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Asterix 29

Asterix und Maestria

Asterix 29

(3)

Im Jahre 45 nach der ersten Veröffentlichung in Deutschland erfährt Asterix die erste große Überarbeitung! In sorgfältiger Detailarbeit wurden alle 34 Asterix-Alben einheitlich koloriert und die Sprechblasen neu gelettert. Die Covergestaltung wurde behutsam modifiziert, einige Cover sogar von Asterix-Zeichner Albert Uderzo persönlich neu gezeichnet! Damit ist der große Erfolg Asterix fit für ein neues Jahrhundert und darf sich auf eine glorreiche Zukunft freuen!

Portrait
Als Sohn jüdischer Eltern wurde der Erfinder des Galliers Asterix, Rene Goscinny, am 14.August 1926 in Paris geboren. Aufgewachsen in Buenos Aires, arbeitete er nach seinem Abitur zunächst als Unterbuchhalter und auch als Zeichner in einer Werbeagentur. Sein geplantes Kunststudium wurde ihm durch den plötzlichen Tod seines Vaters verwehrt. 1945 folgte Rene Goscinny einer Einladung seines Onkels und wanderte nach New York aus. Dort verbrachte er lange Jahre, bevor es ihm gelang seine Zeichnungen im gerade gegründeten Magazin "MAD" unterzubringen. 1950 lernte Rene Goscinny Morris kennen und nur wenig später entschloss er sich nach Belgien zu gehen, um in Brüssel eine angebotene Stelle als Texter anzunehmen. Die ersten Erfolge feierte er mit "Lucky Luke", den Morris einige Jahre zuvor entwarf. Als er Albert Underzo, den späteren Zeichner der Asterix – Reihen, traf, waren sich beide sofort darüber einig, dass Comics unterhalten müssen. Von da an schrieb Rene Goscinny die Texte, die Underzo illustrierte. Sie produzierten gemeinsam erfolgreich mehrere Serien, bevor sie 1959 mit Asterix den Durchbruch schafften. Die erste Folge über den unbeugsamen Gallier erschien in dem neu gegründeten Magazin Pilote. Dort arbeitete Rene Goscinny mit vielen Zeichnern zusammen an verschiedenen Projekten. In der Zeit von 1963 bis 1974 war er Chefredakteur des Pilote. Er gab vor allem jüngeren Zeichnern wie Gotlib, Bretecher und Reiser die Möglichkeit im Magazin ihre Werke zu veröffentlichen. Später wurde Rene Goscinny Teilhaber am Verlag Dargaud, trennte sich 1974 wieder und gründete zusammen mit Underzo den Verlag Albert-Rene.
Mittlerweile lebte er schon mehrere Jahre wieder in seiner Geburtsstadt Paris. Obwohl Rene Goscinny als Zeichner scheiterte, erreichte er mit seinen Comics viel für sein Land. Aus diesem Grund wurde er 1967 vom damaligen Kulturminister zum Ritter der Künste und Wissenschaften ernannt. Neben Asterix wurde auch der kleine Nick, gezeichnet von Sempe und Isnogud, gezeichnet von Tabary, weltweit bekannt. Durch einen Belastungstest erlitt der erfolgreiche Comicautor Rene Goscinny einen Herzinfarkt und starb am 5.November 1977 in Paris. Das Grab des französischen Nationalhelden ist für viele Menschen, die mit seinen Figuren die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden, zu einem Wallfahrtsort geworden.
Rene Goscinny hinterließ seine Frau Gilberte, die er 1967 heiratete und seine Tochter Anne, die 1968 zur Welt kam. Anne kümmert sich, seitdem auch ihre Mutter 1994 verstarb, um den Nachlass ihres berühmten Vaters.
Meinung der Redaktion
Rene Goscinny! Das ist der wohl produktivste und genialste Comic-Szenarist europäischer Comics! Die von ihm kreierten Comic-Figuren und Serien sind zeitlos lustig und begeistern auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen weltweit ein Millionenpublikum.

Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u. a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u. a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Albert Uderzo erhielt im Juni 2004 den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen für sein herausragendes Lebenswerk.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 14.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-3629-3
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 29,2/22,4/1 cm
Gewicht 363 g
Originaltitel La rose et le glaive 29
Auflage 2
Illustrator Albert Uderzo
Übersetzer Gudrun Penndorf
Buch (gebundene Ausgabe)
12,40
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
1
0
0
0

von Anna Erhardt aus Münster am 16.09.2016
Bewertet: anderes Format

Asterix trifft den Feminismus und der trifft das ganze Dorf. Auf jeden Fall einer der besten Comics!

von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2016
Bewertet: anderes Format

Frauen an die Macht! Urkomisch! Hätte Cäsar gewusst, dass es so einfach ist, die Gallier aus ihrem Dorf zu vertreiben, ihm wäre eine Menge Ärger erspart geblieben! Superwitzig!

Band 29
von Blacky am 26.04.2014

Inhalt: Erstmals sind in dem uns wohlbekannten Dorf die Frauen los, demonstrieren Selbstbewusstsein und üben sich in Emanzipation: Kurzum, sie haben die Hosen an! Ihre Agitatorin heißt Maestria, ist Erzieherin und kommt aus Lutetia in die mal mehr, mal weniger heile gallische Welt. Als die Frauen sich zusammenschließen, schaffen sie... Inhalt: Erstmals sind in dem uns wohlbekannten Dorf die Frauen los, demonstrieren Selbstbewusstsein und üben sich in Emanzipation: Kurzum, sie haben die Hosen an! Ihre Agitatorin heißt Maestria, ist Erzieherin und kommt aus Lutetia in die mal mehr, mal weniger heile gallische Welt. Als die Frauen sich zusammenschließen, schaffen sie das, was Julius Cäsar all die Jahre versagt blieb: Sie vertreiben die Männer aus dem Dorf… Eine tolle Geschichte mit emanzipatorischen Ansätzen. Was anfangs noch so verlockend erscheint, wird dann -den Römern sei Dank- doch sehr gefährlich. Die Art und Weise, wie Asterix mit den Frauen fertig wird fand ich einfach klasse. Chronologische Reihenfolge der "Asterix & Obelix" Bände. 1. Asterix der Gallier 2. Die goldene Sichel 3. Asterix und die Goten 4. Asterix als Gladiator 5. Tour de France 6. Asterix und Kleopatra 7. Der Kampf der Häuptlinge 8. Asterix bei den Briten 9. Asterix und die Normannen 10. Asterix als Legionär 11. Asterix und der Arvernerschild 12. Asterix bei den Olympischen Spielen 13. Asterix und der Kupferkessel 14. Asterix in Spanien 15. Streit um Asterix 16. Asterix bei den Schweizern 17. Die Trabantenstadt 18. Die Lorbeeren des Cäsar 19. Der Seher 20. Asterix auf Korsika 21. Das Geschenk Cäsars 22. Die große Überfahrt 23. Obelix GmbH & Co. KG 24. Asterix bei den Belgiern 25. Der große Graben 26. Die Odyssee 27. Der Sohn des Asterix 28. Asterix im Morgenland 29. Asterix und Maestria 30. Obelix auf Kreuzfahrt 31. Asterix und Latraviata 32. Asterix plaudert aus der Schule 33. Gallien in Gefahr 34. Asterix & Obelix feiern Geburtstag 35. Asterix bei den Pikten