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Die Zeit, die Zeit

Ungekürzte Ausgabe, Lesung. Ungekürzte Lesung

Diogenes Hörbuch Band 80330

Martin Suter

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Beschreibung

Anfangs begreift Peter Taler nur, dass im Haus gegenüber, in dem der achtzigjährige Knupp wohnt, sonderbare Dinge vor sich gehen. Er beginnt zu beobachten und mit der Kamera festzuhalten – und merkt erst spät, dass er seinerseits beobachtet wird und längst in die Geschehnisse im Nachbarhaus verstrickt ist. Der alte Knupp, der vor zwanzig Jahren seine Frau verloren hat, ist davon überzeugt, dass man nicht wie Orpheus ins Totenreich hinabsteigen muss, um einen geliebten Menschen wiederzufinden. Denn er hat eine Theorie und kann sich dabei sogar auf berühmte Leute berufen. Allerdings ist deren Umsetzung nicht einfach. Um nicht zu sagen – allein schier unmöglich. Deshalb soll Taler ihm dabei helfen.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 22.10.12
Ein reichlich unaufgeregter Roman, in dem reichlich wenig passiert. Reichlich sind in Martin Suters neuem Roman nur die Dinge, die eigentlich nicht erzählt werden müssen. Suter tut es und schreibt dank seines Namens damit den nächsten Bestseller. Die Zeit, die Zeit kommt an seine ausgezeichneten Werke Small World und Lila, Lila bei weitem nicht heran. Suter schildert einfach sehr viel Unwichtiges aufopfernd langsam und lange, das ist schnell ermüdend und macht das Lesen sehr anstrengend. Die Idee von Die Zeit, die Zeit ist gar nicht mal so schlecht, nur dessen Umsetzung. Auch manche Passagen in Die Zeit, die Zeit verdeutlichen Suters schriftstellerische Qualitäten, aber als Ganzes kann der Roman einfach nicht überzeugen. Für das Ende hat sich Suter aber einen richtigen Knalleffekt aufgehoben. Gert Heidenreich holt mit seiner Lesung aus der schwachen Geschichte raus was geht. Das ist nicht viel.

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, arbeitete bis 1991 als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Elefant‹ und ›Allmen und die Erotik‹ – sowie seine ›Business Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Zürich.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Gert Heidenreich
Spieldauer 468 Minuten
Erscheinungsdatum 21.09.2012
Verlag Diogenes
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783257803303

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Buchhändler-Empfehlungen

Tod minus Zeit gleich?

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Albert Knupp hat vor zwei Jahrzehnte seine Frau verloren. Seine Art der Trauerarbeit: Er leugnet die Existenz der Zeit. Seinen Nachbar Peter Taler ereilte ein ähnliches Schicksal: Vor einem Jahr wurde seine Frau direkt vor der Haustür erschossen, der Mörder blieb unentdeckt. Talers Leben bleibt rückwärtsgewandt und besteht zum Großteil daraus, den letzten gemeinsam erlebten Tag mit seiner Frau aufs immer Neue wiederherzustellen und ihrem Mörder nachzuspüren. Die beiden Witwer finden zusammen, als Knupp ihm von seinem Vorhaben berichtet, dass er vorhabe einen ganz bestimmen Tag an dem seine Frau nach am Leben war bis ins kleinste Detail anhand von fotografischen Belegen zu rekonstruieren – mit dem Ziel, dass somit auch die Zeit an diesen Tag zurückkehren müsse und seine Frau wieder am Leben wäre. Taler bleibt ungläubig, doch je länger seine Form der Trauerarbeit unbefriedigend und wenig Trost spendend bleibt, desto mehr klammert er sich an diesen letzten, wenn auch offensichtlich abstrusen Hoffnungsschimmer und wird der Gehilfe von Knupp. Martin Suter geht, geprägt von einem eigenen privaten Schicksalsschlag, der Frage nach, ob man die Zeit für einen Menschen zurückdrehen kann, dessen Lebensuhr bereits abgelaufen ist und was man dafür zu riskieren und opfern bereit wäre. Der Plot entwickelt sich innerhalb der ersten 100 Seiten auf rasante Weise und das theoretische Gebilde dieses Projektes wider die Zeit fasziniert bis zum abschließenden Twist auf den letzten Seiten. Bisweilen erinnert das neueste Werk des schweizer Romanciers an Aspekte von Paul Austers „Stadt aus Glas“ und Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“. Auch wenn der Roman in der zweiten Hälfte in den ausufernden Schilderungen des Fortschreiten des Projekts einige Längen enthält, sei er trotzdem langjährigen und neuen LeserInnen Martin Suters empfohlen.

Mit der Zeit wird alles leichter

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Martin Suter gehört wohl zu den erfolgreichsten Schriftstellern im deutschsprachigen Raum. Und sein neuestes Meisterwerk ist „die Zeit, die Zeit“ in dem er sich schon wie im Titel ersichtlich mit der Zeit und ihren Tücken auseinandersetzt. Er nähert sich allerdings in keinster Weise wissenschaftlich diesem Thema, sondern rein auf einer literarischen Weise. Es ist die Geschichte eines sehr verzweifelten Mannes. Peter Taler beobachtet seit dem Tod seiner Freundin, den Ausblick auf das Haus gegenüber. Etwas stimmt nicht mit dem Ausblick, aber er kommt nicht darauf was es ist. In einer verrückten Manie arrangiert er seine Wohnung immer wieder auf dieselbe Art. Er kocht immer dasselbe Essen und legt bestimmte Gegenstände immer auf denselben Platz, nur um sich der Veränderung im Ausblick habhaft zu werden. Der alte Knupp wohnt gegenüber. Beide Protagonisten vereint der Schmerz des Verlustes und Knupp weckt in Taler eine Idee, die so absurd wie töricht erscheint. Zur Mitte hin, könnte man kritisieren, ist das Buch ein wenig langatmig geraten. Wahrscheinlich ist jedoch das Suter damit die Pedanterie der Charaktere hervorheben wollte. Knupp und Taler verlieren sich oft in Details die, wenn man die Geschichte nur oberflächig liest, sehr mühselig wirkt. Das Ende ist sehr gut gewählt und zum Schloss weiß der Leser, dass die Zeit lediglich das ist, was man an der Uhr abliest.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
14
2
3
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2020
Bewertet: anderes Format

Mein absoluter Lieblings-Suter! Eine Geschichte um Liebe, Verlust und die Sehnsucht, Geschehenes rückgängig zu machen. Unglaublich, dieses Gedanken-Experiment! Und das alles in dem Suter eigenen leisen, schönen Erzählton.

Das Problem mit der Zeit
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Martin Suter gibt uns hier auf eine emotionale und spannende Weise einen Einblick in die wissenschaftliche Diskussion über die Zeit. Unterhaltsam und für den Laien präzise umgesetzt.

Zeit war schon immer relativ
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Peter Taler der erst kürzlich seine Frau verloren hat, freundet sich mit seinem verschrobenen Nachbarn, ebenfalls Witwer an. Der alte Knupp ist der Meinung, wenn er es schafft alles in der Umgebung exakt in den Zustand vor dem Ableben seiner Frau zu versetzen, müsste sie an ihrem Todestag einfach wieder bei ihm sein. Taler läs... Peter Taler der erst kürzlich seine Frau verloren hat, freundet sich mit seinem verschrobenen Nachbarn, ebenfalls Witwer an. Der alte Knupp ist der Meinung, wenn er es schafft alles in der Umgebung exakt in den Zustand vor dem Ableben seiner Frau zu versetzen, müsste sie an ihrem Todestag einfach wieder bei ihm sein. Taler lässt sich von der Idee anstecken in der Hoffnung, dass auch seine geliebte Frau zurückkehren wird. Gemeinsam wagen sie sich an diese schier unlösbare Aufgabe. Spannend, schräg und wunderschön.

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