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Gebrauchsanweisung für die Welt

8. aktualisierte Auflage 2016

Andreas Altmann

(11)
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Beschreibung

Die Einsamkeit ägyptischer Provinzhotels. Überlandfahrten im stinkenden Bus. Moderne Raubritter in Kolumbien. Gefrorenes Zahnputzwasser in Sibirien. Gepökelter Schafskopf zum Frühstück. Materialmüde Hängebrücken. Hitze. Durchfall. Fieber. Angst. Aber auch: die Zartheit eines Abends in Kabul. Verständigung mit Händen und Füßen. Staunen im Tempel. Freude beim Überlisten eines Grenzbeamten. Der Herzschlag des Zugfahrens. Die Großzügigkeit von Fremden. Mit Shakespeare und Eric Clapton in Nowosibirsk. Eine Liebelei in der Wüste. Das Spätnachmittagslicht über dem Berg Sinai. Kaum jemand hat sich dem Zauber und den Härten fremder Länder so ausgeliefert wie Andreas Altmann, und seine Anweisung ist nichts weniger als eine wilde Liebeserklärung an das Reisen.

"Ein Hymne auf das Unterwegssein. Für alle, die auch mit dem Reise-Virus infiziert sind.", Blick Reisen (CH), 01.09.2017

Andreas Altmann zählt zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm »Leben in allen Himmelsrichtungen« sowie die Bestseller »Verdammtes Land. Eine Reise durch Palästina«, »Gebrauchsanweisung für die Welt« und »Gebrauchsanweisung für das Leben« und »In Mexiko«. Andreas Altmann lebt in Paris.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 211
Erscheinungsdatum 17.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27608-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,4/12,4/2,2 cm
Gewicht 258 g
Auflage 8. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Anleitung zum Reisen und Erleben

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Andreas Altmann ist einer der bekanntesten Autoren von Reisereportagen und hat so einiges zu berichten. In seiner "Gebrauchsanweisung für die Welt" beschreibt er aber nicht eine konkrete Weltreise, sondern bietet dem Leser eine Art Handbuch zum Reisen. Bei der Wiedergabe seiner scharfen Beobachtungsgabe nimmt er allerdings kein Blatt vor den Mund und man sollte sich hüten, seine sehr subjektiven Ansichten zu persönlich zu nehmen. Altmann rechnet ab mit vermeintlich faulen Pauschaltouristen und rücksichtslosen Backpackern, aber im Zentrum seiner Kritik steht wohl die Couchpotato, die ihre Komfortzone kaum verlässt. Und wenn er darüber schreibt, wie wundervoll es ist, seinen Horizont zu erweitern und neue Erfahrungen zu sammeln, dann steckt da mehr dahinter als bloße Verhaltensregeln für unterwegs. Außerdem lässt Altmann uns an seinen magischen Reisemomenten teilhaben: Momente, die für ihn unvergesslich bleiben werden, und die beim Leser, zumindest bei mir, genau an der Stelle rühren, die für die Sehnsucht nach der Ferne zuständig ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
1
0
0
2

Sehr sehr eindringlich geschrieben!
von einer Kundin/einem Kunden aus Grünau im Almtal am 14.06.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mich begeistert wie eindringlich Andreas Altmann schreibt. Umso schöner, dass das Ganze auch inhaltlich etwas hergibt. Gerade weil ich im Moment zuhause jede Menge Arbeit habe - die mich begeistert, ist dieses Buch eine herrliche Einschlaflektüre. Und natürlich macht‘s Lust aufs intensive Reisen - weit jenseits von Pauschalangeb... Mich begeistert wie eindringlich Andreas Altmann schreibt. Umso schöner, dass das Ganze auch inhaltlich etwas hergibt. Gerade weil ich im Moment zuhause jede Menge Arbeit habe - die mich begeistert, ist dieses Buch eine herrliche Einschlaflektüre. Und natürlich macht‘s Lust aufs intensive Reisen - weit jenseits von Pauschalangeboten und All-inklusive Clubs! Auch Altmanns Seitenhiebe auf diese Form des Reisens - ohne die eigene Welt zu verlassen - sind ein Vergnügen!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Reise um die ganze Welt mit spannenden und kuriosen Anekdoten!!!

einfach schlecht
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.05.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist mit Abstand das Schlechteste aus der Reihe Gebrauchsanweisungen... der Autor ist so selbstverliebt, es ist unfassbar. Ich habe es auf meiner Reise einfach weggeworfen, es ist unnötiger Balast und langweilig und uninteressant dazu. Ich habe Gebrauchsanweisungen für Italien, Sardinien, Island, Deutschland, Schweiz ... Dieses Buch ist mit Abstand das Schlechteste aus der Reihe Gebrauchsanweisungen... der Autor ist so selbstverliebt, es ist unfassbar. Ich habe es auf meiner Reise einfach weggeworfen, es ist unnötiger Balast und langweilig und uninteressant dazu. Ich habe Gebrauchsanweisungen für Italien, Sardinien, Island, Deutschland, Schweiz usw. und fand bisher alle gut. Dieses Buch ist Zeitverschwendung!


  • Artikelbild-0
  • Vorwort
    Kürzlich las ich einen Artikel über Martin M. Der Neunzehnjährige war bislang nur als Faultier aufgefallen. Immerhin hatte er sich inzwischen die verbale Munition zurechtgelegt, um sein träges Dasein zu rechtfertigen: "Die Scheiß-Merkel, die Scheiß-Gesellschaft, alles scheiße." Sogar vor der Hauptschule war er davongelaufen. Seitdem siechte er vor der Glotze, streichelte den Hund, versteckte seine faulen Zähne hinter einem gepressten Lächeln und lebte von Hartz IV. Bis er unerreichbar für jedes Angebot "auf Null gesetzt" wurde. Damit er nicht verhungerte, gab es Lebensmittelgutscheine. Die er nie abholte. Sicher zu viel Stress, sicher zu früh aufstehen. Lebte er doch bei Mutti. Als Muttersöhnchen. Er war der "no-future-no-bock-no-nothing-man". Er brauche, sagte er noch, "jeden Tag eine Adrenalinspritze". Aber die könne der Staat ihm nicht bieten. Wie wahr!
    Armer M. M., er hat wohl noch nie von der Welt gehört, nie und nimmer vom Reisen in die Welt. Existiert doch kaum etwas anderes im Universum, das mehr Kicks verschafft, als Abhauen und Abheben. Adrenalinbomben würden auf ihn niedergehen, ein Herzflimmern nach dem anderen ihn jagen.
    Besteht beim Starren auf einen Plasmaschirm die tägliche Gefahr, dass die Hirnrinde schmilzt, so wird ein Reisender jeden Tag reicher: weltreicher, geistreicher, geheimnisreicher. Er lebt ja, ranzt nicht als Kartoffelsack auf seiner Couch. Ob Martin je aufwacht? Oder schmiedet er weiter unbelehrbar sein Unglück ?
    Soll keiner ihn in Schutz nehmen und behaupten, ohne Geld ginge nichts. Warum macht er es nicht wie andere 19-jährige Unersättliche, geht zur nächsten Kreuzung und streckt den Daumen raus? Und zwängt sich hinten rein, schnorrt, bettelt und lügt das Blaue vom Himmel herunter? Nur um vom Fleck zu kommen. Jede Art des Reisens ist ein Weg der Welterkenntnis. Ob im Fond eines Trabis (ich war dabei) oder als beinloser Invalide in einer Sänfte (in Kaschmir gesehen). Nur wach muss einer sein. Weltwach. Nur platzen vor Neugierde.
    Ich mag den Gedanken vom Reisen als Fluchtbewegung. Lieber verduften als zum Trainieren eines öden Berufs antreten. Lieber Streuner werden als Büroleiche. So ist mir Martin M. auf kuriose Weise sympathisch. Weil er sich weigert, als Massenartikel zu enden. Ich schelte ihn nur, um ihn von der Couch zu jagen: hinaus ins Leben.
    Lieber flüchten, um der Niedertracht des Alltags zu entkommen, dem Geheul der Wachstumsnarren und ihren penetranten Aufrufen zum Anhäufen von Klimbim. Nie habe ich einen dieser Marktschreier plärren hören: "Lasst euer Hirn anschwellen! Mehrt euren Mut! Werdet tapferer! Verschwendet mehr Liebe! Vögelt inniger! Steigert euren Empathie-Quotienten! Vervielfacht eure Sehnsucht nach den André Gide hat darauf bestanden émotions fortes, den starken Gefühlen! Ja, denkt mehr! Lest mehr! Spürt mehr!" Nie gehört. Nur ihren ultimativen Krimskrams wollen sie loswerden, dessen Erwerb die Glücksspanne von fünf Minuten nicht überschreitet.
    Wie cool kommt da ein Reisender daher. Sein Ziel ist die Welt und dafür braucht er nicht mehr als vierzehn, fünfzehn Kilo. Die er sich genau überlegt. Weil er sie jeden Tag auf dem Buckel tragen muss. Und so schleichen die einen davon, während die Müllmänner und Müllfrauen all jene eben, die gern Müll shoppen zurück in ihrem Viel-Tonnen-Haus bleiben, vor der Fünf-Tonnen-Garage, der Zwei-Tonnen-Blechkuh, ja, sie selbst die unbeweglichen Stubenhocker schon zur Tonne mutierten: Weil so viel Besitz keinen Auslauf mehr erlaubt, weil er bewacht, umzäunt, diebstahlversichert, wasserversichert, feuerversichert, sturmversichert, alarmknöpfe-vermint, ja abgestaubt, neu gestrichen, frisch geschmiert, vertieft, erweitert, vergrößert werden muss. Damit sie im Kuhdorf Quakenbrück (nur ein Beispiel) jeden Tag um die Wette protzen können: Wer hat am dümmsten seine Lebenszeit vertan? Wer stirbt als Erster an Raffsucht? Wer will der Reichste auf dem Friedhof sein? Wer hat noc
  • Inhalt

    Vorwort

    Der Anfang

    Wer bin ich? Der blöde Tourist?

    Der tolle Reisende?

    Der magische Moment

    Der magische Moment: Afrika 1

    Fremde Sprachen

    Freundlichkeit

    Der magische Moment: Afrika 2

    Der Ranzen

    Tricks

    Der magische Moment: Asien 1

    Der Körper

    Fortbewegungsmittel

    Der magische Moment: Asien 2

    Drogen

    Wetter

    Der magische Moment: Nordamerika

    Rassismus, Dummheit und göttliche Anmaßung

    Eros

    Der magische Moment: Europa

    Essen

    Fragen

    Der magische Moment: Ozeanien

    Moderne Zeiten

    Wüste

    Der magische Moment: Indien

    Reisen und Schreiben

    Gefahr, Angst und Gewalt

    Der magische Moment: Südamerika

    Der Abschied

    Ein Nachwort