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DSA 104: Khunchomer Pfeffer

Das Schwarze Auge Roman Nr. 104

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Kasim ben Gaftar, Stadtgardist in Khunchom, will einfach nur seine Arbeit machen und Schmiergelder kassieren. Eine Leiche in der Taverne seines Onkels, einen unbestechlichen Partner und äußerst widrige Umstände hatte er nicht erwartet. Deniz ibn Seyshaban, Kasims Kollege, will eigentlich nur seine Ruhe. Seine Ermittlungsmethoden sind unkonventionell und ebenso unerwünscht, sogar bei seinen eigenen Arbeitgebern. Als er erkennt, dass mehr hinter dem Mord steckt, versucht er die Wahrheit aufzudecken. Um jeden Preis. Federigo Madanaldo Sforigan, Herumtreiber aus Almada, will in Khunchom endlich zur Ruhe kommen und bei Gelegenheit schnelle Münze machen. Niemals hätte er sich träumen lassen zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall zu werden. Gejagt vom Mörder und der Garde versucht er seine Unschuld zu beweisen und stößt auf Wissen, für das weitaus mehr Menschen zu töten bereit sind als angenommen. Alle haben sie eines gemeinsam: Sie haben die Skrupellosigkeit ihrer Gegner bei weitem unterschätzt.
Portrait
Mit ihrer Khunchomer-Pfeffer-Reihe hat Eevie Demirtel gemeinsam mit Co-Autor Marco Findeisen den Hardboiled-Krimi in einem phantastischen Setting aus 1001 Nacht salonfähig gemacht. Es folgten ein Band zur sechsteiligen Mantel-und-Degen-Saga Die Türme von Taladur und unzählige Publikation für Das Schwarze Auge. Seit 2011 arbeitet die gelernte Buchhändlerin als Redakteurin für Deutschlands bekanntestes Fantasy-Rollenspiel bei Ulisses Spiele im Taunus.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.06.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783868898095
Verlag Ulisses Spiele
Dateigröße 840 KB
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Netter Krimi in Aventurien mit vielen lustigen Elementen
von einer Kundin/einem Kunden aus RPG-Foren.com am 20.11.2011
Bewertet: Taschenbuch

Zunächst sehr irritierend sind die kurzen Einführungen eines jeden Kapitels, welche sich im späteren Verlauf als Einblicke in die Handlungen der Gegner unserer Protagonisten erweisen. Jene Figuren sind zu Beginn der Geschichte nicht besonders sympathisch, auf ganz unterschiedliche Arten. Das ändert sich allerdings mit dem Lauf der Geschichte. Zu... Zunächst sehr irritierend sind die kurzen Einführungen eines jeden Kapitels, welche sich im späteren Verlauf als Einblicke in die Handlungen der Gegner unserer Protagonisten erweisen. Jene Figuren sind zu Beginn der Geschichte nicht besonders sympathisch, auf ganz unterschiedliche Arten. Das ändert sich allerdings mit dem Lauf der Geschichte. Zu keinem Zeitpunkt sind sie dem Leser egal. Die Autoren verstanden es anhaltend Gefühle und Gefühlsregungen zu oder gegen die Figuren beim Leser entstehen zu lassen. Dies trifft auch auf Frederigo zu. Der Handlungsstrang dagegen kommt nur mühsam in Fahrt und die Spannung stellt sich erst ab dem zweiten Drittel des Buches ein. Der Mord an sich ist zwar der Aufhänger der Geschichte, aber da die Bindung zum Opfer für den Leser fehlt, reicht er alleine nicht aus um an das Buch zu fesseln. Spannender wird es aber doch noch und auch zunehmend rasanter. Sehr eindrucksvoll werden actionreiche Szenen, darunter Verfolgungsjagden mit mehreren Beteiligten und Zweikämpfe vermittelt. Die detailreichen Beschreibungen lassen einen hierbei selbst außer Atem kommen bzw. die erlittene Wunde nachfühlen. Hier zeigt sich die Verliebtheit der Erzählweise der beiden Autoren, die selbst auch Rollenspieler sind. Die Auflösung der Geschichte erscheint zum Teil etwas konstruiert, als ob die Autoren sich von einem Kapitel zum nächsten geschrieben hätten, ohne das Ende im Detail vorgeplant zu haben. Das ist schade, da man mittlerweile mit den Protagonisten mit gefiebert und um sie gebangt hat und dann doch nicht erleben darf, wie sie sich selbst im Finale aus den Intrigen und von allen Bedrohungen befreien. Dem Ende haftet so das Manko einer Deus ex Machina an, welches bestimmt auch hätte anders gelöst werden können. Die Sprache und die Dialoge des Romans sind durchdrungen von Phrasen, welche die Sprache der Novadis, also dem Nomadenvolk aus der Wüste, nachempfinden soll. Erfindungsreich werden hier Verwandtschaftsbande zu Worten und dem Adressaten gezogen, sei es der Bruder der Ungläubigkeit, die Mutter der Unvernunft oder der Onkel der Sturheit. Anfangs noch erheiternd, verliert dieser sprachlich, ständig wiederkehrende Baustein fortwährend an Einfallsreichtum und überschreitet irgendwann die Grenze, ab der es zu nerven beginnt. Man könnte auch sagen, die blumigen Vergleiche welken von einer prächtig blühenden Orchidee zu einem verdorrten Veilchen. Fazit: Khunchomer Pfeffer ist ein gelungenes Erstlingswerk und von Rollenspielern für Rollenspieler geschrieben worden. Besonders in Szenen mit gedrungener Handlung verstehen es die Autoren den Leser den Überblick behalten zu lassen und ihn zu fesseln. Die Stadt Kunchom stellen sie erfolgreich als Schmelztiegel der Völker dar und lassen den Leser in die verschiedenen Kulturen und Mentalitäten eintauchen. Die Handlung birgt nichts, was nicht schon mal dagewesen wäre, aber sie bietet den Rahmen für einen guten Roman, der hin und wieder leider nur mäßig spannend ist. Dennoch ist er zu empfehlen und lässt auf mehr von den Autoren hoffen. Der Untertitel 'Schattenflüstern' lässt den geneigten Leser vielleicht auch schon eine Fortsetzung der Geschicke von dem eigenwilligen Deniz und seinem gemütlichen Partner Kasim erwarten.