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Assassin's Creed

Forsaken - Verlassen

„ICH BIN EIN EXPERTE IM UMGANG MIT DEM SCHWERT. ICH BIN GESCHULT IM HANDWERK DES TODES. TÖTEN BEREITET MIR KEINE FREUDE – ICH BIN NUR SEHR GUT DARIN.“ 1735 – London. Haytham Kenway wuchs auf mit dem Schwert in der Hand. Als das Anwesen seiner Eltern angegriffen wird, sein Vater hingeschlachtet und seine Schwester entführt wird, verteidigt Haytham sein Heim auf die einzige Weise, die er gelernt hat: Er tötet. Seiner Familie beraubt, begibt sich der Junge in die Obhut eines geheimnisvollen Lehrmeisters, der ihn in die Kunst des effektiven Tötens einführt. Zerfressen von Rachedurst begibt sich Haytham auf einen Kreuzzug der Vergeltung. Verschwörung und Verrat werden zu seinen ständigen Begleitern, als er in den jahrhundertealten Krieg zwischen Templern und Assassinen gerät.
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  • Einen Bewusstlosen brachte man nicht um. Das wäre ehrlos gewesen.
    Selbst in einer Armee unter dem Befehl von Lieutenant-Colonel
    Edward Braddock.
    Und darum war das Nächste, was ich spürte, kaltes Wasser, das
    in mein Gesicht klatschte – oder war es eine flache Hand, die mir gegen
    die Wange schlug? Wie auch immer, ich wurde unsanft geweckt,
    und während meine Sinne wieder einsetzten, fragte ich mich einen
    Moment lang, wer ich war, wo ich war …
    Und warum eine Schlinge um meinen Hals lag.
    Und warum man mir meine Arme auf den Rücken gebunden hatte.
    Ich stand an der Kante eines Podests. Links von mir standen vier
    weitere Männer, wie ich mit Schlingen um den Hals. Genau in diesem
    Augenblick zuckte der Mann ganz links zusammen, ein Ruck durchlief
    ihn, dann strampelten seine Füße in der Luft.
    Vor mir ertönte ein kollektives Keuchen, und mir wurde bewusst,
    dass wir Publikum hatten. Wir befanden uns nicht mehr auf dem
    Schlachtfeld, sondern auf einer kleineren Wiese, wo sich Männer versammelt
    hatten. Sie trugen die Farben der britischen Armee und die
    Fellmützen der Coldstream Guards, und ihre Gesichter waren aschfahl.
    Sie waren nicht freiwillig und nicht gern dort, das war offensichtlich.
    Gezwungenermaßen schauten sie zu, wie der arme Kerl am Ende der
    Reihe sein Leben aushauchte, wie sein Mund aufklappte und die Spitze
    seiner Zunge, blutig, weil er hineingebissen hatte, zum Vorschein kam,
    während er noch reflexhaft um Atem rang.
    Er zappelte und trat noch ein paar Mal ins Leere unter sich, sein
    Körper brachte den Galgen zum Wanken, der über unseren Köpfen
    längs über das Podium verlief. Ich schaute hoch und sah, dass auch
    meine Schlinge daran festgeknüpft war, dann senkte ich den Blick auf
    den hölzernen Hocker hinab, auf dem ich stand, und sah meine Füße,
    die nur noch in Strümpfen steckten.
    Schweigen senkte sich über die Szenerie. Nur die Laute des Sterbenden
    waren noch zu hören, das Knarren des Stricks und das Ächzen
    des Galgens.
    „So ergeht es Dieben“, kreischte der Henker und zeigte auf den
    Toten. Dann schritt er über das Podium auf den zweiten Mann zu und
    rief in die immer noch stockstille Menge: „Diebe werden aufgehängt.
    Befehl von Lieutenant-Colonel Braddock.“
    „Ich kenne Braddock“, rief ich da. „Wo ist er? Bringt ihn her.“
    „Halt dein Maul, du!“, brüllte der Henker und wies mit dem Finger
    auf mich. Zugleich kam sein Helfer, der Mann, der mir Wasser ins Gesicht
    geschüttet hatte, von rechts auf mich zu und versetzte mir eine
    weitere Ohrfeige, nur tat er es diesmal nicht, um mich zur Besinnung,
    sondern zum Schweigen zu bringen.
    Ich knurrte und zerrte an meinen Handfesseln, aber nicht zu heftig,
    nicht so sehr, dass ich das Gleichgewicht verlor und vom Stuhl fiel,
    auf dem ich so wackelig stand.
    „Mein Name ist Haytham Kenway“, rief ich. Der Strick grub sich in meinen Hals.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 18.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8332-2610-6
Reihe Assassins Creed (Panini)
Verlag Panini
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/4 cm
Gewicht 572 g
Originaltitel Assassins Creed: Forsaken
Auflage 1
Übersetzer Timothy Stahl
Buch (Taschenbuch)
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15,50
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inkl. gesetzl. MwSt.
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zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

Perspektivenwechsel

Michaela Salzmann, Thalia-Buchhandlung Linz

Ich habe ihn nicht wirklich gekannt. Ich glaubte nur, ihn zu kennen. Und nun ist es zu spät. Zu spät, um ihm zu sagen, dass ich ihn falsch eingeschätzt habe. Zu spät, um ihm zu sagen, das es mir leidtut. Schon der Prolog erweckt bittersüße Erinnerungen, denn jene die den dritten Part der Gamereihe gespielt haben, wissen schon welche Erkenntnis am Ende auf den Leser wartet. Es ist die Geschichte der interessantesten und charismatischsten Figur dieses Teils. Es geht nicht um Hauptheld Connor. Es ist das Vermächtnis von Haytham Kenway. In Tagebucheinträgen schildert der Templer, die Geschehnisse aus seiner Sichtweise und gewährt einen Blick in die Vergangenheit, angefangen mit seiner tragischen Kindheit bis zu den Erlebnissen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Somit erfährt man viel über die Entwicklung des zerrissenen Charakters und erhält gleichzeitig interessantes Hintergrundwissen. Es erschließt sich dem Leser, warum Haytham trotz Templerzugehörigkeit eine Assassinenklinge benutzt, dass er insgeheim schon mal ein beschützendes Auge auf Connor wirft und lüftet das Geheimnis über den rätselhaften Mann, den der Attentäter in der atmosphärischen Anfangssequenz des Spiels, in der Oper ermordet. Das Buch schafft es damit, der Hauptgeschichte noch mehr Tiefgang zu verleihen. Außerdem bildet das Werk ein gelungenes Bindeglied zwischen AC 3 und der mittlerweile angekündigten Fortsetzung. Denn wie Fans wissen, lautet der Name des neuen Hauptcharakters Edward Kenway. Dieser hat auch einen Auftritt im Buch. Schließlich ist er Haytham´s Vater.

"Ich habe ihn nicht wirklich gekannt."

Tamara, Thalia-Buchhandlung Wien, W3

"Ich glaubte nur, ihn zu kennen, aber erst, als ich sein Tagebuch las, wurde mir bewusst, dass ich eigentlich gar nichts über ihn wusste. Und nun ist es zu spät." Connor Kenway Warum ist Haytham Kenway ein Templer geworden, wo doch mindestens einer seiner Vorfahren zu den Assassinen gehörte? Diese Frage stellte sich mir während des Spielens von Assassins Creed 3. All das und noch mehr erfährt man in Haythams Tagebuch. Wer sind die Guten? Wer die Bösen? Sind es die Assassinen oder die Templer? Es war schwer diesen hervorragenden Roman aus der Hand zu legen, weil mich die Geschichte, Haytham Kenways Leben, in seinen Bann gezogen hat. Empfehlenswert für jeden Fan von Assassins Creed und diejenigen die mehr über Haytham erfahren wollen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
5
4
1
0

Mystisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilvesheim am 16.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe selbst die Spiele von Ubisoft alle gespielt zu diesen Geschichten. Von Ezio und seiner Geschichte konnte ich aber einfach nicht genug bekommen. In diesem Buch wird alles verständlich wiedergegeben. Spannung wird aufgebaut. Nur muss ich sagen, dass Kampfzenen etwas monoton und nach einiger Zeit eintönig beschrieben werde... Ich habe selbst die Spiele von Ubisoft alle gespielt zu diesen Geschichten. Von Ezio und seiner Geschichte konnte ich aber einfach nicht genug bekommen. In diesem Buch wird alles verständlich wiedergegeben. Spannung wird aufgebaut. Nur muss ich sagen, dass Kampfzenen etwas monoton und nach einiger Zeit eintönig beschrieben werden. Ansonsten ist es ein tolles Buch um den Alltag hinter sich zu lassen und in die Toskana des 15. Jahrhunderts einzutauchen.

Die Bruderschaft
von Klopfer in Bookland am 12.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

uch in diesen Buch hat sich Bowden strickt an die Handlung von Ubisoft gehalten. Brotherhood schließt am Ende von Renaissance an und wir erfahren die weitere Geschichte von Ezio, die sich diesmal in Rom abspielt. Das Spiel an sich, ist nicht lang und Bowden hat durch mehr Gedankengänge von Ezio und auch ein Blick in seiner Gefüh... uch in diesen Buch hat sich Bowden strickt an die Handlung von Ubisoft gehalten. Brotherhood schließt am Ende von Renaissance an und wir erfahren die weitere Geschichte von Ezio, die sich diesmal in Rom abspielt. Das Spiel an sich, ist nicht lang und Bowden hat durch mehr Gedankengänge von Ezio und auch ein Blick in seiner Gefühlswelt, die Geschichte verlängert. Ezio der sonst immer nur ein Frauenschwarm ist, zeigt Gefühle gegenüber Caterina Sforza, die wiederum die Gefühle nicht erwidert. Hier erleben wir zum ersten Mal Ezios verletzliche Seite. Das Credo verlangt viel von ihm und er wünscht sich ab und an sein altes Leben wieder. Das Familienverhältnis zu seiner Schwester und seiner Mutter, ist auch in diesen Teil nicht besonderlich gut und wir erleben eine kleine Annährung. Diese wird im Buch besser verdeutlich als im Spiel selbst. Die Geschichte an sich, ist für mich eher langweilig. Ezio ist erneut auf Rache aus und will die Borgias vernichten. Leonardo taucht ab und an auf, wir lernen Machiavellis besser kennen und Ezio baut die Assassinen Bruderschaft weiter aus. An sich ist die Idee hinter dieser Geschichte nicht schlecht, aber das Spiel sowie das Buch konnten mich von dieser Idee nicht ganz überzeugen. Ezio befand sich des Öfteren im Zwiespalt mit dem Apfel. Sollte er diesen nutzen oder nicht? Auf Dauer wurde das reden über den Apfel langweilig und die Verfolgung von Cesare war nicht sonderlich spannend. Die ganzen Verfolgungen und das Anschleichen, wurde im Buch weniger aufgegriffen als im Spiel an sich. In Brotherhood gab es weniger Attentate und das Anschleichen bzw. Verfolgungen waren hier wichtiger. Das baute wenig Spannung auf und wurde an einigen Stellen ansträngend zu lesen. Das Buch kann ich nur Assassins Creed Fans empfehlen, die auch Ezio mögen und den Teil mit der Bruderschaft interessant fanden. Für mich, die das Spiel schon als langweilig empfunden hat, konnte das Buch auch nicht mehr ganz überzeugen. Froh war ich über die Verbesserung von Ezios Gefühlswelt und das wir ein paar Informationen bezüglich seiner Gedanken bekommen haben. Die kleine Tatsache ändert allerdings nicht, das ich das Buch langweilig fand.

Spitze!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich vom Kinofilm begeistert war, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Ich muss mitteilen, das Buch ist wirklich Spitze. Es hat ja mit dem Film überhaupt nichts zu tun. Mit Ezio, dem Assassinen, erlebe ich ein historisches Abenteuer gemischt mit Fantasy. Jetzt brauche ich den zweiten Band, denn das Abenteuer geht weiter.