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Der City-Gärtner

Minigärten im Schlagloch

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Innehalten im Trubel der Städte, in der Hektik des Alltags – und staunen · Minigärten in Schlaglöchern mitten auf Straßen, an Bordsteinkanten, in Ziegelwänden, in Hinterhöfen, zwischen Graffitis, am Flussufer · Der originelle Geschenkband für alle, die sich für Guerilla Gardening, Street Art und geniale, freche Ideen begeistern.
Portrait
Christine Schlitt ist Autorin und Lektorin von zahlreichen Kinder- und Jugendsachbüchern. Das Stricken und Nähen lernte sie ihn ihrer Jugend unter professioneller Anleitung. Sie verfügt nicht nur über eine langjährige Erfahrung an den Stricknadeln und der Nähmaschine, sondern auch als Lektorin und Übersetzerin von Bastel- und Handarbeitsbüchern für Kinder und Erwachsene.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8354-1078-7
Verlag BLV Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,6/20,2/1,5 cm
Gewicht 414 g
Originaltitel The Little Book of Little Gardens
Abbildungen 100 farbige Abbildungen
Übersetzer Christine Schlitt
Buch (gebundene Ausgabe)
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Spielerisch Naturerhalt gestalten
von Uli Geißler aus Fürth am 14.03.2013

Ein Phänomen greift um sich: Urbanes Gärtnern. Hier pflanzen engagierte Natur- und Selbstversorgungsaktive kleine Beete mit Blumen, Gemüse, Obststräucher oder auch mal einen kleinen Baum, um sich selbst zu versorgen oder der städtischen Tristesse ein grünes Antlitz zu verschaffen. Etwas anders motiviert gestaltet der „Guerilla-Gärtner“ Steve Wheen unschöne Ecken... Ein Phänomen greift um sich: Urbanes Gärtnern. Hier pflanzen engagierte Natur- und Selbstversorgungsaktive kleine Beete mit Blumen, Gemüse, Obststräucher oder auch mal einen kleinen Baum, um sich selbst zu versorgen oder der städtischen Tristesse ein grünes Antlitz zu verschaffen. Etwas anders motiviert gestaltet der „Guerilla-Gärtner“ Steve Wheen unschöne Ecken und Flecken in den Winkeln und Straßen oder Gassen der Stadt mit pflanzlichen Mitteln, bisweilen unterstützt durch kleine Spielfiguren oder minaturisierte Alltagsgegenstände oder entsprechendes Mobiliar. Mal ist es ein Schlagloch, welches er spielerisch zu einem Tennisplatz in der Größe einer Tageszeitung umgestaltet, ein anderes Mal entsteht eine Mini-Blumenwiese mit darauf an Wäscheleinen aufgehängter Tischwäsche aus der Puppenküche oder eine gemütliche Fernsehecke mit Ohrensessel im Schein einer Stehlampe neben einem Nachtschattengewächs. Immer spielt das Begrünen einer im Öffentlichen Raum befindlichen – wenn auch sehr kleinen – Fläche auf dem Asphalt, in einem gepflasterten Stück Straße oder an eine betonierte Einfassung gedrückt die Hauptrolle der Aktionen. Die grünen Mikro-Oasen des „Pohole Gardeners“ (Schlaglochgärtners) sind Augenweide und Herzensansprache, aber auch Bebauungskritik und Nachhaltigkeitsaufruf gleichermaßen. Die in dem Buch vorgestellten Gartenprojekte machen deutlich, wie sich unsere Umgebung einer grauen und versiegelten Umgebungsdiktatur ergeben hat und rüttelt gleichzeitig das emotionale Gewissen und den Drang nach einem ökologisch wertwollen Lebensraum aus. Alle wachsenden und blühenden Objekte sind eine Seelenbereicherung für die Orte, an welchen sie entstanden und mit Saft und Kraft grüne oder bunte Zeichen für den Erhalt der Natur setzen. Gewissermaßen sind es „Nachwachsende Graffitis“, blühende Straßenmalerei und duftende Markierungen auf den alltäglichen Wegen durch die urbane Gesichtslosigkeit. Das Buch ist ein Nachschlagewerk und eine Zusammenschau anregender und ansprechender Pflanzkunst, gleichsam eines urbanen Gestaltungsspiels und eine reizende und motivierende Anregung zu eigener Aktivität. Nachmachen erwünscht und bereichernd. (c) 3/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.