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Stoner

Roman

John Williams

(53)
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Beschreibung

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.09.13
Ein vergessener Klassiker neu entdeckt. Stoner ist ein Werk von schillernder Klarheit. Ein Roman über Themen, die jeden Menschen bewegen: Liebe, Leidenschaft und den richtigen Weg im Leben zu finden sei da ganz vorne genannt. Stoner wird auch Sie mit seinem normalen Leben begeistern. John Williams ist beeindruckendes gelungen: ein normales Leben, literarisch fesselnd darzustellen.

John Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte.
Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe New York Book Review Classics begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28015-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,4/3,2 cm
Gewicht 516 g
Übersetzer Bernhard Robben

Buchhändler-Empfehlungen

Stoner

Diana, Thalia-Buchhandlung Wien

Seit Jahren scheitere ich an dem Versuch, die komplexen positiven und negativen Emotionen in Worte zu fassen, die Stoner in mir ausgelöst hat. Stoner ist eine Liebeserklärung an Literatur und Sprache, an die Fähigkeit im Angesicht grober Ungerechtigkeit weiter seinen Weg zu gehen und ein Weckruf sein eigenes Leben mit klareren Augen zu betrachten. Es ist ein Buch, das ein Teil deines Lebens wird und du nicht mehr vergisst. 5 Sterne

Oliver Mertens, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein Stein bezeichnet ein kompaktes Objekt aus Mineral oder Gestein. Nach der Lektüre von Stoner kamen mir andere Bücher eine Zeitlang vor wie kleine Kieselsteine, die man achtlos über die Wasseroberfläche schnipsen kann. In diesem kühlen Stein aber ist eine ganze Welt aufgehoben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2020
Bewertet: anderes Format

So ein wunderbarer, leiser, intelligenter Roman! Einem jungen Farmersohn, der in seinem Studium der Agrarwissenschaft die Pflichtfächer Literatur und Philosophie belegen muss, erschließt sich dadurch eine neue Welt, die der Gedanken und Worte. Einfach wunderbar!

von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2020
Bewertet: anderes Format

Tolle literarische Wiederentdeckung. In einer wunderschönen Sprache wird das genügsame Leben von Stoner, einem Farmer, der die Liebe zur Literatur für sich entdeckt, geschildert. Man fiebert in jeder Zeile mit ihm mit! Authentisch, autobiographisch! Mein Lieblingsbuch!

Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleibt, einfach wunderbar!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Stoner wurde bereits 1965 veröffentlicht, dann jedoch lange vergessen. Inzwischen ist das Buch kein Geheimtipp mehr, sondern ein echter Publikumserfolg der College-Literatur. Es begleitet William Stoner durch sein Leben: Der einfache Farmersohn aus Missouri wird auf die Uni geschickt, er soll Agrarwissenschaft studieren und die ... Stoner wurde bereits 1965 veröffentlicht, dann jedoch lange vergessen. Inzwischen ist das Buch kein Geheimtipp mehr, sondern ein echter Publikumserfolg der College-Literatur. Es begleitet William Stoner durch sein Leben: Der einfache Farmersohn aus Missouri wird auf die Uni geschickt, er soll Agrarwissenschaft studieren und die Landwirtschaft seiner Familie übernehmen. In einem vorgeschriebenen Einführungskurs zu englischer Literatur entdeckt er seine Liebe zur Literatur, die ihn bis an sein Lebensende begleiten wird. Er wechselt sein Studienfach und kehrt nicht nach Hause zurück, bleibt als Dozent an der Universität. Er entfremdet sich von seinen Eltern, heiratet die Tochter einer wohlhabenden Familie. Seine Ehe ist unglücklich, sein akademischer Beruf glanzlos, monoton; wohlwissend, trotz aller Leidenschaft nur mittelmäßig in seinem Fach zu sein. Seine Frau wirft ihm vor, ihr nicht den erwarteten Lebensstandard bieten zu können, die gemeinsame Tochter wird nicht zum großen gemeinsamen Glück. Das Mädchen wird streng erzogen und bewusst vom Vater entfremdet, der sich mehr und mehr aus Haus und Eheleben zurückzieht. Eine Affäre mit einer seiner Doktorandinnen führt zum endgültigen Bruch. William Stoner altert merklich, eine Krebsdiagnose beendet seine Laufbahn an der Fakultät. Er stirbt allein in seinem Bett, mit einem letzten Blick auf einen Stapel Bücher, in die er schon lange nicht mehr hineingesehen hat; mit seinem eigenen Buch in den Händen, von dem er bezweifelt, dass es jemanden „zu irgendeiner Zeit genützt haben mochte“. Das Sonnenlicht wandert über das Fenster und sein Leben schwindet dahin. Ein nüchterner, düsterer Roman über ein karges, man möchte fast sagen erfolgloses Leben. Über die Suche nach der eigenen Identität, über gescheiterte Träume und dramatische, zwischenmenschliche Beziehungen. Auch die Sprache ist leise, ohne Schnörkel. Chronologische, stringente Prosa, die auf jeglichen Glanz verzichtet. Was dieses Buch für mich aber so brillant hervorstechen lässt, sind die warmen Sonnenstrahlen, die sich am Ende nicht nur auf Stoners Sterbebett, sondern auch um die Schultern des Lesers legen. Ein Buch so voller Menschlichkeit; worin Schwäche liegt, aber auch große Stärke, diese schwachen Momente unbeschadet zu überstehen. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und harte, beharrliche Arbeit. Über die Mühe, vergiftete Beziehungen zu retten, die längst in Schutt und Asche liegen. Über die große Leidenschaft eines Mannes, der es nicht schafft, ihren Funken auf andere überspringen zu lassen und dennoch nicht resigniert. Ein Roman, der den Blick dafür öffnet, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Er offenbart das einfache Sein. Es ist faszinierend, wie William Stoner in sich ruht und sich selbst nie verliert. Schon früher hatte er sich diese Frage nach seinem lebenswerten Leben gestellt und reflektiert sie nun auf seinem Sterbebett – ihm wird noch einmal bewusst, dass er trotz allem nicht gescheitert ist. Obwohl er keine großen Spuren hinterlassen hat, ein genügsames statt abenteuerlich-glamouröses Leben führte. Er ist sich selbst stets treu geblieben und das ist das Einzige was zählt. Ein bewegendes Resümee für eine Lebensgeschichte und damit einen traurigen, aber auch sehr tröstlichen Roman.


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