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Die Bogenschützin

Roman

(4)
Sie liebt einen Ritter. Doch sie will ihre Freiheit niemals aufgeben.

Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann ...

Rezension
»Martha Sophie Marcus, ich bitte um den nächsten historischen Roman aus Ihrer Feder!«
Portrait
Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg. Mit "Herrin wider Willen", ihrem ersten Roman, feierte sie ein grandioses Debüt. Seitdem sind weitere historische Romane von ihr bei Goldmann erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641086213
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 16.731
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Die Bogenschützin
von Ker_Stin am 27.03.2013
Bewertet: Taschenbuch

Dieser Roman spielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Region Mark Brandenburg. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Hedwig, die nach einem Angriff auf die Burg ihres Vaters, mit ihrer Amme in den Wald flieht. Bei der Flucht verstirbt die Amme und Hedwig wird von einem alten Köhler... Dieser Roman spielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts in der Region Mark Brandenburg. Erzählt wird die Geschichte der kleinen Hedwig, die nach einem Angriff auf die Burg ihres Vaters, mit ihrer Amme in den Wald flieht. Bei der Flucht verstirbt die Amme und Hedwig wird von einem alten Köhler aufgenommen. Da es ihr dort nicht gut ergeht, wird sie von dem geächteten Adeligen Richard von Restorf aufgenommen, der ihr die Kunst des Bogenschießens beibringt. An Richards Totenbett verspricht sie ihm, seinen Sohn Wilkin zu suchen und ihm sein Schwert zu bringen. Zusammen mit ihrem Rappen Teuvel , einem Habicht und ihrem Jagdhund macht Hedwig sich auf den Weg, um Richards letzten Wunsch zu erfüllen. Da Hedwig frei und "wild" aufgewachsen ist und gar nicht so, wie es sich für Frauen ihres Standes gehört , gerät sie oft in Situationen, in denen sie spontan und mit dem Herzen entscheidet. Gerade ihr unangepasstes Wesen und ihre Stärke haben mich beim lesen oft schmunzeln lassen , wie z.B. als Hedig vor lauter Wut bei einem Bogenschießen - Wettbewerb in die Menge zu ihren bösartigen Verfolgern schießt. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und niemals langatmig, die Charaktere konnte ich beim lesen fast vor mir sehen. Man gewinnt Hedwig durch die Geschichte gern und bewundert ihre Gradlinigkeit. Als Leser konnte ich richtig merken, wie oft Hedwig doch auch ihr "wildes " Leben fehlt, wenn sie sich mal wieder anpassen und den vorgegebenen regeln beugen mußte. Das Buch hat große Freude gemacht zu lesen, es war überhaupt nicht "schwer" und durch Hedwigs Art immer abwechslungsreich.

Macht, Krieg und Liebe im Mittelalter ...
von Knipsi am 25.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Hedwig von Quitzow muss als Kind während einer Belagerung ihrer elterlichen Burg fliehen. Zusammen mit ihrer alten Amme erreicht sie den dichten Wald. Schon bald auf sich allein gestellt, findet sie Unterkunft bei einem Köhler. Erniedrigt wird sie aus dessen Fängen vom geächteten Adligen Richard gerettet, der im Wald... Hedwig von Quitzow muss als Kind während einer Belagerung ihrer elterlichen Burg fliehen. Zusammen mit ihrer alten Amme erreicht sie den dichten Wald. Schon bald auf sich allein gestellt, findet sie Unterkunft bei einem Köhler. Erniedrigt wird sie aus dessen Fängen vom geächteten Adligen Richard gerettet, der im Wald als "Wilder Mann" haust, und von ihm ausgebildet. Das Überleben im Wald steht hierbei im Vordergrund. Und da hier nur natürliche Regeln herrschen, wächst sie frei von höfischen und adligen Zwängen auf. Vor seinem Tod ringt Richard Hedwig das Versprechen ab, seinen Sohn Wilkin zu suchen und ihm seines Vaters Schwert zu bringen. Zusammen mit einem stolzen Rappen, einem großen Hund und einem Habicht (alles nichts für Frauen von Stand) macht sie sich auf den Weg in die ihr unbekannte Welt. Und die Abenteuer, die sie erlebt, sind zahlreich und oft gefährlich. Und ihre erworbene Freiheit möchte sie nur ungern opfern. Auch die Liebe scheint sie nicht zur Edelfrau zu machen. Ein sehr guter historischer Roman, der flüssig zu lesen ist. Die oft verwendeten "alten" Begriffe sind nur Merkmal von Qualität und für einen Mittelalterroman nicht ungewöhnlich. Das Gleiche gilt für einige "Fachwörter" zu Jagd und Bogenschießen. Ein kurzes Glossar hilft hier ein wenig. Der Titel verrät es schon, die Geschichte offenbart es, Hedwig ist eine außergewöhnlich selbstständige Frau, in einer Zeit, wo dies nicht unbedingt zu erwarten wäre. Das Bogenschießen ist einmal eine beachtliche neue Seite dieser Frauenklientel des Mittelalters. Leider legt Hedwig die erfahrene "Wildheit" auch nach einer langen Zeit an unterschiedlichen Fürstenhöfen nicht in dem Maße ab, wie man es erwarten sollte. Sie ist die "Allwissende" und das ist nur in einem gewissen Rahmen verständlich. Die Einbindung in den historischen Kontext ist gelungen. Zahlreiche undurchsichtige Verwandtschaftsbeziehungen, große und kleine Intrigen und Scharmützel kommen wie auch die Kriege gegen die Hussiten und die Osmanen vor. Zudem werden auch Liebhaber historischer Liebesgeschichten bei diesem Roman auf ihre Kosten kommen. Die Ausstattung ist für ein Taschenbuch angemessen: geprägter Titel, nettes Coverbild, schöne "Autogrammkarte" auf der Innenseite und ein Personenverzeichnis am Ende des Buches. Eine Übersichtskarte hätte dem Verständnis, der über Europa verstreuten Handlungen, aber sehr gut getan. Fazit: 4 Sterne - sehr gutes Buch - empfehlenswert als Historischer Roman und als historische Liebesgeschichte

Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberglatt/ZH am 21.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Als Hedwig 10 Jahre alt ist, wird die Burg der Familie angegriffen und das Mädchen geht auf der Flucht im Wald verloren. Sie wächst bei einem in Ungnade gefallenen Ritter, der als Einsiedler im Wald lebt, auf und lernt alles, was es braucht, um da zu überleben. Unter... Inhalt: Als Hedwig 10 Jahre alt ist, wird die Burg der Familie angegriffen und das Mädchen geht auf der Flucht im Wald verloren. Sie wächst bei einem in Ungnade gefallenen Ritter, der als Einsiedler im Wald lebt, auf und lernt alles, was es braucht, um da zu überleben. Unter anderem wird sie eine hervorragende Bogenschützin. Als ihr Ziehvater Richard stirbt, schickt der sie auf die Reise. Sie soll ihre überlebenden Familienmitglieder und seinen Sohn finden. Hedwig ist für das Leben unter Menschen schlecht gerüstet. Sie schliesst sich einem Gauklerpaar an und tappt wegen ihres aufbrausenden, wilden Wesens immer wieder in Fettnäpfchen. In kurzer Zeit schafft sie sich so einige Feinde, aber auch Bewunderer. Als Hedwig ihre Familie wiederfindet, ein Leben als Edelfrau führen und sogar verheiratet werden soll, beginnt ein neues Leben für sie. Meine Meinung: Die Geschichte von Hedwig ist die Geschichte einer starken Frau, die durch die Zeitumstände (14. Jh.) immer wieder gezwungen wird, ihre wahre Natur zu unterdrücken. Dabei wirkt sie in ihrem wechselvollen Verhalten nie unglaubwürdig. Ich nahm ihr sowohl ihr Verhalten in den diversen Kampfszenen, als auch ihre demütige Haltung bei ihrer Tante und, später, während ihrer Ehe ab. Besonders hat mir gefallen, dass Hedwig mehr als einmal mal (fast) den Mut verliert (und nicht wie auf Speed durchs ganze Buch jagt). Geschmückt wird die Hauptperson durch unterschiedliche, ebenso glaubwürdig dargestellte, Männercharaktere. Mehr als eine Liebesgeschichte ist ebenfalls in der Geschichte verpackt und die politischen Gegebenheiten werden miteinbezogen, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das Geschichte lebendig macht, das dramatisch beginnt, unterhaltsam und abwechslungsreich weitergeht und von der Heldin bis am Schluss alles abverlangt. Mir hat es sehr gut gefallen.