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Bis zur letzten Stunde

Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben

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Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin als sie die »Chance ihres Lebens« bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Diktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und sogar sein so genanntes »privates« und »politisches« Testament.

Portrait
Traudl Junge wurde 1920 als Tochter eines Bierbrauermeisters und einer Offizierstochter in München geboren. Von Ende 1942 bis April 1945 war sie die Privatsekretärin Adolf Hitlers. Nach dem Krieg geriet Traudl Junge in russische Gefangenschaft, wurde aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. In der Folgezeit arbeitete sie unter anderem als Chefredaktionssekretärin für Quick und als freie Journalistin.

Traudl Junge verstarb nach schwerer Krankheit in der Nacht des 11. Februar 2002, wenige Stunden nach der Uraufführung des Dokumentarfilms »Im toten Winkel«, der sie im Gespräch mit André Heller zeigt.
Zitat
'Die letzten Tage im Bunker beschreibt sie mit ungeheurer Intensität, sie malt ein atmosphärisches Bild des Untergangs, das André Heller als 'Mischung aus Beckett und Shakespeare' charakterisiert.' DIE WELT 'Es sind keine Sensationen
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 271 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.11.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783843705820
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 7299 KB
Verkaufsrang 17.167
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Einblick in die destruktive Banalität des 20. Jahrhunderts.
von Buechermaxe aus München am 12.10.2006
Bewertet: Taschenbuch

Traudl Junges gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichneten Erinnerungen an ihre Zeit als Sekretärin von Adolf Hitler in den Jahren von 1942 bis zum Ende in der Katastrophe, zwischen München, Berghof und Führerbunker in Berlin, zeichnet neben den vielen offiziellen Porträts, die wir von dieser Person haben, das eher... Traudl Junges gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichneten Erinnerungen an ihre Zeit als Sekretärin von Adolf Hitler in den Jahren von 1942 bis zum Ende in der Katastrophe, zwischen München, Berghof und Führerbunker in Berlin, zeichnet neben den vielen offiziellen Porträts, die wir von dieser Person haben, das eher private Bild eines - wenn man es nicht anders wüßte - gewöhnlich scheinenden Menschen. Junges Schilderungen sind daher ebenso banal, vereinfachend und in dieser geradezu naiv erzählten Alltäglichkeit eines solchen Politikers, Staatsmannes und seiner Umgebung ein äußerst bestürzendes Dokument, das einen fassungslos zurückläßt. Denn es erweist eine in der Katastrophe sich durchhaltende Normalität, die uns heute wie die Erzählung von einem anderen Stern erscheinen muss, ja irreal oder surreal erscheinen müßte, wenn sie nicht historisch verbürgt wäre. Das Buch, das erst im Umfeld von Fests Buch "Der Untergang" erschienen ist, ist daher ein hoch aktuelles Zeugnis dieser Zeit, das zugleich Einblick in die destruktive Banalität des 20. Jahrhunderts geben kann. Also lesen und sich wundern!