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Im Meer schwimmen Krokodile

Eine wahre Geschichte


Die Reise eines Jungen, den man niemals vergessen wird.

Als Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine Erinnerungen und die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa, reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist …

Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte von Enaiatollah Akbari in einem zu Herzen gehenden Buch: Eine Geschichte, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt.

Portrait
Geda, Fabio
Fabio Geda, 1972 in Turin geboren, arbeitete viele Jahre mit Jugendlichen und schrieb für Zeitungen. Bereits sein erster Roman "Emils wundersame Reise" war in Italien ein Überraschungserfolg; das Buch "Im Meer schwimmen Krokodile" brachte ihm auch international den Durchbruch.

Burkhardt, Christiane
Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 18.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-40201-6
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/2,2 cm
Gewicht 188 g
Originaltitel Nel mare ci sono i coccodrilli
Übersetzer Christiane Burkhardt
Verkaufsrang 29879
Buch (Taschenbuch)
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9,30
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Buchhändler-Empfehlungen

Lebensgefährliche Flucht, unglaublich berührend erzählt

Evelyn Astleithner, Thalia-Buchhandlung Linz Landstraße

Dies ist die atemberaubende, wahre Geschichte der langen Reise des Enaiatollah Akbari. Versprich mir, drei Dinge niemals zu tun, sagt seine Mama eines Abends zu Enaiat. Erstens: Drogen nehmen. Zweitens: Waffen benutzen. Drittens: Stehlen. Enaiat verspricht und wacht am Morgen danach allein auf. Seine Mutter ist fort und hat ihm nur diese drei Lebensregeln zurückgelassen. Sie hat ihn von ihrer Heimat Afghanistan nach Pakistan geschmuggelt in der verzweifelten Hoffnung, dass er in der Fremde ein besseres Leben finden würde. Nun ist der etwa zehnjährige Junge völlig auf sich gestellt. Fabio Geda berichtet im leichten Plauderton, der durch seine Einfachheit ganz tief berührt. Man hat das Gefühl, Enaiat selbst gegenüber zu sitzen, der seine Geschichte erzählt, wie es ihm gerade einfällt. Immer wieder macht er Gedankensprünge vor und zurück, räumt mit Vorurteilen auf und teilt seine Gedanken über das Leben mit. In wenigen Worten zeichnet er ein plastisches und glaubwürdiges Bild seiner Herkunft und der Länder und Städte durch die ihn seine Reise führt. Auf seiner Flucht erlebt Enaiat Unglaubliches, Herzzerreißendes, Trauriges, aber auch Schönes, Ermutigendes und Hoffnung machendes. Manche Situationen hätte er beinahe nicht überlebt, manche Schicksalsgefährten verliert er auf dem Weg. Ohne einige freundliche Menschen, die ihm selbstlos halfen, hätte er es nie geschafft. Ich würde dieses Buch als Pflichtlektüre in Schulen empfehlen, aber auch Erwachsenen. Es ist mir derart zu Herzen gegangen, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Große Empfehlung: Lest dieses Buch!

Wahre Geschichte

Ursula Schwarz, Thalia-Buchhandlung max-center

Die eindrucksvolle, wahre Geschichte des 10jährigen Eni, der von seiner Mutter mit 3 Ratschlägen versehen ( 1. keine Drogen, 2.keine Waffen und 3. niemals stehlen!) verlassen wird. Sein gefährlicher, eindrucksvoller Weg von Afghanistan bis nach Italien wird in der Ich-Form erzählt. Ein bewegender Roman, der zu denken gibt und wachrüttelt. Absolut lesenswert!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2019

Wer verstehen will, warum Menschen ihre Heimat verlassen und Frieden suchen, der kommt um dieses wunderbare Buch nicht herum. Fabio Geda schildert in diesem Roman die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen, welcher mehrere Jahre brauchte um in Italien endlich Sicherheit zu finden. Sympathisch, ehrlich und unglaubl... Wer verstehen will, warum Menschen ihre Heimat verlassen und Frieden suchen, der kommt um dieses wunderbare Buch nicht herum. Fabio Geda schildert in diesem Roman die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingsjungen, welcher mehrere Jahre brauchte um in Italien endlich Sicherheit zu finden. Sympathisch, ehrlich und unglaublich authentisch.

(k)eine Fluchtgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück, und das über mehrere Tage. Die Geschichte ist fast 20 Jahre alt, und immer noch so brand aktuell, dass ich dachte, sie sie im letzten Sommer entstanden. Etna "begibt sich" als kleiner Junge aus Afghanistan. Über mehrere, teils längere Stationen, gelingt im die Reise nach Italien,... Das Buch lässt einen sehr nachdenklich zurück, und das über mehrere Tage. Die Geschichte ist fast 20 Jahre alt, und immer noch so brand aktuell, dass ich dachte, sie sie im letzten Sommer entstanden. Etna "begibt sich" als kleiner Junge aus Afghanistan. Über mehrere, teils längere Stationen, gelingt im die Reise nach Italien, wo er seitdem lebt. Die Geschichte ist wunderschön erzählt ; hier passen Erzählzeit (Präteritum, nicht Präsens, danke!) zur Distanz des Ich-Erzählers zum Erlebten. Dabei entsteht ein starker Sog, der es einem beinahe unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Dabei steht nicht im Vordergrund, OB er die Reise schafft (denn das weiß man bereits), sondern WIE. Er wird als Flüchtling anerkannt, gibt aber zu, dass er dabei einfach nur sagen müsste "der sterbende Junge in dem Video hätte ich sein können"- und er darf bleiben. Ein anderer Afghane wird hingegen abgeschoben. Diese Gegenüberstellung zeigt, wie willkürlich die Rechtsprechung ist und wie wenig nachvollziehbar sie auch für die Asylsuchenden ist. Das Ende ist sehr berührend, wirft aber viele Fragen auf. Lest am besten selbst.

ich bin begeistert
von Huriye Celik aus Ludwigshafen am 01.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es schildert die Lage eines jungen Menschen, der seine Heimat verlassen muss, um sich auf die Suche nach der Hoffnung zu begeben. Es ist verblüffend zu lesen, wie weit der Mensch gehen kann, wenn es sich am Leben halten möchte. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines zehnjährigen, afghanischen Jungen wiedergegeben, der se... Es schildert die Lage eines jungen Menschen, der seine Heimat verlassen muss, um sich auf die Suche nach der Hoffnung zu begeben. Es ist verblüffend zu lesen, wie weit der Mensch gehen kann, wenn es sich am Leben halten möchte. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines zehnjährigen, afghanischen Jungen wiedergegeben, der seine Reise in Italien vollendet. Ein sehr sensibles Thema, das durch dieses Buch hervorgehoben wird. Das Ganze ist sehr emotional, zieltreffend und zum Nachdenken anregend! ✒ "Wenn man irgendwo fremd ist (was auffällt, sobald man den Mund aufmacht und die erste Frage stellt), ja wenn man nicht weiß, wo man ist und wie man sich dort zu verhalten hat - nun, dann wird man schnell ausgenutzt."