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Requiem

Roman. Deutsche Erstausgabe

(14)

Ein Requiem für Unschuld und Unglück
Robert McGladdery, der letzte Mann, der 1961 in Nordirland gehängt wurde, war angeklagt des Mordes an einer Neunzehnjährigen. Er beteuerte seine Unschuld, bis er überraschend, am Abend vor seiner Hinrichtung, ein Geständnis ablegte. Ein Geständnis, dessen Wahrhaftigkeit bis heute zweifelhaft ist. McNamee spürt einem Geschehen nach, das nie eindeutig geklärt wurde. Sein Interesse gilt ebenso der Aufdeckung eines spektakulären Justizirrtums wie der Anatomie einer Gesellschaft, die einen solchen Irrtum erst möglich macht. Halb Fallstudie, halb Fiktion, ist dies eine Expedition in ein menschliches und soziales Drama. Nordirland, ein dunkler Planet, Brachland einer verlorenen Gesellschaft, die dem Filz in Verwaltung, Justiz, Regierung und Klerus nichts entgegenzusetzen weiß.»Ein düsteres Schattenspiel - hypnotisierend in seiner tragischen Unausweichlichkeit.« Val McDermid

Portrait

Eoin McNamee, 1961 im irischen Kilkeel geboren, studierte ursprünglich Jura, bevor er Schriftsteller wurde, mehrere Romane veröffentlichte und sich mit seiner raffinierten Verknüpfung von Fakten und Fiktion einen Namen machte. Der Roman ›The Blue Tango‹ (2001) war für den Booker Prize nominiert. Nach Stationen in London, Dublin und New York lebt Eoin McNamee heute in Sligo an der Westküste Irlands.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 340
Erscheinungsdatum 01.12.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-24941-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/3 cm
Gewicht 420 g
Originaltitel Orchid Blue
Übersetzer Hansjörg Schertenleib
Buch (Paperback)
15,40
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„Ein wahrer Fall“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Nordirland. Ein Mädchen wird ermordet aufgefunden. Bald ist auch ein Täter festgenommen. Der Autor Eoin McNamee schreibt über einen wahren Fall. Gut zu lesen. Nordirland. Ein Mädchen wird ermordet aufgefunden. Bald ist auch ein Täter festgenommen. Der Autor Eoin McNamee schreibt über einen wahren Fall. Gut zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Fundierte Gerichtsakten
von AKRD am 25.01.2016

Der Fall des 1961 als letztem in Nordirland gehängten Mann Robert McGladdery ist durch den Autor Eoin McNamee sehr interessant aufbereitet worden. Damals schon war der Fall quasi ein Skandal, denn McGladdery hatte während der gesamten Ermittlungen sowie während des quälenden Prozesses immer seine Unschuld beteuert. Er habe das 19-jährige... Der Fall des 1961 als letztem in Nordirland gehängten Mann Robert McGladdery ist durch den Autor Eoin McNamee sehr interessant aufbereitet worden. Damals schon war der Fall quasi ein Skandal, denn McGladdery hatte während der gesamten Ermittlungen sowie während des quälenden Prozesses immer seine Unschuld beteuert. Er habe das 19-jährige Mädchen nicht ermordet. Doch einen Tag vor seiner Hinrichtung widerruft er seine Unschuldbekundungen plötzlich... Dass der Autor Jura studiert hat, merkt man dem Schreibstil deutlich an, was mir aber sehr gut gefallen hat, denn der Mann weiß, wovon er schreibt und wie er das so aufbereitet, dass auch Jura-Unkundigere alles nachvollziehen können. Interessant fand ich, dass der Richter, der eindeutig nicht den Vorsitz hätte führen dürfen, den Prozess überhaupt eröffnen durfte, wenn man so will. Denn durch die Ermordung seiner Tochter war er eindeutig negativ beeinflusst. Heute würde so jemand gar nicht mehr den Vorsitz erhalten, auch nicht in den USA, die ja etwas strengere Maßstäbe an den Tag legen als hier in Deutschland zum Beispiel. Auch der Ermittler und seine Arbeit werden dem Leser eindrucksvoll näher gebracht. Der Autor lässt den Leser am Leben fast aller Protagonisten teilhaben und „inszeniert“ die Handlung detailliert aber nicht zu ausschweifend, genauso wie ich es auch gern lese. Somit ist „Requiem“ viel mehr als die bloße Aufbereitung eines scheinbar uralten Falles, viel mehr als die bloße Aneinanderreihung von Gerichtsaktenauszügen. Eoin McNamee schreibt tiefgründig, authentisch und spannend. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und bei mir bekommt es das Prädikat „besonders wertvoll“ !

Der letzte Gehängte
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Es ist mir selten so schwer gefallen,eine Rezension zu schreiben. Robert Mc Gladdery wird der Mord an Pearl Gamble angelastet ,obwohl es keine Tatzeugen,kein Motiv und kein Geständnis gibt.Auch die forensischen Spuren passten nicht zu dem Angeklagten.Der vorsitzende Richter hätte diesen Prozeß gar nicht leiten dürfen ,da er befangen war.Seine... Es ist mir selten so schwer gefallen,eine Rezension zu schreiben. Robert Mc Gladdery wird der Mord an Pearl Gamble angelastet ,obwohl es keine Tatzeugen,kein Motiv und kein Geständnis gibt.Auch die forensischen Spuren passten nicht zu dem Angeklagten.Der vorsitzende Richter hätte diesen Prozeß gar nicht leiten dürfen ,da er befangen war.Seine Tochter war vor 9 Jahren ebenfalls ermordet worden,eine ebenfalls sehr undurchsichtige Angelegenheit.Der Verteidiger erkennt sehr schnell,daß hier ein ganzes Dorf nach Vergeltung schreit ,ohne die näheren Tatumstände wirklich wissen zu wollen. Das Thema der Geschichte ist sicherlich sehr interessant,jedoch kam ich mit dem Schreibstil nicht zurecht.Es war mir nicht möglich in die Geschichte einzutauchen. Fazit: Ein Roman ,den ich leider nicht empfehlen kann. Buchtitel: Requiem

Der letzte Gehängte
von HK1951/trucks am 19.08.2015

Der letzte Gehängte in Irland im Jahr 1961 beteuerte im ganzen Prozess um den Mord an der jungen Pearl seine Unschuld - nur um dann einen Tag vor seiner Hinrichtung zu gestehen... Wie kam es dazu ? Was steckt hinter diesem Geständnis ? Wurde McGladdery von dem mehr als voreingenommenen... Der letzte Gehängte in Irland im Jahr 1961 beteuerte im ganzen Prozess um den Mord an der jungen Pearl seine Unschuld - nur um dann einen Tag vor seiner Hinrichtung zu gestehen... Wie kam es dazu ? Was steckt hinter diesem Geständnis ? Wurde McGladdery von dem mehr als voreingenommenen Richter und seinen Schergen gar dazu gezwungen ? "Requiem" klang von der Leseprobe her schon sehr interessant und der Autor schaffte es, mich auch darüber hinaus für sein Buch zu begeistern. Man hätte befürchten können, dass sich die Erzählung des Schicksals von Robert McGladdery dröge dahinschleppt, weil der Autor einfach Fakten aneinanderreiht, eine Art Gerichtsakte. Aber Eoin McNamee hat soviel mehr geschaffen mit der Beleuchtung dieses spektakulären Falls. Man sieht ihn ihn einem anderen Licht mit einem Mal, erfährt Hintergründe, die man so nicht erahnt hätte. Die agierenden Personen erscheinen einem durch detaillierte Beschreibungen ihrer Außenwelt und ihrer Gedankengänge noch authentischer und lebendiger, man kann viele Handlungsweisen verstehen und nachvollziehen. Rasend spannend war die Neuaufbereitung dieses Falles zwar nicht, aber das habe ich auch gar nicht erwartet. Bei wahren Fällen sollte sich auch nahe an die Wahrheit gehalten werden und ausgedachte Geschichten sind dann eben doch ein wenig wirrer teilweiser bzw. spannender oder brutaler. Brutal war diese Story in jedem Fall - allein schon das Schicksal des Robert. Ich fand das Buch sehr informativ, auch ein wenig spannend und kann es den Lesern empfehlen, die mal über den normalen "Krimi-Tellerrand" hinausschauen möchten. Ihnen wird das Buch sicherlich auch gut gefallen.