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Sternkinder

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendbuchpreis 1962, Kategorie Jugendbuch

(10)

"Sternkinder": Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager - und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder.

Portrait
Clara Asscher-Pinkhof, geboren 1896 in Amsterdam, war von Beruf Lehrerin. Seit 1941 unterrichtete sie jüdische Kinder, denen nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Holland der Besuch von öffentlichen Schulen nicht mehr gestattet war. Im Mai 1943 begleitete sie ihre Schüler auf dem Weg in das Vernichtungslager Bergen-Belsen, wo sie im Juli 1944 in letzter Minute einer Gruppe von 250 Lagerinsassen zugeteilt wurde, die in einer einmaligen Aktion gegen die gleiche Zahl Gefangener in Palästina ausgetauscht wurde.So erreichte Clara Asscher-Pinkhof ungefährdet Israel. Ihr Buch "Die Sternkinder" ist das früheste Dokument der Jugendliteratur über das Schicksal jüdischer Kinder unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 01.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8415-0120-2
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,5 cm
Gewicht 285 g
Originaltitel Sterrekinderen
Auflage 1
Illustrator Susanne Heeder
Übersetzer Mirijam Pressler
Buch (Kunststoff-Einband)
7,20
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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Gegen das Vergessen
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein absolutes Pflichtbuch für jeden, der in Deutschland aufwächst. Berührend, bedrückend und beeindruckend. Dieses Buch hat mich schon als Jugendliche geprägt und ist jetzt in einer wunderschönen Ausgabe neu erschienen. Ein Buch, das in jedes Bücherregal gehört, weil es schonungslos aber dennoch einfühlsam das Leben von jüdischen Kindern in... Ein absolutes Pflichtbuch für jeden, der in Deutschland aufwächst. Berührend, bedrückend und beeindruckend. Dieses Buch hat mich schon als Jugendliche geprägt und ist jetzt in einer wunderschönen Ausgabe neu erschienen. Ein Buch, das in jedes Bücherregal gehört, weil es schonungslos aber dennoch einfühlsam das Leben von jüdischen Kindern in den deutschen Konzentrationslagern beschreibt.

"Warum müssen wir diesen Stern tragen Mama?"
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2018

Kinder die mit einem Stern rumlaufen nennt man Sternkinder oder auch Juden. In diesem Buch werden die verschiedenen Etappen aus der Sicht unterschiedlicher Kinder, mit Stern erzählt. Von ihrem Zuhause in Amsterdam, über das Durchgangslager Westerbork bis in das Konzentrationslager in Bergen Belsen. In all diesen kurzen Einsichten in die... Kinder die mit einem Stern rumlaufen nennt man Sternkinder oder auch Juden. In diesem Buch werden die verschiedenen Etappen aus der Sicht unterschiedlicher Kinder, mit Stern erzählt. Von ihrem Zuhause in Amsterdam, über das Durchgangslager Westerbork bis in das Konzentrationslager in Bergen Belsen. In all diesen kurzen Einsichten in die Gedanken und Erfahrungen der Kinder erkennt man ihre Angst aber auch ihre Lebensfreude die sie weiterhin beibehalten.

Kindheit mit dem Stern
von mabuerele am 16.01.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Wir schreiben 1941 in Amsterdam. Ein 6jähriges Mädchen freut sich. An ihr Kleid wird ein Stern genäht. Ihre kleine Schwester bekommt noch keinen, denn sie ist nicht alt genug. Doch als sie aus der Schule zurückkehrt, weiß sie, dass der Stern keine Freude bedeutet. Das ist nur eine der... Wir schreiben 1941 in Amsterdam. Ein 6jähriges Mädchen freut sich. An ihr Kleid wird ein Stern genäht. Ihre kleine Schwester bekommt noch keinen, denn sie ist nicht alt genug. Doch als sie aus der Schule zurückkehrt, weiß sie, dass der Stern keine Freude bedeutet. Das ist nur eine der Episoden, die die Autorin in ihrem Buch schildert. Das Buch ist in vier Abschnitten gegliedert. Die Sternstadt ist das Judenviertel in Amsterdam. Das Sternhaus ist die Schowwburg, die erste Station auf den Weg zur Deportation. Die Sternwüste ist das Durchgangslager Westerborg. Die Sternhölle ist das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Die Namen sind bewusst gewählt, denn mit jeder Station nimmt die Menschlichkeit ab und die Grausamkeit zu. Die Autorin schildert Einzelschicksale, in jeder Station andere. Im Mittelpunkt stehen die Kinder. Ihre Gefühle und Gedanken bilden den Kern des Buches. Immer wieder gibt es Zeichen der Hoffnung, auch wenn nichts zu hoffen ist. Die Kinder können Leid, Elend und Angst verdrängen. Sie finden sich zu ihren Spielen. Doch dann kommen die bitteren Momente, wo die Realität in das Leben eingreift. Kleine Gesten der Barmherzigkeit, Hilfe von Niederländern und unerwartete Entscheidungen zeugen davon, dass nicht nur Härte und Grausamkeit reagiert, sondern sich mancher seine Menschlichkeit bewahrt hat. Die Berichte lesen sich sehr sachlich. Gerade dadurch wirken sie bedrückend. Kurz und prägnant wird die jeweilige Geschichte erzählt. Es geht nicht nur um eigene Erlebnisse. Es geht auch darum, dass die Kinder Dinge sehen, die sie nicht begreifen oder nicht verkraften können. Verlust ist gegenwärtig, Verlust von Familienmitgliedern, Freunden, Nachbarn. Das Buch zwingt mich als Leser zur Auseinandersetzung mit dem Thema und mit der Vergangenheit. Es ist ein Buch gegen das Vergessen. Die Geschichten haben mich tief berührt. Besonders betroffen machen die Szenen, wo in verschiedenen Situationen die jüdischen Feiertage, oft im Geheimen, begangen werden. Für die Kinder sind die dabei erzählten Geschichten plötzlich Gegenwart, nur ist keine Königin Ester in Sicht, die in die Dunkelheit wieder das Licht bringt. Die Autorin gehört zu den Betroffenen. Es ist in jeder Zeile spürbar, dass sie erlebt hat, was sie beschreibt. Das Cover in dunklen Farben mit den ernsten Kinderaugen und dem eher blassen Stern passt ausgezeichnet. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen. Es sollte zur Pflichtlektüre im Unterricht werden. Nie wieder sollen Kinder in Angst und Hoffnungslosigkeit aufwachsen müssen.