Der Vorleser

Bernhard Schlink

(69)
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Beschreibung

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783257600421
Verlag Diogenes
Dateigröße 1188 KB
Verkaufsrang 13567

Buchhändler-Empfehlungen

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Bernhard Schlinks "Der Vorleser" hat sich mittlerweile quasi zu einem modernen Klassiker entwickelt und ist auch abseits der Schullektüre auf jedenfall sehr gut lesbar. Eine ungewöhnliche Beziehung, ein historischer Hintergrund und ein spannender Handlungsverlauf. Empfehlenswert.

Alina Traxler, Thalia-Buchhandlung Plus City Pasching

Der Vorleser hat mich begeistert, schockiert, verwirrt, empört, zum Schmunzeln gebracht und nicht mehr losgelassen! Eines der wenigen Bücher mit ebenfalls genialer Verfilmung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
69 Bewertungen
Übersicht
36
17
13
1
2

von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2021
Bewertet: anderes Format

Obwohl es mittlerweile schon Klassenlektüre ist, hat für mich dieses Buch nichts verloren wegen seiner eindringlichen Charakterbeschreibung und seiner anrührenden Geschichte.

wahrhaftig wundertoll
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch das Bernhard Schlink bis 1995 geschrieben hat, habe ich gestern Abend im Jahr 2021 um 3 Uhr 14 beendet. Es ist doch faszinierend. Meiner Beobachtung nach, steht ein Autor in einer besonderen Beziehung zu seinem Leser. Er teilt mir seine Gedanken mit, ohne zu wissen bei wem sie ankommen. Ich erhalte sie, ein Katzenleben ... Das Buch das Bernhard Schlink bis 1995 geschrieben hat, habe ich gestern Abend im Jahr 2021 um 3 Uhr 14 beendet. Es ist doch faszinierend. Meiner Beobachtung nach, steht ein Autor in einer besonderen Beziehung zu seinem Leser. Er teilt mir seine Gedanken mit, ohne zu wissen bei wem sie ankommen. Ich erhalte sie, ein Katzenleben später. Und sie berühren mich, obwohl wir uns nie getroffen haben. Insbesondere bei diesem Buch fühlt sie sich sehr intim an: die Verbindung. Ich war ein ungebetener Gast. Eingebrochen in einen Kopf, dessen fremde Welt man plötzlich aus der Ich-Perspektive erfährt. Trotzdem war diese Erfahrung keine unangenehme. Ich habe nur nicht damit gerechnet. Als und weil sie zu Ende war, war ich ein bisschen traurig. Mehr als ein bisschen begeistert, bin ich jetzt. Das was einen einholt, überrollt und mitnimmt, ist sicherlich der Schreibstil des Autors. Er schreibt sehnsuchtsvoll und träumerisch, direkt und kalt. Einfach. Markiert habe ich mir häufig etwas. „Ein Pferd?“ Sie löste sich von mir, richtete sich auf und sah mich an. Sah mich entsetz an. „Magst du das nicht? Ich komme darauf, weil du dich so gut anfühlst, glatt und weich darunter fest und stark. Und weil deine Wade zuckt.“ (…) „Ich denke bei Pferd nicht an Pferdegebiss oder Pferdeschädel oder was immer dir nicht gefällt, sondern an etwas Gutes, Warmes, Weiches, Starkes. Du bist kein Häschen oder Kätzchen, und Tigerin - da ist was drin - was Böses, was du auch nicht bist.“ - S.69 Als auch ich schlecht gelaunt reagierte, wir in Streit gerieten und Hanna mich wie Luft behandelte, kam wieder die Angst, sie zu verlieren, und ich erniedrigte und entschuldigte mich, bis sie mich zu sich nahm. Aber ich war voll Groll. - S.70f „Du kannst jederzeit kommen.“ Mein Vater sah mich an. Ich glaubte ihm nicht und nickte. - S.139 Der Leser fragt sich ganz natürlich bald, warum der Erzähler melancholisch klingt. Was ist passiert? Die Antwort, welche wir am Ende des Buches erhalten, ist eine treffende Erklärung dafür wie „Jungchen“ auf die Begegnung wie Treffen zurück blickt. Sein Charakter ist stimmig, er ist ein geformter Mensch. Mit Ecken und Kanten. Der Leser versteht die Veränderung. Er wird älter und bleibt womöglich dennoch in gleicher Beziehung zur Protagonistin. Obwohl er kaum etwas über sie weiß, kennt er sie. Wahrscheinlich weil er sie liebt und ergründet hat. Ich frage mich was passiert wäre, wenn er anders gehandelt hätte. Dabei hat er der doch garnicht gehandelt und es ist nichts passiert. Ihre Liebe scheint nicht wie Liebe in Büchern. Sie ist wie Liebe im echten Leben. Für mich sind Bücher immer Erlebnisse. Sie sind ein ein Zugang zu Menschen. Obwohl die Beschriebenen nicht echt sind, sind sie doch wirklich. Beim Zuklappen, ein epischer Moment - bei jedem Buch, war ich verwundert. Weil ich den Eindruck hatte, Bernhard Schlink hat über sich selbst geschrieben: Zu gut kennt er den Protagonisten. Jeder der Schreibt, schreibt in gewissem Maße über sich selbst. Über Erfundenes, Erhofftes oder Echtes. Vielleicht ist Bernhard Schlink schlichtweg ein guter Lügner. Ich meine damit nicht, dass er Menschen gut anlügen kann, das mag sein - muss aber nicht. Ich glaube ihm. Das Ich erzählt über Distanz und Nähe und mit Distanz über Nähe, als wäre es selbst stark davon berührt, weil es wahrhaftig fühlt. Der Leser kann nicht anders als es ihm gleich zu tun. Ich weiß den Namen der Hauptfigur nicht und bin nicht sicher, ob er mir verraten wurde. Dass er da stand kann sein, weil ich ihn mir nicht hätte merken müssen. Er wäre wie mein eigener gewesen.

Moralisch kontrovers, philosophisch geschmückt und außergewöhnlich besonders
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 24.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vermutlich hätte ich dieses Buch niemals in die Hände genommen, wenn unsere Deutschlehrerin uns nicht dazu verdonnert hätte. Vielleicht hätte ich irgendwann einmal den Film geschaut, aber auch das nur, wenn ich durch Zufall darauf gestoßen wäre. Doch unsere Deutschlehrerin hat uns den Auftrag gegeben das Buch zu lesen - zum... Vermutlich hätte ich dieses Buch niemals in die Hände genommen, wenn unsere Deutschlehrerin uns nicht dazu verdonnert hätte. Vielleicht hätte ich irgendwann einmal den Film geschaut, aber auch das nur, wenn ich durch Zufall darauf gestoßen wäre. Doch unsere Deutschlehrerin hat uns den Auftrag gegeben das Buch zu lesen - zumindest den ersten Teil - und so habe ich innerhalb von ein paar Tagen das Buch beendet. Vielleicht hätte ich auch schneller lesen können, doch zugegeben waren manche Passagen nur schwer zu verstehen und der 1. Teil hat es mir auch nicht immer leicht gemacht, das Buch weiterzulesen. Dazu aber gleich mehr. Ich wusste im Vorhinein ein wenig worum es geht, auch da ich mir den Trailer zum Film angeschaut habe und war so erstmal wenig überrascht vom Inhalt. Allerdings von Bernhard Schlinks teils wirklich philosophischen Einwürfen, über die ich mehr als einmal nachdenken musste. Der erste Teil hat mir nicht sonderlich gut gefallen, er war gut geschrieben, bestand jedoch vor allem aus Sex - und auch wenn mir solche Szenen in gewissen Maßen nichts ausmachen, so waren es doch beachtlich viele. Und zu wissen, dass es ein 15-jähriger mit einer Mitte 30-Jährigen tut macht das ganze nicht viel besser. Dementsprechend hat dieser Teil mir einiges abverlangt und ich habe kaum erwartet, dass es besser wird... Doch das wurde es. Ab dem 2. Teil habe ich angefangen das Buch zu genießen, mit all seinen komplexen Fragen, den moralischen Zwiespalten, zwischen denen der Protagonist steht und dem so ungewöhnlichen Schreibstil. Es ist eine besondere und doch so lehrreiche Aufarbeitung der NS-Zeit und zeigt Facetten, die man so z.B nicht im Geschichtsunterricht behandelt, und gerade für meine, noch so junge Generation, unheimlich viel Wert hat. Ja, es war teilweise schwer verständlich, manche Zeilen mussten mehrmals gelesen werden, und doch fiel es mir irgendwie leicht. Ich möchte weiterhin nicht zu viel verraten, doch ich kann eines Sagen: Am Ende habe ich geweint. Und dann habe ich mich gefragt, ob ich das überhaupt darf, oder ob das Weinen nicht auch moralisch verwerflich ist...

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