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Mission Walhalla / Bernie Gunther Bd.7

Roman

Bernie Gunther Band 7

Die Vergangenheit ist das schlimmste Gefängnis.1954, der Zweite Weltkrieg ist längst vorbei – trotzdem geben die alten Feinde nicht auf. Bernie Gunther hat es nach Kuba verschlagen. Doch mit seiner unnachahmlichen Berliner Sturheit hat er es geschafft, auch hier zwischen alle Fronten zu geraten. Bei einem Fluchtversuch wird er von der CIA festgesetzt und nach Guantánamo verschleppt: Er soll für die Amerikaner Stasi-Funktionär Erich Mielke fassen, sonst droht ihm die Exekution. Gleichzeitig verlangen die Franzosen seine Auslieferung. Sie wollen, dass er für sie einen Kriegsverbrecher identifiziert, den er als Kriegsgefangener in Russland kennengelernt haben soll. Tief verstrickt im Geflecht nationaler Interessen, droht Gunther von seiner Vergangenheit eingeholt zu werden …
Rezension
Eine der herausragenden Reihen der zeitgenössischen Kriminalliteratur. Der Spiegel
Portrait
Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman «Feuer in Berlin». Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Für Band 6, «Die Adlon-Verschwörung», gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis-Peters-Award. Kerr lebte in London, wo er 2018 verstarb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 02.01.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25702-5
Reihe Bernie Gunther ermittelt 7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/4,8 cm
Gewicht 535 g
Originaltitel Field Grey
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Buch (Taschenbuch)
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11,40
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Kundenbewertungen

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"Vergil, der Dante die Sehenswürdigkeiten der Hölle zeigt"
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 10.08.2013

Neun Jahre ist der zweite Weltkrieg nun vorbei und Bernie Gunther ist immer noch auf der Flucht. Kuba wird für ihn zu heiß, er setzt über nach Haiti. Ein Boot, ein Haufen Geld und eine hübsche Kubanerin, - soweit zum netten Teil der Geschichte... Ein amerikanisches Patrouillenboot stoppt ihn und fortan wird er zum Pingpong... Neun Jahre ist der zweite Weltkrieg nun vorbei und Bernie Gunther ist immer noch auf der Flucht. Kuba wird für ihn zu heiß, er setzt über nach Haiti. Ein Boot, ein Haufen Geld und eine hübsche Kubanerin, - soweit zum netten Teil der Geschichte... Ein amerikanisches Patrouillenboot stoppt ihn und fortan wird er zum Pingpongball der Geheimdienste, bei denen immer noch jeder gegen jeden arbeitet, intrigiert und sabotiert (ich befürchte, es ist heutzutage keinen Deut besser, wir bekommen nur nichts davon mit!). Im Fadenkreuz der CIA stehen Kriegsverbrechen und Kriegsverbrecher. Gunthers Verhängnis ist, dass er einen bestimmten sehr gut kennt: Erich Mielke. Das die Rahmenhandlung. Stärker als in allen anderen Gunther-Romanen steht allerdings die Kriegszeit im Vordergrund des Erzählten. Und eben Bernies Vergangenheit als Apportierhund Heydrichs: "Ich hatte es satt, Fragen zu beantworten, aber mir war klar, dass mir nichts anderes übrigblieb, als die Tür zum finsteren Keller meiner Seele aufzustoßen und einige sehr unangenehme Erinnerungen ans Tageslicht zu zerren." Lassen Sie sich bitte nicht von den doch sehr reißerischen Titeln der deutschen Übersetzungen irritieren. 'Mission Walhalla' heißt im Original 'Field Grey', Feldgrau, die Farbe der deutschen Uniformen. Und ähnlich subtil geht Philip Kerr beim Ausleuchten und Ausloten der Denk- und Handlungsweisen seiner Figuren vor. Schwarzweiß - Denken mag beim Überleben helfen, wer aber, wie Gunther, überlebt hat, dessen tiefstes Inneres ist grau, Feldgrau. Dieser Roman zeigt unter der Maske des Kriminal- bzw. Unterhaltungsromans packend, extrem spannend und eindringlich auf, wozu Menschen fähig sind, im Guten wie im Bösen. Großartiges Buch, ganz großes Kino!