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Die Gruppe 47

Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch / Essayistik 2013

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Die Gruppe 47 ist zu einem Markenzeichen geworden. Jeder nimmt Bezug auf diese von Hans Werner Richter 1947 ins Leben gerufene lose Schriftstellervereinigung. Jeder hat eine Vorstellung von ihrer Wirkung. Helmut Böttiger legt nun den ersten umfassenden Überblick über die Geschichte dieser Institution vor, die unseren Literaturbetrieb erfunden und die politische Öffentlichkeit Nachkriegsdeutschlands mitgeprägt hat. Bei näherer Betrachtung wird aber klar: Vieles von dem, was man zu wissen glaubt, verkehrt sich ins Gegenteil. Die Gruppe 47 war erstaunlich pluralistisch; Paul Celan hatte ihr seinen Erfolg zu verdanken; und wenn es eine Symbolfigur für die Mechanismen der Gruppe 47 gibt, heißt sie viel eher Hans Magnus Enzensberger als Günter Grass. Durch die Auswertung vieler bisher unbekannter Dokumente und Gespräche mit Zeitzeugen entsteht ein lebendiges Bild der Frühgeschichte der BRD: von den Schwierigkeiten, die Prägungen durch den Nationalsozialismus abzustreifen, bis zu einem neuen, prekären Wechselspiel zwischen Literatur, Markt und Mediengesellschaft, das bis heute anhält. Es ist an der Zeit, die Ursprünge kennenzulernen!

Portrait
Helmut Böttiger, geboren 1956, ist einer der renommiertesten Literaturkritiker des Landes. Nach Studium und Promotion war er als Literaturredakteur u.a. bei der Frankfurter Rundschau tätig. Seit 2002 lebt er als freier Autor und Kritiker in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er u.a. "Nach den Utopien. Eine Geschichte der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" (2004) und "Celan am Meer". (2006). Er war Kurator der Ausstellung "Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland" (2009) und Verfasser des Begleitbuchs. 1996 erhielt er den Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik, 2012 den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. "Die Gruppe 47" wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2013 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 477
Erscheinungsdatum 12.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04315-3
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 23,8/16,2/4,4 cm
Gewicht 788 g
Abbildungen mit Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 3. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Ein Stück Literaturgeschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2013

Böttiger nimmt den wichtigsten Literaturkreis des 20. Jahrhunderts unter die Lupe. Der Autor beschreibt und erklärt Entstehung, Enwicklung und Einfluss dieser wichtigen Vereinigung. Dieses Sachbuch ist sehr lebendig und spannend geschrieben - für jeden literarisch interessierten Leser ein Muss!

Hier erfahren Sie alles über die "Gruppe 47"!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 14.01.2013

Was für ein schönes, großartiges und intelligentes Sachbuch das doch ist! Helmut Böttiger hat eine Fülle von Material zusammen getragen. Er kann jede Behauptung, die er aufstellt genau belegen und er macht daraus eine elegante, leicht zu lesende und dabei spannende Geschichte. Diesem Buch wünsche ich sämtliche Sachbuchpreise, die... Was für ein schönes, großartiges und intelligentes Sachbuch das doch ist! Helmut Böttiger hat eine Fülle von Material zusammen getragen. Er kann jede Behauptung, die er aufstellt genau belegen und er macht daraus eine elegante, leicht zu lesende und dabei spannende Geschichte. Diesem Buch wünsche ich sämtliche Sachbuchpreise, die zu vergeben sind!Wer oder was war die "Gruppe 47"? Wie beeinflusste sie den "Literaturbetrieb" über 20 Jahre hinweg? Stimmt es,daß alles, was heute als "literarischer Event" stattfindet, sich auf diese Gruppe zurückführen läßt? Was bedeutet bei dieser Fragestellung z.B. der "Ingeborg-Bachmann-Preis"? Und was hatte es mit dem "Literarischen Quartett" von Marcel Reich-Ranicki auf sich? Das und noch viel, viel mehr wissen Sie, wenn Sie dieses Buch gelesen haben! Es ist außerdem eine phantastische Fundgrube für Literatur-Anregungen, für Suchlisten in Antiquariaten. Bei manchen Autoreneinschätzungen, die Helmut Böttiger zumindest zwischen den Zeilen (oder auch ganz offen) zu erkennen gibt, bin ich völlig anderer Meinung als er. Aber gerade das reizt mich beim Lesen um so mehr, die Bücher dieser Schriftsteller hervor zu suchen und entscheidende Stellen wieder zu lesen. Diese unglaubliche Fleißarbeit hat mich sehr beeindruckt!