Parallelgeschichten

Roman. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2012

Peter Nadas

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Beschreibung

Im Jahr des Mauerfalls findet der Student Döhring beim Joggen im Berliner Tiergarten eine Leiche. Diese Szene eröffnet die weitgespannte Suche nach dem düsteren Geheimnis zweier Familien, deren Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. «Parallelgeschichten» entwirft ein Panorama europäischer Historie, in einer überwältigenden Fülle von Geschichten, die keine realistische Konstruktion zu einer einzigen Story vereinen könnte. Wenn Prousts großer Roman am Beginn einer literarischen Moderne steht, dann mag diese in den Parallelgeschichten ihre Vollendung finden.

In der literarischen Landschaft von heute ist dieses Buch ein Gigant. Wer es gelesen hat, ist nicht mehr derselbe.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1728
Erscheinungsdatum 02.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22731-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/6,6 cm
Gewicht 1111 g
Originaltitel Párhuzamos történetek
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Christina Viragh
Verkaufsrang 48734

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Jahrhundertwerk???
von Xirxe aus Hannover am 31.01.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Wer immer sich an dieses Buch heranwagt, der/dem sollte klar sein, dass es sich um keine durchgängige Geschichte handelt. Einzelne Personen bzw. Familien tauchen zwar immer wieder auf, doch stets wird auch die Gelegenheit genutzt, den Spuren anderer Personen zu folgen. Hauptsächlich ereignen sich die Begebenheiten in Ungarn zu E... Wer immer sich an dieses Buch heranwagt, der/dem sollte klar sein, dass es sich um keine durchgängige Geschichte handelt. Einzelne Personen bzw. Familien tauchen zwar immer wieder auf, doch stets wird auch die Gelegenheit genutzt, den Spuren anderer Personen zu folgen. Hauptsächlich ereignen sich die Begebenheiten in Ungarn zu Ende der 60er Jahre und kurz oder während des Ungarnaufstandes 1956/57 sowie in Deutschland kurz vor (oder nach) der Jahrtausendwende und während des Dritten Reiches. Die Geschichten springen hin und her und das einzig Verbindende sind insbesondere im ersten und zweiten Teil die Fixiertheit des Autors auf die Beschäftigung mit Geschlechtsorganen und der Verdauungstätigkeit. Ach ja, und die fast durchgehend meist zutiefst unglücklichen Protagonisten, eingebunden in Zwänge und Pflichten die sie nicht wollen. Zudem sind sie fast alle zumindest latent schwul oder lesbisch. So etwas mag im Einzelfall vielleicht schön zu lesen sein, aber über 1724 Seiten wieder und wieder - sorry, das ist einfach nervig. Falls es so etwas wie einen roten Faden gibt, dann ist der vielleicht am ehesten bei der Familie Lehr aus Budapest zu finden. Professor Lehr, frührer Berater der Nazis, jetzt der Kommunisten, liegt im Sterben. Seine unglückliche Ehefrau Erna trauert der Liebe zu einer Niederländerin nach, die einzige Tochter wurde verschleppt und tauchte nie wieder auf und Agóst, der einige Sohn, lebt seit seiner Rückkehr aus dem Ausland, wo er als Spion arbeitete, mit seiner momentanen Freundin Gyöngyver wieder daheim. Dazu kommt noch Kristof, der Neffe Ernas, dessen Mutter mit einer Frau nach Paris verschwand und dessen Vater von seinen Genossen hingerichtet wurde. Er träumt von Erlebnissen mit Männern, traut sich aber kaum, diese Träume auch zu verwirklichen. Gyöngyver träumt von einer Karriere als Sängerin, bisher aber recht erfolglos und fühlt sich erstaunlicherweise von Erna angezogen, wie auch andersherum. Dann gibt es noch Agósts Freunde, von denen aus eine Verbindung ins Dritte Reich besteht, die ebenfalls erzählt wird. Ernas Kartenrunde, ein deutsches KZ mit Wärtern und Aufsehern, deren Nachkommen ebenfalls eine Rolle spielen undundund. Dies könnten alles wirklich spannende und unterhaltende Geschichten sein, wenn Nádas nicht so unglaublich langatmig erzählen würde. 700 bis 800 Seiten weniger hätten dem Buch sicherlich gut getan. Dass Nádas jedoch gut erzählen kann, merkt man auch in diesem Mammutwälzer: Einzelne Kapitel sind packend und fesselnd erzählt und immer wieder kommt es vor, dass man vor Spannung oder Abscheu die Luft anhält. Leider viel zu selten. Zuguterletzt kann ich nur noch schreiben dass ich hoffe, dass der Autor nicht dieselbe Überzeugung hat, die dieses Buch mir vermittelt. Dass die Menschen grundsätzlich triebhafte Lebewesen sind, die nur durch Zwänge von außen bzw. selbstauferlegte unter Kontrolle zu halten sind. Fallen diese Zwänge weg, bricht das Animalische aus, dass sich ansonsten nur beim Sex oder diesen vielfach beschriebenen Verdauungstätigkeiten einen Weg bahnt. Und dieses Animalische endet dann in einer Katastrophe, wie uns das Schicksal Balters im letzten Kapitel zeigt, oder beispielsweise die Geschichte der Juden im Dritten Reich. Denn machten sich die Nazis nicht frei? Arbeit macht frei?

Unlesbar!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 09.04.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist eine Mogelpackung. Das einzige Kapitel, welches noch einigermassen lesbar ist und eine Geschichte entwickelt ist Kapitel 1. Danach nur noch endloses verlieren in Details. Ohne Handlungsstrang. Wirre Zeitsprünge im gleichen Abschnitt. Und welche Probleme hat der Author mit seiner Sexualität? Ich kann nur davor warnen... Das Buch ist eine Mogelpackung. Das einzige Kapitel, welches noch einigermassen lesbar ist und eine Geschichte entwickelt ist Kapitel 1. Danach nur noch endloses verlieren in Details. Ohne Handlungsstrang. Wirre Zeitsprünge im gleichen Abschnitt. Und welche Probleme hat der Author mit seiner Sexualität? Ich kann nur davor warnen, für dieses krude Werk über 50.- zu investieren.


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