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Der Vorleser

(77)
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600421
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1689 KB
Verkaufsrang 10.155
eBook
7,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Vorleser“

Sarah Ehrnegger, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Das Buch selbst ist mit sehr viel Gefühl und Eleganz geschrieben, die Wörter sind gewollt und verleihen dem Buch das gewisse Etwas. Der Schreibstil von dem Autor ist etwas Besonderes. So einen findet man in nur wenigen Büchern. Literarisch ist das Buch auf sehr hohem Niveau geschrieben, die Hauptcharaktere sind sehr menschlich und authentisch beschrieben.
Die Sicht von Michael Berg, aus dem das Buch geschrieben worden ist, gibt viel von ihm preis und man spürt merklich die Verwandlung, die er im Laufe der Geschichte macht. Durch die ständigen Gedankengänge von Michael, kann man sich gut ein Bild von ihm und seinem Umfeld machen. Es erleichtert das Lesen und ruft das alt bewährte „Kopfkino“ auf. Hanna die erstmalige Geliebte von Michael verändert sich doch am stärksten von den Beiden, da sie am Anfang doch sehr abweisend und unpersönlich erscheint und am Ende sich zu einer liebevollen und weisen Frau wandelt. Eine Frau, die ihre Taten bereut und zu ihren Fehlern steht.
Das Ende des Buches ist eine Überraschung.

Bernhard Schlink hat mit diesem Buch vieles erreicht und wird noch heute hoch gelobt. Zurecht es ist lesenswert und ein Muss in jedem Bücherregal.

Das Buch selbst ist mit sehr viel Gefühl und Eleganz geschrieben, die Wörter sind gewollt und verleihen dem Buch das gewisse Etwas. Der Schreibstil von dem Autor ist etwas Besonderes. So einen findet man in nur wenigen Büchern. Literarisch ist das Buch auf sehr hohem Niveau geschrieben, die Hauptcharaktere sind sehr menschlich und authentisch beschrieben.
Die Sicht von Michael Berg, aus dem das Buch geschrieben worden ist, gibt viel von ihm preis und man spürt merklich die Verwandlung, die er im Laufe der Geschichte macht. Durch die ständigen Gedankengänge von Michael, kann man sich gut ein Bild von ihm und seinem Umfeld machen. Es erleichtert das Lesen und ruft das alt bewährte „Kopfkino“ auf. Hanna die erstmalige Geliebte von Michael verändert sich doch am stärksten von den Beiden, da sie am Anfang doch sehr abweisend und unpersönlich erscheint und am Ende sich zu einer liebevollen und weisen Frau wandelt. Eine Frau, die ihre Taten bereut und zu ihren Fehlern steht.
Das Ende des Buches ist eine Überraschung.

Bernhard Schlink hat mit diesem Buch vieles erreicht und wird noch heute hoch gelobt. Zurecht es ist lesenswert und ein Muss in jedem Bücherregal.

„Vergangenheitsbewältigung“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Dieser Roman scheint anfangs eine Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten Michael und der wesentlich älteren Hanna zu sein. Doch die Episoden von Michaels Jugendliebe sind schnell erzählt, die Wege trennen sich und finden sich erst wieder als Hanna wegen ihrer Verbrechen in der NS-Zeit vor Gericht gestellt wird. Hier wird das wahre Thema des Romans deutlich: Wo verläuft die Grenze, ab der sich ein Mensch schuldig macht, ab wann ist er für seine Vergehen zur Verantwortung zu ziehen? Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt. Dieser Roman scheint anfangs eine Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten Michael und der wesentlich älteren Hanna zu sein. Doch die Episoden von Michaels Jugendliebe sind schnell erzählt, die Wege trennen sich und finden sich erst wieder als Hanna wegen ihrer Verbrechen in der NS-Zeit vor Gericht gestellt wird. Hier wird das wahre Thema des Romans deutlich: Wo verläuft die Grenze, ab der sich ein Mensch schuldig macht, ab wann ist er für seine Vergehen zur Verantwortung zu ziehen? Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt.

„OK“

Martina Hofmarcher, Thalia-Buchhandlung Wien

Grundsätzlich ist die Story wirklich spannend. Allerdings komme ich in den Schreibstil von Bernhard Schlink nicht wirklich rein... Es ist zwar alles verständlich geschrieben, aber meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig. Grundsätzlich ist die Story wirklich spannend. Allerdings komme ich in den Schreibstil von Bernhard Schlink nicht wirklich rein... Es ist zwar alles verständlich geschrieben, aber meiner Meinung nach sehr gewöhnungsbedürftig.

„Außergewöhnlich“

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Erzählt wird die Geschichte von dem erst 15 jährigen Michael, der sich in die wesentlich ältere Hanna verliebt. Hanna liebt es, sich von dem Jugendlichen vorlesen zu lassen. Doch eines Tages verschwindet Hanna ohne Erklärung. Jahre später, Michael ist Student der Rechtswissenschaften, sieht er sie auf einer Anklagebank im Gericht wieder. Es geht um die Ermordung an jüdischen Frauen und Kindern.
Ein Roman über Liebe und Schuld, über Analphabetismus und Nationalsozialismus.
Pflichtlektüre!
Erzählt wird die Geschichte von dem erst 15 jährigen Michael, der sich in die wesentlich ältere Hanna verliebt. Hanna liebt es, sich von dem Jugendlichen vorlesen zu lassen. Doch eines Tages verschwindet Hanna ohne Erklärung. Jahre später, Michael ist Student der Rechtswissenschaften, sieht er sie auf einer Anklagebank im Gericht wieder. Es geht um die Ermordung an jüdischen Frauen und Kindern.
Ein Roman über Liebe und Schuld, über Analphabetismus und Nationalsozialismus.
Pflichtlektüre!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
37
18
17
1
4

"(...) Konzentration auf Gegenwart und Zukunft, die blind ist für das Erbe der Vergangenheit, von dem wir geprägt sind (?)." (172)
von Miri am 22.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama... Ich habe es versäumt den Vorleser in der Schule zu lesen und nachdem ich hier ein paar Kommentare (die negativen) gelesen habe, bin ich froh darüber, dass ich das Buch erst einige Jahre später in die Hand bekommen habe, da ich es nicht als ein verbotenes moralisch fragliches Beziehungsdrama zwischen 15-jährigem Michael und 36-jähriger Hanna gelesen habe, sondern als eine offene Auseinandersetzung mit Geschichte resp. Vergangenheit (in diesem Fall nationalsozialistische Verbrechen im KZ), die auch die folgenden Generationen prägt (dies ist uns oft nicht bewusst). Das Buch hat drei wichtige Themen aufgegriffen: "verbotene Liebe", Verarbeitung des Nationalsozialismus vor allem die Schuld- und Verständnisfrage der 60er Jahre und Analphabetismus. Als Hanna plötzlich aus Michaels Leben verschwindet und dann Jahre später wieder als Angeklagte in einem Prozess auftaucht, versucht dieser sie zu verstehen. Was hat Hanna dazu getrieben, der SS beizutreten und Frauen zum Tode zu schicken? War ihr es bewusst oder nicht? Hat sie nur Befehle ausgeführt oder hat sie es aus tieferen egoistischeren Gründen gemacht (ihre Unmündigkeit = Analphabetismus) zu verschleiern? Das Buch ist voll inneren Konflikte und offenen Fragen, die zum Denken anregen. Die Vergangenheit formt uns und Geschichte liegt nicht nur in Vergangenheit: ?Geschichte treiben heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen und beide Ufer beobachten und an beiden tätig werden" (172). Ich war begeistert und kann das Buch nur weiterempfehlen, vor allem allen denen, die ihre Augen nicht verschlossen halten wollen.

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 15.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist sehr gut und anschaulich zu lesen. Wenn man den Film zuerst gesehen hat, ist es trotzdem noch sehr lesenswert.

von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2018
Bewertet: anderes Format

Schlinks zeitloser Klassiker. Präzise, direkt, mehrdeutig. Ein Buch über Schuld, Liebe, Verlust und Moral.