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Fußball, Macht und Diktatur

Streiflichter auf den Stand der historischen Forschung

Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung Band 22

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Beschreibung

Wie intensiv wurde der (Fußball-)Sport von historischen Regimen als propagandistische Bühne genutzt? Und umgekehrt: Inwieweit bzw. aus welchen Gründen arrangierte sich der (Fußball-)Sport mit dem jeweiligen Herrschaftssystem? Der vorliegende Band geht diesen Fragen auf den Grund. Anhand verschiedener Fallbeispiele wird einerseits der Forschungsstand aufgezeigt, werden andererseits Mythen aufgegriffen, analysiert und dekonstruiert. Über Beispiele aus der Antike und dem Mittelalter hinaus reicht die Themenpalette vom „Dritten Reich“ bis in die Sowjetunion, von den – hier sowohl die Zeit der nationalsozialistischen als auch der kommunistischen Herrschaft betreffenden – Fußballmythen in Polen und der Ukraine bis ins franquistische Spanien. Zahlreiche Fußballklubs, darunter Rapid Wien, Spartak Moskau, Lazio Rom, Sturm Graz oder der FC Barcelona, werden ins Blickfeld genommen.

Walter M. Iber, Univ.-Ass. Dr. Mag. phil., geboren 1979 in Graz, Universitätsassistent am Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Graz und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (BIK), Graz – Wien – Klagenfurt. Forschungsschwerpunkte: Politischer Katholizismus/Christlichsoziale Partei 1918–1933/1934; Vatikanische Diplomatie im 20. Jahrhundert („Römische Frage“; Papsttum und Kommunismus/Ostpolitik); Österreich 1945–1955; Besatzungswirtschaft in Österreich: Die Sowjetische Mineralölverwaltung (SMV).

Johannes Gießauf, Ass.-Prof. Mag. Dr.phil., geboren 1968, ist Assistenzprofessor am Institut für Geschichte der Universität Graz, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.

Harald Knoll, Mag. phil., geboren 1961 in Graz, Historiker. Forschungsschwerpunkte: Internierung und Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion; Polizei im „Dritten Reich“; sowjetische Besatzungszeit in Österreich 1945–55; Widerstand im „Dritten Reich“; Geheimdienste in Österreich nach 1945; Prager Frühling 1968.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Johannes Giessauf, Walter M. Iber, Harald Knoll
Seitenzahl 404
Erscheinungsdatum 10.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7065-5259-2
Verlag Studien Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/3,5 cm
Gewicht 680 g
Abbildungen zahlreiche schwarzweisse -Abbildungen
Auflage 1. zahlreiche s/w-Abbildungen

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Rapid, Sparta Moskau, FC Barcelon, aber auch Sturm Graz haben mehr gemeinsam als ihnen lieb ist. Nämlich die Vereinnahmung des jeweiligen Vereines durch historische, faschistische Regime, als Mittel und Zweck für die propagandistische Bühne. Es wird aufgeräumt mit den Mythen, erstaunlicherweise schon in der antike beginnend, des Mittelalters bis hin zur NS und kommunistischer Herrschaft, zwischen Polen und Ukraine, bis hin ins franquistische Spanien. Ein Sachbuch der besonderen Art.

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