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Holzfällen

Eine Erregung

Holzfällen ist die Geschichte einer »Erregung«, die Geschichte eines »künstlerischen Abendessens« in Wien, in der Gentzgasse. Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, sitzt auf dem Ohrensessel und beobachtet die Gesellschaft, die auf den Schauspieler des Burgtheaters wartet, der versprochen hatte, gegen halb zwölf zu diesem Essen zu kommen.

Portrait

Thomas Bernhard, 1931 in Heerlen (Niederlande) geboren, starb im Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). Er zählt zu den bedeutendsten österreichischen Schriftstellern und wurde unter anderem 1970 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Suhrkamp Verlag publiziert eine Werkausgabe in 22 Bänden.

Zitat
»Bernhards Holzfällen ist ein tosender Sturzbach der Worte, ein endloser Satzschwall, den er erbricht, und der keine Gemeinheit und Niederträchtigkeit auslässt. Der Text ist eine ätzende Kritik an der feinen Wiener Gesellschaft, am Künstlertum, am Theater, an der Schauspielerei. Dem Autor ist die faszinierende Gabe des exakten Beobachters gegeben. [...] Dabei, und das macht die eigentliche Virtuosität Bernhards aus, ist es kein Klagegesang eines alten Grantlers, den er vorlegt. Der Text ist vielmehr in jeder Hinsicht komisch, er ist sogar dermaßen grotesk, dass der Leser nicht lächeln, nein, laut lachen muss, folgt er der Schilderung des Abends. Das Buch liest sich wie im Rausch.«
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783518784907
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 1266 KB
Verkaufsrang 21046
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Kundenbewertungen

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Ein streitbarer Geist
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 09.05.2014

Thomas Bernhard lesen ist immer ein Parforceritt.Anders kann und will ich es nicht beschreiben.Und er ist,man staune,immer noch aktuell.Seine Bissigleit,seine Sturheit,seine Ungebrochenheit.Und gerade durch die Reaktionen beim Erscheinen des Buches,wird er bestätigt.Denn diese oberflächlichen Fratzen und Möchtegern-Menschen sind... Thomas Bernhard lesen ist immer ein Parforceritt.Anders kann und will ich es nicht beschreiben.Und er ist,man staune,immer noch aktuell.Seine Bissigleit,seine Sturheit,seine Ungebrochenheit.Und gerade durch die Reaktionen beim Erscheinen des Buches,wird er bestätigt.Denn diese oberflächlichen Fratzen und Möchtegern-Menschen sind entlarvt,blossgestellt.Niemand anderes hat diese Wucht,diese Wut und konnte sie so ausdrücken wie dieser grossartige Mann.Es sei jedem ans Herz gelegt.

Ein Szenetreff am Wiener Graben
von Patrick Nagl aus Wien am 11.02.2011

Dieser literarische Stoff hat ja seinerzeit so einige Personen in äusserste Erregung versetzt. Somancher schien sich angesprochen gefühlt zu haben....hmmm, wenn das keine Absicht war? Gelungen ist hier wahrhaftig untertrieben. Eines der besten Bücher aus Bernhards Feder....

Beschimpfungen auf höchstem Niveau!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2010

Bei Thomas Bernhard scheiden sich ja bekanntlich die Geister. „Nestbeschmutzer“ und „Jahrhundertschriftsteller“ . Schließt denn das eine das andere aus? In „Holzfällen“ wird der sich selbst feiernden Wiener Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten – und das wunderbar erbarmungslos!