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Land, Luft und Leichenschmaus

Brieskau-Finkenwalde: Beschauliche Einfamilienhäuser, gepflegte Blumenrabatten, nette, anständige Leute... Doch die Ankunft eines schwarz gekleideten Fremden löst eine Kette von unheimlichen Ereignissen aus, die tief in die Vergangenheit des Städtchens führen. Denn jeder hat eine Leiche im Keller. Und es werden immer mehr.
Thomas Sabottka versetzt in einer kolkrabenschwarzen Mixtur aus Heimatkrimi, Mysterythriller, Spargelwestern und Horrorkomödie ein domestiziertes Dorf in der ostdeutschen Prärie in Angst und Schrecken.

Portrait

Thomas Sabottka (*1968 in Ostberlin) spielte Theater, schrieb für Musikmagazine und moderierte Radiosendungen. Als passionierter Performer folgt er nicht den Regeln des konventionellen Literaturmarktes. Diese Maxime führte ihn auf mehrere Tourneen und er bestritt Programme mit verschiedenen Musikern, u.a. mit dem Gitarristen Ralph Müller, ASP, Lâme Immortelle und mit Luci van Org (Üebermutter). "Land, Luft & Leichenschmaus" ist der vierte Roman des in Frankfurt a.M. lebenden Autors.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 260
Erscheinungsdatum Oktober 2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940767-99-8
Reihe Edition Totengräber
Verlag Periplaneta Verlag
Maße (L/B/H) 19/13,6/2,8 cm
Gewicht 315 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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13,90
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Atemloser Genre-Mix
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 28.11.2012

Eigentlich ist der Bürgermeister mit den Vorbereitungen für die bevorstehende Ankunft der Investment-Gruppe beschäftigt. Doch dann die Schreckensnachricht: Eine Bewohnerin hat einen Eindringling auf ihrem Grundstück mit einem Squash-Aufschlag in den Swimming-Pool befördert. Die Leiche muss verschwinden, bevor der hohe Besuch ein... Eigentlich ist der Bürgermeister mit den Vorbereitungen für die bevorstehende Ankunft der Investment-Gruppe beschäftigt. Doch dann die Schreckensnachricht: Eine Bewohnerin hat einen Eindringling auf ihrem Grundstück mit einem Squash-Aufschlag in den Swimming-Pool befördert. Die Leiche muss verschwinden, bevor der hohe Besuch eintrifft! So der Auftakt zu „Land, Luft & Leichenschmaus“, dem neuen Roman von Thomas Sabottka, der in einem atemberaubenden Tempo die schöne Fassade eines beschaulichen Dorfes namens Brieskau-Finkenwalde vor dem Leser aufbaut – um sie anschließend mit diebischem Vergnügen Stück für Stück einzureißen. Innerhalb von rund 50 Seiten etabliert der Autor ein gutes Dutzend Charaktere und gibt mit den ersten Toten bereits den Anstoß für die Sisyphos-Arbeit des Bürgermeisters: all die Leichen wieder unter den Teppich zu kehren. Mit der Ankunft eines jungen Mannes, der im Dorf aufgewachsen ist und nun Antworten auf gewisse Fragen sucht, kocht die dunkle Vergangenheit Brieskau-Finkenwaldes wieder hoch: Fremdenhass, Korruption, heimliche Liebschaften, Amoklauf-Pläne, Pädophilie und allerlei sonstige offene Rechnungen. Hinter jeder Haustür lauert ein dunkles Geheimnis, das nach und nach ans Licht drängt. Gekonnt vermischt Sabottka Mystery-Elemente mit Zutaten des herkömmlichen Heimatkrimis, wodurch das ganz und gar (ost-) deutsche Brieskau-Finkenwalde gelegentlich an einen Stephen-King-Roman gemahnt – bevor der nächste, verlässlich makabere Todesfall wieder die Atmosphäre einer Splatterkomödie heraufbeschwört. Die einzelnen Szenen sind kurz und prägnant wie in einem Blockbuster, was zwar manchen Charakter in seinen stereotypen Eigenschaften belässt, aber dafür einen erzählerischen Sog entwickelt, dem schwer zu widerstehen ist: Während immer mehr Leichen in Kühltruhen, Gräbern und Plastiksäcken verschwinden, fliegen die Seiten vorbei, bis sich die verschiedenen Einzelschicksale in einem Western-artigen Showdown entladen. Wenn man danach – ein wenig außer Atem – das Buch aus der Hand legt, geht es einem ein bisschen wie nach „Pulp Fiction“: Die Frage, was da jetzt eigentlich passiert ist, lässt sich nicht allgemein beantworten; man rezitiert automatisch Anekdoten, ohne auf den Punkt zu kommen. Denn „Land, Luft & Leichenschmaus“ lässt sich nicht auf eine Geschichte herunterbrechen. Es ist vielmehr eine rabenschwarz zusammengefügte Collage von Einzelschicksalen, von Satiren auf Eingesessene und Zugezogene, Althippies und Gutbürgerliche, Ossies und Wessies. Man könnte auch sagen, es ist eine köstliche Abrechnung – mit fast allem.