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Der Junge, der Gedanken lesen konnte

Ein Friedhofskrimi

(14)
Spannung und Philosophie in einem poetischen Kinderkrimi von Kirsten Boie.

Als Valentin in der Gluthitze dieses Sommers unter den alten Bäumen des Friedhofs steht, ahnt er nicht, dass gerade das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Denn hier fühlt er sich wohl. Und vielleicht findet er auch eine Antwort auf seine Frage nach dem Leben und dem Tod. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ist der Friedhofsgärtner Bronislaw ein ganz gemeiner Verbrecher? Was hat es mit den merkwürdigen Bildern im Kopf des unsympathischen Büromanns auf sich? Haben sie etwas mit den brutalen Überfällen auf Juweliergeschäfte zu tun? Tatsächlich bringt Valentin seine seltsame Gabe, Gedanken lesen zu können, in allergrößte Gefahr.

Dies ist eine wunderbar leichte, poetische Geschichte von Kirsten Boie über Freundschaft und den Umgang mit Verlust und Trauer, gleichzeitig aber auch spannender Kinderkrimi und großes Abenteuer, farbig in Szene gesetzt von Regina Kehn.
Portrait
Kirsten Boie ist eine der renommiertesten, erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Knder- und Jugendbuchautorinnen. Sie wurde 1950 in Hamburg geboren, machte dort ihr Abitur und studierte Germanistik und Anglistik. Zwei Semester besuchte sie, gefördert durch ein Auslandsstipendium der Hamburger Universität, die Universität Southampton/Großbritannien. Nach dem ersten Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Englisch promovierte sie im Fach Literaturwissenschaft über die frühe Prosa Bertolt Brechts. Sie arbeitete als Lehrerin in einem Gymnasium, wechselte auf eigenen Wunsch später an eine Gesamtschule. 1983 adoptierte sie mit ihrem Mann ihr erstes Kind. Auf Verlangen des vermittelnden Jugendamtes musste sie ihre Berufstätigkeit aufgeben, um sich ganz dem Kind widmen zu können. In dieser Zeit schrieb sie, inspiriert durch die eigene Situation, ihr erstes Kinderbuch mit dem Titel "Paule ist ein Glücksgriff". Ihr Debüt wurde ein beispielloser Erfolg (Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis, Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach, Ehrenliste des Österreichischen Staatspreises für Kinder- und Jugendliteratur).
Und Kirsten Boie selbst erwies sich als Glücksfall für die deutsche Kinder- und Jugendliteratur. Inzwischen sind von Kirsten Boie weit mehr als hundert Bücher erschienen und in zahlreiche Sprachen übersetzt worden, Bücher, die keinen Zweifel daran lassen, dass die Autorin auf Seiten der Kinder steht. Dass sie dabei auch die Erwachsenen nicht vergisst, macht ihre Figuren so wahrhaftig und sympathisch, ihre Bücher so liebens- und lesenswert.
Neben Kinder- und Jugendbüchern schreibt Kirsten Boie auch kleinere Drehbücher fürs Kinderfernsehen, außerdem Vorträge und Aufsätze zu verschiedenen Aspekten der Kinder- und Jugendliteratur. In den letzten Jahren unternimmt Sie zunehmend Reisen ins europäische und nichteuropäische Ausland im Auftrag des Goethe-Institutes. 2007 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jungendliteraturpreises ausgezeichnet. Kirsten Boie lebt mit ihrem Mann im Einzugsbereich von Hamburg. Zwei Dinge sind Kirsten Boie beim Schreiben besonders wichtig: Zum einen, dass Literatur für Kinder immer auch Literatur sein sollte; zum anderen, dass darüber nicht vergessen wird, an wen sie sich richtet, dass sie also Literatur für Kinder ist: "Bei dem Spagat zwischen beiden Anforderungen rutsche ich sicherlich einmal mehr zur einen, einmal zur anderen Seite hin aus. Aber hier die richtige Balance zu suchen, ist es gerade, was das Schreiben für Kinder für mich so aufregend macht."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 10
Erscheinungsdatum 01.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783862740604
Verlag Verlag Friedrich Oetinger
Dateigröße 7730 KB
Illustrator Regina Kehn
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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3
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von einer Kundin/einem Kunden am 13.10.2017
Bewertet: anderes Format

Gedanken lesen können ist manchmal toll,oft aber auch echt problematisch.Valentin lernt viel über Freundschaft und Toleranz und löst noch einen Kriminalfall - Boie gut wie immer !

Ein großartiges Buch, nicht nur ein cooler Detektivroman, sondern auch ein Buch über Leben und Tod
von einer Kundin/einem Kunden am 25.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was wäre, wenn mitten auf einem Friedhof ein kleiner Schrebergarten wäre? Was wäre, wenn ein Junge Gedanken lesen könnte? Was wäre, wenn eine dicke Frau mit Einkaufswagen am Ende alle rettet? Dann könnte es eine richtig gute und spannende Geschichte werden, eben ein Friedhofskrimi. Alles beginnt an einem heißen Sommertag.... Was wäre, wenn mitten auf einem Friedhof ein kleiner Schrebergarten wäre? Was wäre, wenn ein Junge Gedanken lesen könnte? Was wäre, wenn eine dicke Frau mit Einkaufswagen am Ende alle rettet? Dann könnte es eine richtig gute und spannende Geschichte werden, eben ein Friedhofskrimi. Alles beginnt an einem heißen Sommertag. Valentin, 10 Jahre, und ein bisschen schmächtig für sein Alter, ist neu in der Stadt, ist vor kurzem mit seiner Mutter hergezogen. Da sie von morgens bis abends arbeitet, macht er sich auf die Suche nach einer Leihbücherei, landet aber auf einem Friedhof, weil es da schon kühl ist. Dort lernt er das Ehepaar Schilinsky kennen, das sich ein Familiengrab dort gekauft hat. Auf dem Plätzchen picknicken sie regelmäßig mit Kartoffelsalat und Würstchen und Schlagermusik aus dem Radio, und ein kleines Kräuterbeet haben sie da auch. Aber zuerst macht Valentin die Bekanntschaft von Bronislaw, dem polnischen Friedhofsgärtner. Und merkt schnell, dass hier etwas schief läuft, denn warum wurde Bronislaw niedergeschlagen, wo ist der verschwundene Golddollar der dicken Frau, und wer sind die Gentleman-Räuber, die einen Juwelier überfallen haben? Valentin beginnt mit seinen Nachforschungen und gründet ein Ein-Mann-Detektivbüro, genauso wie in seinen Lieblingsbüchern der Kinderbande. Das wird aber schnell zu einem Zwei-Mann-Detektivbüro, als er den coolen Mesut kennenlernt, der im gleichen Hochhaus wohnt wie er. Beide eifern dem Superhirn der Kinderbande nach und lernen Herrn Schmidt mit seinen Hund Jiffel kennen. Und Valentin entdeckt, dass er etwas kann, das die anderen nicht können und das ihm Angst macht: er kann in die Köpfe der anderen eintauchen und deren Gedanken lesen. Darüber redet er mit Herrn Schmidt, der ihn ermuntert, diese Gabe anzunehmen. Beide führen ein intensives Gespräch über den Tod und das Sterben, über die Traurigkeit und auch die Schuldgefühle, denn auch in Valentins Vergangenheit ist der Tod gegenwärtig. Wie ein Schatten liegt die Geschichte seines Bruders Artjom auf ihm, erdrückt ihn und zum ersten Mal kann er seinen Tränen und seiner Trauer freien Lauf lassen. Aber dann lockt schon wieder das Abenteuer, immer mehr Verdächtige tauchen auf und am Ende gibt es eine richtig spannende Auflösung. Ein großartiges Buch, nicht nur ein cooler Detektivroman, sondern auch ein Buch über Leben und Tod, und über die Macht der Freundschaft.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Freunde kann man überall finden, auch da, wo man es nicht erwartet. Und wenn man seinen Freunden helfen will, hilft es, wenn man hellsehen kann. Spannendes Abenteuer mit Valentin.