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Schachnovelle

Auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires werden die Passagiere Zeugen eines unglaublichen Ereignisses: Der unbekannte und zurückhaltende Dr. B. schlägt den bislang unbesiegten Weltmeister Mirko Czentovic in einer Schachpartie. Doch zu aller Überraschung weigert sich Dr. B., noch einmal gegen Czentovic anzutreten. Erinnerungen an seine Vergangenheit werden in ihm wach, an seine Inhaftierung durch die Gestapo. Damals rettete ihm Schach das Leben …
Portrait
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro.
Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in Zürich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 Rußlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord.

»Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.«
Marcel Reich-Ranicki

 
 
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 115
Erscheinungsdatum 21.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-35901-2
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/1,5 cm
Gewicht 184 g
Auflage 1. Gebundene Geschenkbuchausstattung
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Stefan Zweig; SCHACHNOVELLE
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinfelden am 18.05.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einst Literatur-Schulstoff im Gymnasium, finde ich heute endlich zu diesem Autoren zurück. Ein einziger Titel ist's zwar bloss, aber dafür mit einem lesenswerten Inhalt. In schlichter und gut gemachter Taschenbuch-"Verpackung". Heute wieder aktueller, denn je!

Ein Buch über Schach?
von Igelmanu66 aus Mülheim am 30.12.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe mal wieder eine Schullektüre meiner Kinder mitgelesen. Die Schachnovelle ist zu meiner eigenen Schulzeit an mir vorbeigegangen. Heute habe ich es mit großem Interesse gelesen. Der Ich-Erzähler berichtet, wie auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires drei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertre... Ich habe mal wieder eine Schullektüre meiner Kinder mitgelesen. Die Schachnovelle ist zu meiner eigenen Schulzeit an mir vorbeigegangen. Heute habe ich es mit großem Interesse gelesen. Der Ich-Erzähler berichtet, wie auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires drei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen: Da ist zum einen der amtierende Schachweltmeister, ein aus einer unteren Gesellschaftsschicht stammender junger Mann, der sich nur dadurch auszeichnet, dass er mit einer unglaublichen Präzision und geradezu roboterartig Schach zu spielen vermag. Der zweite Charakter ist ein reichlich arroganter Öl-Millionär und der dritte ist ein österreichischer Emigrant namens Dr. B. Dieser Dr. B. hat Furchtbares erlebt. Von der Gestapo wurde er einer Isolationsfolter unterzogen, in deren Verlauf er viele imaginäre Schachpartien durchspielte. Das tat er in der Hoffnung, durch die geistige Betätigung nicht dem Wahnsinn zu verfallen. Tatsächlich erleidet er eine Art Persönlichkeitsspaltung, die zu einem heftigen Nervenfieber führt. Aufgrund dessen wird er aus der Haft entlassen und des Landes verwiesen. Von einem Arzt wurde er dringend gewarnt, sich auf kein Schachspiel mehr einzulassen… Erwartet hatte ich aufgrund des Titels, dass ein Schachspiel im Mittelpunkt der Geschichte steht. Tatsächlich geht es aber wirklich um ganz andere Dinge. Da sind – natürlich wieder einmal – die Schrecken der Nazi-Zeit. Im aktuellen Fall geht es um die Themen Isolationsfolter und Verhöre. Beides wird sehr eindringlich beschrieben und ich konnte sehr intensiv mitfühlen, wie sich Dr. B. in seiner Gefangenschaft fühlen musste! Wie verzweifelt er sich anfangs an die Beschäftigung mit den imaginären Schachpartien klammert. Wie ihm das zunächst hilft, ihm Hoffnung verleiht! Und dann der Wandel, die sich anbahnende Persönlichkeitsspaltung! Aber auch die anderen Charaktere sind interessant und bilden starke Kontraste zueinander. Sie verbindet eigentlich nur das Schachspiel, doch aus völlig verschiedenen Gründen. Für den Weltmeister ist es aufgrund seiner Herkunft die einzige Möglichkeit, zu Ansehen zu kommen. Und zudem auch das einzige Gebiet, auf dem er wirklich gut ist. Der Öl-Millionär sieht im Schachspiel nur einen Zeitvertreib, den er möglichst gewinnen will, weil verlieren nicht zu seinem Wortschatz gehört. Und für Dr. B. war das Schachspiel zunächst Hilfe und wird später zum Fluch. Ein tolles Buch! Und obwohl die Personen natürlich viel Schach spielen, muss man das Spiel nicht beherrschen, um der Handlung zu folgen. Wenn ich Wikipedia Glauben schenken darf, muss Stefan Zweig selbst ein lausiger Schachspieler gewesen sein.

Kam nicht so ganz rüber
von Birgit Büns aus Krefeld am 04.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ich das Buch nur zu Schulzwecken für meinen Enkel erworben habe fand er es, ich zitiere wörtlich, langweilig. Vielleicht haben andere Leser eine andere Meinung dazu. Werde es persönlich einmal lesen um mir eine eigene Meinung darüber zu bilden.