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Besser

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag 2013

(21)
Antonia Pollak hat ein Leben, von dem viele träumen – ihr Mann Adam trägt sie und die beiden Kinder auf Händen, man leistet sich, worauf man Lust hat, hat Freunde mit interessanten Jobs, alles läuft in festen Bahnen. Doch Toni Pollak hat auch ein paar Geheimnisse, von denen ihr Liebhaber noch das kleinste ist. Zu ihrer Mutter hat sie jeden Kontakt abgebrochen, und als junge Frau kannte Toni die falschen Leute, was sie fast vergessen hat – bis eines Tages ein Mann von früher auftaucht. Während der ökohedonistische Alltag weiterläuft, wächst in Toni die Angst, die Vergangenheit könne sie einholen …
Doris Knecht schickt ihre Heldin, die immer das Gefühl hat, gar nicht in ihr schönes Leben zu passen, durch Feuerproben, in denen sie alles zu verlieren fürchtet und langsam ein paar Dinge zu begreifen beginnt. Und wie nebenher porträtiert Doris Knecht mit unbestechlichem Blick unsere Zeit, ihre Typen und Lebensentwürfe. Ein verteufelt ehrliches Buch über das Dasein und die wahrhaften Lügen, die es zusammenhalten – und ein ebenso schwarzer wie komischer Roman über das richtige Leben im falschen.
Portrait
Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin («Kurier», «Falter») und Schriftstellerin. Ihr erster Roman «Gruber geht» (2011) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, derzeit wird er verfilmt, im Frühjahr 2015 kommt der Film in die Kinos. Für ihren vielgelobten Nachfolger «Besser» (2013) erhielt Doris Knecht den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag. Sie lebt mit ihrer Familie in Wien und im Waldviertel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 08.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87134-740-5
Verlag Rowohlt Berlin
Maße (L/B/H) 21,2/13,7/2,7 cm
Gewicht 370 g
Auflage 3
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
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Buchhändler-Empfehlungen

„Besser aber nicht gut!“

Fabian Greiter, Thalia-Buchhandlung Innsbruck

Lassen Sie sich nicht täuschen; die Überschrift bezieht sich nicht auf das Buch. Sie bezieht sich auf das Leben von Toni, Prota- und selbsterklärte Antagonistin dieses Romans.

Toni lebt den mittelständischen Traum. Sie hat gut geheiratet, Kinder die sie liebt und das Geld sich ihrer Kunst zu widmen. Das alles wäre eigentlich Grund zur Freude, doch Toni leidet.

An ihrem Leben, an den Alltagsbanalitäten und an der Gratwanderung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Fast fühlt man sich an die Expressionisten der Literatur, an das Leiden an der Zeit, erinnert.

Wie ein schwarzer Abgrund stellt sich ihre Vergangenheit dar, über die man fragmentarisch erfährt. Diesen Problemen versucht sie zu entrinnen, sie mit Affären und Lügen aufzuwiegen, in der Hoffnung, dass sich alter und neuer Ballast egalisieren und sich die Waage halten. Ein erstrebenswerter Schwebezustand, so stellt er sich zumindest für Toni dar.

Ein an sich unspektakulärer, jedoch sehr tiefgründiger und berührender Roman.

Von mir eine klare Empfehlung!
Lassen Sie sich nicht täuschen; die Überschrift bezieht sich nicht auf das Buch. Sie bezieht sich auf das Leben von Toni, Prota- und selbsterklärte Antagonistin dieses Romans.

Toni lebt den mittelständischen Traum. Sie hat gut geheiratet, Kinder die sie liebt und das Geld sich ihrer Kunst zu widmen. Das alles wäre eigentlich Grund zur Freude, doch Toni leidet.

An ihrem Leben, an den Alltagsbanalitäten und an der Gratwanderung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Fast fühlt man sich an die Expressionisten der Literatur, an das Leiden an der Zeit, erinnert.

Wie ein schwarzer Abgrund stellt sich ihre Vergangenheit dar, über die man fragmentarisch erfährt. Diesen Problemen versucht sie zu entrinnen, sie mit Affären und Lügen aufzuwiegen, in der Hoffnung, dass sich alter und neuer Ballast egalisieren und sich die Waage halten. Ein erstrebenswerter Schwebezustand, so stellt er sich zumindest für Toni dar.

Ein an sich unspektakulärer, jedoch sehr tiefgründiger und berührender Roman.

Von mir eine klare Empfehlung!

„Jubel in der Josefstadt“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Doris Knecht ist eine sehr, sehr sympathische Person. Ihre Kolumnen, ihre Einstellung zur Gesellschaft, alles ganz einfach patent. Aber muss sie deswegen gleich einen ganzen Roman schreiben? ja, gut, ist ja recht unterhaltsam. aber irgendwie steigt dann das Gefühl der Seichtigkeit auf. Man vermeint die Antonia Pollak zu kennen, und ist verwundert wenn dem wirklich so ist. Vielleicht ist es die Vorhersehbarkeit welche Ambivalenz aufkommen lässt. Doris Knecht ist eine sehr, sehr sympathische Person. Ihre Kolumnen, ihre Einstellung zur Gesellschaft, alles ganz einfach patent. Aber muss sie deswegen gleich einen ganzen Roman schreiben? ja, gut, ist ja recht unterhaltsam. aber irgendwie steigt dann das Gefühl der Seichtigkeit auf. Man vermeint die Antonia Pollak zu kennen, und ist verwundert wenn dem wirklich so ist. Vielleicht ist es die Vorhersehbarkeit welche Ambivalenz aufkommen lässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
10
8
3
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2017
Bewertet: anderes Format

Mit bösartigem Humor wird hier hinter die Fassade der Wiener-Hipster-Eltern-Gesellschaft geblickt. Zum Vorschein kommen unschöne Wahrheiten...fliegt das Doppelleben Antonias auf?

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wenn die Upperclass zerbröselt dann macht das eigentlich immer Spass. Und wenn es so gut beschrieben ist wie Frau Knecht es getan hat steht dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg.

Fesselnd von der ersten Seite an
von Kezia Kriegler am 04.04.2013

Doris Knecht erzählt in diesem Roman die geheimnisvolle Geschichte einer Frau, der die perfekte Welt zum schlimmsten Feind wird. So sehr sich Antonia auch gegen die Dinge aus dem Leben wehrt, das sie einst gelebt hat: Erinnerungen und Ängste holen sie trotzdem immer wieder ein. Viele Probleme lauern hinter der... Doris Knecht erzählt in diesem Roman die geheimnisvolle Geschichte einer Frau, der die perfekte Welt zum schlimmsten Feind wird. So sehr sich Antonia auch gegen die Dinge aus dem Leben wehrt, das sie einst gelebt hat: Erinnerungen und Ängste holen sie trotzdem immer wieder ein. Viele Probleme lauern hinter der Fassade einer perfekten Mutter, Ehefrau, Freundin und Künstlerin, der sich Antonia nicht zu stellen vermag - und es trotzdem täglich tut. Ihr Leben ist ein Kampf, den sie gewinnen will - aber wird sie es schaffen, sich selbst zu besiegen? Dieses Buch ist nicht nur traurig und komisch zugleich. Wer will, den versetzt "Besser" auch in eine Welt voller Überraschungen und Hingabe an die Liebe.