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Leichenfresser

Thriller

Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst ...

Sommer 1984. Timmy und seine Freunde freuen sich auf die Schulferien. Aber statt Sonne und Comics erwartet sie der tödliche Kampf mit einer grauenhaften Kreatur.
Der Ghoul hat ihr Blut gerochen und ist auf der Jagd nach den Kindern. Und niemand hilft ihnen, weil niemand glauben kann, dass ein solches Wesen überhaupt existiert.

Der preisgekrönte Horrormeister Brian Keene erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld.

The Horror Review: »Keene Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.«

Deutsche Erstausgabe, Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.
Portrait
Brian Keene ist ein Bestseller-Autor zahlreicher Romane, darunter The Rising, City of the Dead, Terminal, The Conqueror Worms und Fear of Gravity. Für mehrere seiner Bücher und Kurzgeschichten werden derzeit Film-, Videospiel- und Comicbuchfassungen entwickelt. Er ist zweimaliger Gewinner des Bram Stoker Award.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum Juli 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-207-8
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 19/11,8/3 cm
Gewicht 375 g
Originaltitel Ghoul
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch, Deutsch)
Buch (Taschenbuch, Deutsch)
14,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Geiles Buch
von farina niemann aus Marl am 26.05.2019

Dieses Buch hat mich eigentlich voll überzeugt. Erstmal liebe ich ja Geschichten die in den 80ern spielen, irgendwie mag ich es einfach wenn die Protagonisten nicht in Facebook rumhängen oder die Lösungen ihrer Probleme googeln können. Des Weiteren gibts nen Pluspunkt von mir für das Feeling was beim lesen aufkam, so richtig sch... Dieses Buch hat mich eigentlich voll überzeugt. Erstmal liebe ich ja Geschichten die in den 80ern spielen, irgendwie mag ich es einfach wenn die Protagonisten nicht in Facebook rumhängen oder die Lösungen ihrer Probleme googeln können. Des Weiteren gibts nen Pluspunkt von mir für das Feeling was beim lesen aufkam, so richtig schön schaurig und gruselig. Es kommt auch nicht immer alles wie man es erwartet. Einfach zu empfehlen

Der Horror ist nicht draußen
von Kyra Cade am 27.03.2019

Etwas ist auf dem Friedhof erwacht und nährt sich an den Leichen. Zunächst bemerkt niemand etwas, nur den drei Freunden Timmy, Barry und Doug fällt auf, dass sich Teile des Friedhofs immer weiter absenken. Aber niemand will ihnen Glauben schenken und dann verschwinden Menschen … Timmy Graco ist der Erzähler dieser Horrorgesch... Etwas ist auf dem Friedhof erwacht und nährt sich an den Leichen. Zunächst bemerkt niemand etwas, nur den drei Freunden Timmy, Barry und Doug fällt auf, dass sich Teile des Friedhofs immer weiter absenken. Aber niemand will ihnen Glauben schenken und dann verschwinden Menschen … Timmy Graco ist der Erzähler dieser Horrorgeschichte. Im Vergleich zu seinen Freunden lebt er in einer weitgehend intakten Familie und muss sich mit dem plötzlichen Tod seines geliebten Großvaters auseinandersetzen. Dieser hatte Timmy immer ein wenig in Schutz genommen und vor allem seine Leidenschaft für Comichefte nachvollziehen können. Nun ist er tot und das bedeutet das Ende der unbeschwerten Sommerferien, in denen der Junge gemeinsam mit seinen Freunden so viele Abenteuer erleben wollte. Spannend werden die Ferien trotzdem, denn auch an dem Trio geht nicht spurlos vorbei, dass Menschen verschwinden und sich Barrys Vater, der Friedhofsgärtner, immer seltsamer benimmt. Dieser trinkt noch mehr als sonst, kommt nachts gar nicht mehr nach Hause und scheint eine geheime Geldquelle aufgetrieben zu haben, denn seine geschlagene Frau trägt neuen Schmuck. Wie sehr Barry unter seinem Vater leidet und eine zerstörte Kinderseele am Ende das weitergibt, was sie empfangen hat, wird dramatisch in einer Szene geschildert. Dem Nachbarshund eine Lektion erteilend, verliert Barry plötzlich die Kontrolle und hat zum ersten Mal im Leben auch Macht über andere. Wenig später zeigt er sich von sich selbst entsetzt, denn wie sein Vater möchte er niemals werden. Auch Doug trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, das schließlich eines Nachts Timmy anvertraut wird, der sich betäubt und ohnmächtig fühlt, kann er doch nichts unternehmen, um seinen Freund aus dessen eigener Hölle zu retten. Als alles eskaliert, erlebt Timmy zum ersten Mal die volle ungerechte Härte der Erwachsenen, indem sein Vater seinen wertvollsten Besitz zerstört. Keene beschreibt das Grauen auf dem Friedhof nur am Rande. Obwohl es eigentlich Mittelpunkt der Story sein sollte, dreht sich diese um die drei Freunde und deren zerrüttete Familiengeschichten. Freundschaft, die über vieles hinweg sieht und selbst plötzlich machtlos ist gegenüber den Erwachsenen, könnte besser nicht beschrieben werden. Der Ghoul ist nur ein Mittel zum Zweck, eine dunkle Gestalt, die greifbar macht, was unbegreiflich erscheint, denn es geht hier nicht um den übernatürlichen Horror aus vergangenen Zeiten, sondern um die realen Gefahren, Ängste und die blinde Zerstörungswut der Erwachsenen gegenüber Kindern, die am Ende das werden, was sie nie sein wollten: Die Monster unter den Betten ihrer eigenen Nachkommen. Ein gelungenes Buch, das viel Schrecken mit sich bringt und Ohnmacht greifbar macht. Horror gibt es auf viele Arten, Keene beschreibt die schlimmste davon.

„Leichenfresser“ – Ein Ghoul ist unter uns
von Thrilling Books am 29.03.2018

Leichenfresser ist mein erster Roman von Brian Keene. Der Klappentext des Romans sagt aus das man ihn in einem Zuge mir Stephen King, Dean Koontz oder auch Clive Barker nennen sollte. Die genannten 3 Autoren zählen definitiv zu den Schwergewichten im Horror-Genre, zumindest „Es“, „Carrie“, „Shining“, „Der Nebel“, „The green Mile... Leichenfresser ist mein erster Roman von Brian Keene. Der Klappentext des Romans sagt aus das man ihn in einem Zuge mir Stephen King, Dean Koontz oder auch Clive Barker nennen sollte. Die genannten 3 Autoren zählen definitiv zu den Schwergewichten im Horror-Genre, zumindest „Es“, „Carrie“, „Shining“, „Der Nebel“, „The green Mile“ und „Die Verurteilten“ kennt mit Sicherheit jeder da es auch teils sehr gute Verfilmungen dazu gibt. Nun also ein neuer Name in der Riege? Im Sommer 1984 sind Timmy, Barry und Doug die besten Freunde die man sich als 12-jähriger nur wünschen kann. Sie verbringen den Sommer zusammen mit Abenteuer auf dem nahe gelegenen Friedhof und der Umgebung. Dann fällt den dreien aber auf dem Friedhof etwas auf. Manche Gräber scheinen in sich zusammen zu fallen. Zuerst wird dies alles als „normal“ abgetan, es passiert halt wenn sich der dortige Sarg setzt. So ganz können die drei es aber nicht direkt glauben und fangen an Nachforschungen anzustellen. Dann wird einer der drei von etwas, das unter der Erde scheinbar in Tunneln lebt, gekratzt. Von hier an nimmt das ganze seinen Lauf… Brian Keene’s Roman erinnert mich doch sehr an „Es“ von Stephen King. Auch hier haben wir einige junge Leute, die etwas unheimliches Erleben, das ihnen kein Erwachsener jemals abkaufen würde. Die drei Jungs sind in einem Alter, in welchem sie langsam erwachsen werden und die Kindheit nach und nach hinter sich lassen. Dies ist in Leichenfresser ein großes Thema und ein guter Teil der Geschichte handelt von den dreien, und welche Probleme man als Jugendlicher so hat. Die Tragödien der Drei in ihrem zu Hause sind ebenso hart, wenn nicht härter wie mancher Horrorroman. Die Zeit der 80er, in welcher die Handlung spielt, wird sehr gut eingefangen. Ich selbst kann mich noch schwach daran erinnern das ich damals auch viel mehr Spaß an solchen Dingen wie „Räuber und Gendarm“, Fahrradfahren irgendwo im Ort, Comics und so weiter hatte als es heute der Fall ist. Keene bringt diese Stimmung, und die damals Standard-Hobbies der Kinder sehr gut im Roman unter, inklusive der passenden Musik die dort gehört wird. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, bis auf ein paar kleine Kritikpunkte auf hohem Niveau. Teilweise waren mir die Beschreibungen der Tätigkeiten oder der Handlungsorte einfach zuviel. Die Story hat sich dadurch nur langsam entwickelt und kam scheinbar nicht weiter. Dadurch habe ich auch recht lange gebraucht, um in den Roman rein zu finden, aber das tut der Klasse keinen Abbruch. Leichenfresser ist ein klasse Roman, dem man anmerkt, das sich der Autor mit der Zeit beschäftigt hat und dieses auch sehr gut umsetzt sowie in die Story einbringt.