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Rassenwahn

Kriminalroman

Kommissar Martin Pohlmann

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Eine ungewöhnliche Mordserie erschüttert Hamburg. Fünf Menschen, die 70 Jahre zuvor in einem Lebensbornheim der SS zur Welt kamen, sterben. Kommissar Martin Pohlmann nimmt die Ermittlungen in einer Anstalt für psychisch kranke Menschen auf. Die Spur führt zu zwei hochbetagten Nazis, die bereits seit 60 Jahren hätten tot sein müssen: verurteilt und hingerichtet als Kriegsverbrecher und Massenmörder. Kann Pohlmann den Serienmörder stoppen und wird die Justiz endlich für Gerechtigkeit sorgen?
Portrait
Dr. Jörg Gustmann, Jahrgang 1961, hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie in Herdecke.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 566 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783839239841
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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spannend und informativ
von einer Kundin/einem Kunden aus Dogern am 04.11.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits der Titel hat mich fasziniert. Der Roman blickt auf die dunkelste NS-Zeit und seine Spätfolgen zurück. Er ist spannend aufgebaut und führt den Leser weitgehend realistisch durch die Aufklärung schlimmster Verbrechen. Leider verliert der Roman einen Stern durch eine sehr unglaubwürdige, blutrünstige Folterorgie. Eine saubere Aufklärung wäre auch... Bereits der Titel hat mich fasziniert. Der Roman blickt auf die dunkelste NS-Zeit und seine Spätfolgen zurück. Er ist spannend aufgebaut und führt den Leser weitgehend realistisch durch die Aufklärung schlimmster Verbrechen. Leider verliert der Roman einen Stern durch eine sehr unglaubwürdige, blutrünstige Folterorgie. Eine saubere Aufklärung wäre auch ohne die wüsten Kapitel 51 bis 59 (von ingesamt 68) möglich gewesen. Dennoch ist es verdienstvoll das Thema Lebensborn aufzugreifen, solange noch Zeitzeugen vorhanden sind. Ich wünsche dem Buch viele Leser.

Danke für einige schlaflose Nächte!
von Manfred Walter aus Linz am 26.08.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Haben die Deutschen und Österreicher ihre Vergangenheit bewältigt? Ja, haben sie, offiziell zumindest, wie es in der Realität aussieht mit dem schmachvollem Erbe der NS-Zeit und wie schludrig mit der Entnazifizierung umgegangen wurde und wird, dies bettet Jörg Gustmann in einen spannenden, schlafzeitminimierenden Krimi ein. Das „Böse“ fasziniert, das... Haben die Deutschen und Österreicher ihre Vergangenheit bewältigt? Ja, haben sie, offiziell zumindest, wie es in der Realität aussieht mit dem schmachvollem Erbe der NS-Zeit und wie schludrig mit der Entnazifizierung umgegangen wurde und wird, dies bettet Jörg Gustmann in einen spannenden, schlafzeitminimierenden Krimi ein. Das „Böse“ fasziniert, das ist unbestritten. Jörg Gustmann ist anscheinend von der Person Heinrich Himmler fasziniert, der, wie kein Anderer, die Definition der „Banalität des Bösen“ von Hanna Ahrendt erfüllt. Bereits in einem früheren Buch beschäftigte sich der Autor mit der verschrobenen Welt dieses Mannes, in der „Lanze des Schickals“ wird die Geschichte aber eher zu einem Fact&Fiction Thriller im Stile eines Dan Brown. In „Rassenwahn“ verlässt Jörg Gustmann jedoch die Gestade der Realtität nie, bleibt immer im faktisch Er- und Bewiesenen, in concretu in der Welt der Lebensbornheime. Der Zuchtstätten der SS, die den Wahn Himmlers, den reinen Arier zu züchten verwirklichen sollten. Reinrassigste SS-Männer sollten sich dort jenseits aller gesellschaftlichen Konventionen mit ebenso reinrassigen Arierinnen „paaren“ um zukünftige Soldaten und potentielle Mütter für den Führer zu zeugen. 70 Jahre später sind diese Kinder auf der Suche nach ihrer Identität, sie geraten dabei in gefährliches Wasser, sind ja ihre „Väter“ in hohen und höchsten gesellschaftlichen Kreisen unterwegs, haben nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Netzwerke benützt und geschaffen, und wollen diese Positionen nicht gefährdet sehen. Die einzige Möglichkeit hierzu, ist – es ist ja schliesslich und endlich ein Krimi – die involvierten Personen zu ermorden.Jörg Gustmann mordet grausam und fantsievoll, so dass man glauben könnte, er sei Skandinavier, aber Hamburg ist ja von dort nicht allzuweit entfernt. Was das Buch, neben den „tollen“ Morden und dem, vor allem für Deutsche und ÖsterreicherInnen, interessanten Thema macht, ist die Figur des Kommisars Martin Pohlmann. Ein echter „Donald Duck“, ein symphatischer Verlierer, der am Ende dann doch gewinnt. Dieser Mann wird so lebensecht gezeichnet, so gut beschrieben, dass ich geneigt bin, ihn schon nach seinem ersten Fall, auf eine Stufe mit Kurt Wallander zu stellen. Der „Cliffhanger“ am Ende des Buches macht auf alle Fälle, Lust auf mehr, auf viel mehr…. Das Buch KANN nur die Höchstwertung bekommen – mehr geht leider nicht……

Fast vergessene Geschichte
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 22.07.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein dickes Lob an den Autoren.Bitte weitermachen.In diesem Buch ist alles enthalten.Eine Reise durch dunkle Seiten der deutschen Geschichte,die man bis heute gerne verdrängt.Und die bis heute aktuell ist.Auch heute gibt es noch Betroffene und Verblendete.Der Krimi ist bewunderswert aufgebaut und scheut auch philosophische Exkurse nicht,was mich sehr beeindruckt... Ein dickes Lob an den Autoren.Bitte weitermachen.In diesem Buch ist alles enthalten.Eine Reise durch dunkle Seiten der deutschen Geschichte,die man bis heute gerne verdrängt.Und die bis heute aktuell ist.Auch heute gibt es noch Betroffene und Verblendete.Der Krimi ist bewunderswert aufgebaut und scheut auch philosophische Exkurse nicht,was mich sehr beeindruckt hat.Zurück bleibt der Leser mit vielen Gedanken und Informationen,die jedoch nicht lähmen,sondern vorantreiben.Ganz grosse Klasse.Bitte weitermachen!