Hagakure

Der Weg des Samurai

Der Weg des Samurai Band 1

Tsunetomo Yamamoto

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
15,90
15,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

ab € 7,20

Accordion öffnen
  • Hagakure

    Reclam, Philipp

    Sofort lieferbar

    € 7,20

    Reclam, Philipp
  • Hagakure

    Angkor

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 15,90

    Angkor

gebundene Ausgabe

ab € 4,95

Accordion öffnen
  • Hagakure

    Nikol

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 4,95

    Nikol
  • Hagakure - Das geheime Wissen der Samurai

    Anaconda Verlag

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    € 9,95

    Anaconda Verlag
  • Hagakure

    Reclam, Philipp

    Sofort lieferbar

    € 20,60

    Reclam, Philipp
  • Hagakure

    Angkor

    Versandfertig in 1 - 2 Wochen

    € 22,70

    Angkor

eBook

ab € 2,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Hagakure - das Original, das durch den Film "Ghost Dog" von Jim Jarmusch weltweit bekannt wurde. Dieser Lebensratgeber gilt als "Bibel der Samurai" und zeigt den Weg zu einem bescheidenen und zugleich angstfreien und entschlusskräftigen Leben aus dem Augenblick heraus.

Das Hagakure wurde zwischen 1710 und 1716 von Tashiro Tsuramoto aufgezeichnet, im Wesentlichen nach den Aussagen Yamamoto Tsunetomos, eines ehemaligen Samurai. Er wurde zum Zen-Mönch, weil ihm nach dem Ableben seines Fürsten der eigene Tod mittels seppuku (Selbsttötung) durch einen Erlass seines Herren verboten war. Das Hagakure enthält ursprünglich ca. 1.300 kurze Lektionen, die in knapp drei Dutzend unterschiedlichen Kopien erhalten sind. Diesem Band liegt die „Yamamoto-Kopie“ zugrunde, die als eine der verlässlichsten in der Bücherei der Präfektur Saga aufbewahrt wird.

Yamamoto Tsunetomo wurde 1659 als sechstes Kind von Yamamoto Jin’uemon Shigezumi in der Provinz Saga geboren, einige Jahrzehnte nachdem Tokugawa Ieyasu die Kontrolle über ganz Japan gewonnen hatte, das zuvor einem langem Bürgerkrieg ausgesetzt gewesen war. Tsunetomos Vater, der im Jahre 1638 gegen die revoltierende Christen-Miliz gekämpft hatte, ermutigte seinen Sohn immer wieder, ein Samurai zu werden. Im Alter von neun Jahren wurde Tsunetomo als Junior-Knappe in den Dienst von Nabeshima Mitsushige berufen, dem zweiten Fürsten des Nabeshima-Klans. Aufgrund seines literarischen Talentes stieg er mit 19 Jahren zum Assistenz-Schreiber Mitsushiges auf. Kurz danach wurde er aber entlassen und kehrte erst mit 28 Jahren auf den Posten eines Schreibers auf dem Klansgrund bei Edo (Tokio) zurück. Verunsichert suchte er den Rat des bekannten Zen-Meisters Tannen, dessen Sicht sich in Yamamotos Auffassung der degenerierenden Gesellschaft und Leerheit der Welt wiederfindet. Einen weiteren wichtigen Einfluss übte der herausragende Konfuzianer Ishida Ittei aus (beide Namen findet man im Hagakure wieder), der Yamamoto die Idee eingab, selbst als Einzelkämpfer den ganzen Klan retten zu können.

Fürst Mitsushige starb im Jahre 1700. Yamamotos Status war der eines Vasallen der mittleren Schicht. Erst in seinen Fünfzigern hätte Yamamoto in den Ältestenrat berufen werden können, wie es sein Wunsch war. Weil er jedoch beim Tod seines Fürsten erst 42 Jahre alt war, wäre er diesem normalerweise durch seppuku in den Tod gefolgt, denn Yamamoto fühlte sich dem Fürsten emotional stark verbunden. Doch ein Dekret aus dem Jahr 1661, von eben diesem Fürsten erlassen, verbot dies. Yamamoto musste sich entscheiden, dem Sohn des Fürsten zu dienen oder Mönch zu werden, und tat Letzteres. Er zog sich in eine Klause bei Kurotsuchibara zurück, einige Kilometer vom Klans-Grund in Saga entfernt.

Zehn Jahre später wurde diese Klause vom 38-jährigen Tashiro Tsuramoto betreten, dessen verzweifelte Suche nach Wahrheit fehlgeschlagen war. Auch er war einst Schreiber und aus ihm unbekannten Gründen entlassen worden. Beeindruckt von Yamamotos Anekdoten und Lehren, blieb er ihm (wahrscheinlich) sieben Jahre lang verbunden (1710-1716) und verfasste ein elfbändiges Werk mit Yamamotos Vermächtnis und (wohl auch) seinen eigenen Ergänzungen. Yamamoto wies Tashiro an, die Originalbände zu verbrennen, weshalb wohl keine mehr existieren. Das Hagakure kursierte jedoch handkopiert unter der Jugend des Saga-Klans. Yamamoto Tsunetomo starb 1719.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.05.2012
Verlag Angkor
Seitenzahl 140
Maße (L/B/H) 19/12/1,2 cm
Gewicht 164 g
Auflage 2. überarbeitete Auflage
Originaltitel Hagakure. The Way of the Samurai.
Übersetzer Takao Mukoh, Guido Keller
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-936018-27-1

Weitere Bände von Der Weg des Samurai

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
0
1
0
0

keine leichte Kost, teilweise nicht mehr zeitgemäß
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 21.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch „Hagakure – Die Weisheit der Samurai“ stellt eine Sammlung von Lebensweisheiten und verschiedenen Aufzeichnungen von Yamamoto Tsunetomo. Das Buch ist unterteilt auf mehrere Lektionen, wie beispielsweise zum Samuraiwesen. Ein Kapitel widmet sich dem Thema „Verfall der Sitten“. Leider hat mir dieser Abschnitt überhaupt ni... Das Buch „Hagakure – Die Weisheit der Samurai“ stellt eine Sammlung von Lebensweisheiten und verschiedenen Aufzeichnungen von Yamamoto Tsunetomo. Das Buch ist unterteilt auf mehrere Lektionen, wie beispielsweise zum Samuraiwesen. Ein Kapitel widmet sich dem Thema „Verfall der Sitten“. Leider hat mir dieser Abschnitt überhaupt nicht gefallen, da ich viele Aussagen für veraltet halte und nicht mehr zeitgemäß, z. B. im bezug auf das Thema „Homosexualität“. Der Autor widmet sich den Verhaltensweisen und Pflichten von Kriegern (Was macht einen echten Krieger aus? Wie sollte sich ein wahrer Krieger verhalten). Er führt aber auch auf Heilanweisungen und Anleitungen zur Kindererziehung auf und sammelt Ratschläge und Weisheiten für den Alltag und das Leben. Das Buch soll an den Nabeshima-Clan erinnern, dem auch der Verfasser dieses Werkes angehörte. Das Buch war definitiv keine leichte Kost. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und viele Aussagen veraltet. Wer sich aber für das alte Japan und die damalige Kultur und die Werte der Samurai interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Das Buch regt zum Nachdenken an, denn Tsunetomo spricht viele wichtige Werte, wie Anstand und Ehre, aber auch moralische Verpflichtungen an. Das Buch bietet an einigen Stellen gute Anleitungen, die man auf die heutige Zeit sicherlich gut übertragen kann.


  • artikelbild-0