema geschrieben, das man als abgearbeitet ansehen kann. Doch ihr Lied ist anders. Es passt in kein Schema, eben so wie das Leben selbst.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2017
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch beweist, dass es Spannung auch außerhalb von Krimis gibt! Die Geschichte der Pastorenfamilie in der DDR birgt Geheimnisse, die nach und nach aufgespürt werden!

von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2016
Bewertet: anderes Format

Eine tragische Familiengeschichte, deren Geheimnis zu tiefsten DDR-Zeiten beginnt. Und selbst heute noch sterben Menschen. Kann man mit so einer Geschichte wirklich ruhig leben?