Reise nach Kalino

Roman

Radek Knapp

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Beschreibung

Julius Werkazy, gekleidet in billige Schnürlsamthosen und braunes Jackett, ist ein Detektiv alten Schlages. Es gibt wahrlich renommiertere Agenturen als seine – dennoch lädt der rätselhafte Gründer von Kalino ausgerechnet ihn ein, um den schwierigsten Fall der Landesgeschichte zu lösen. Während Werkazy unerwartet über sich hinauswächst, beginnt er zu begreifen, dass die Wahl nicht zufällig auf ihn gefallen ist ...

»Negative Utopien scheinen in Österreich derzeit Konjunktur zu haben: Neben Knapps ›Kalino‹ wären etwa Sautners ›Fremdes Land‹ und Lukas Meschiks ›Luzidin‹ zu nennen. Sie alle nehmen Anleihen bei klassischen Dystopien wie Huxleys ›Schöner neue Welt‹, Orwells ›1984‹ oder Jewgeni Samjatins ›Wir‹. Eines aber unterscheidet Radek Knapp von seinen Kollegen: sein Hang, mit pikaresk-anarchistischem Witz gegen die Tragödie der Moderne anzuschreiben.«

Radek Knapp, 1964 in Warschau geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien und in der Nähe von Warschau. Nach seinem mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichneten Erzählungsband »Franio« gelang ihm mit dem Roman »Herrn Kukas Empfehlungen« ein großer Publikumserfolg. Außerdem erschienen von ihm unter anderem »Reise nach Kalino«, »Gebrauchsanweisung für Polen« sowie »Der Gipfeldieb«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30222-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12/2,5 cm
Gewicht 242 g
Auflage 1. Auflage

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Reise ins Land des Jugendwahns
von Dr. M. am 05.04.2019

Detektiv Julius Werkazy soll einen Mord aufklären. Der Herrscher des von der Außenwelt völlig abgeschotteten Kalino ließ ihn rufen, weil einem seiner Vertrauten beim Klettern das Seil gekappt wurde. Als besonders erfolgreich fiel Werkazy allerdings bisher noch nicht auf. Umso mehr verwirrt ihn dieser ungewöhnliche Ruf. Doch sein... Detektiv Julius Werkazy soll einen Mord aufklären. Der Herrscher des von der Außenwelt völlig abgeschotteten Kalino ließ ihn rufen, weil einem seiner Vertrauten beim Klettern das Seil gekappt wurde. Als besonders erfolgreich fiel Werkazy allerdings bisher noch nicht auf. Umso mehr verwirrt ihn dieser ungewöhnliche Ruf. Doch seine Neugier und das versprochene Honorar lassen Werkazy keine Wahl. Der klassische Detektiv mit seiner altmodischen und unkonventionellen Herangehensweise will jedoch so gar nicht ins futuristische Kalino passen, in das nur sehr selten Menschen von außerhalb Zutritt gewährt wird. Aus dieser kontrastreichen Ausgangslage entwickelt Radek Knapp eine gelungene Mischung aus Detektivroman und Science Fiction. Manche sehen darin wohl auch eine Art Gesellschaftskritik, weil man in Kalino eine Welt des technisierten Jugendwahns und der "Entspannungslokale" vorfindet, die von einem größenwahnsinnigen, aber genialen "Gründer" beherrscht wird. Jugendwahn und Genusssucht sind jedoch eher Themen gewisser Oberschichten und nicht die wirklichen Probleme gewöhnlicher Erdenbürger. Deshalb sollte man besser bei der Handlung bleiben, anstatt sie pädagogisch zu interpretieren. Der Roman ist so gesehen einfach nur eine sehr schön erzählte und recht unterhaltsame Geschichte, die in einer unappetitlichen fiktiven Zukunftswelt spielt, vor der wir unbedingt gerettet werden müssen. Als Detektivroman enthält sie alle Merkmale einer guten Story, wie überraschende Wendungen und verwirrende Geschehnisse, die sich schließlich zu einem guten Ende auflösen.


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