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Nackt unter Wölfen

Roman

(10)
Ein Welterfolg in neuem Licht

Der Roman „Nackt unter Wölfen“, in 30 Sprachen übersetzt, erzählt die bewegende Geschichte eines dreijährigen Kindes, das unter den unmenschlichen Bedingungen des KZ Buchenwald von Häftlingen gerettet wird. Aber es handelt ebenso von den Konflikten seiner Retter, die ihrem Gewissen folgen müssen und dabei die Gesetze der Illegalität brechen.
Die außergewöhnliche Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte rückt Roman und Autor nun nach über fünfzig Jahren in ein neues Licht.

Diese Geschichte hat Leser in aller Welt bewegt: In einem Koffer versteckt, wird im Frühjahr 1945 ein dreijähriger Junge in das KZ Buchenwald gebracht. Wenn die SS das Kind findet, ist ihm der Tod gewiss. Mit Hilfe des illegalen Lagerkomitees könnte es verborgen werden, aber man fürchtet, die gesamte konspirative Arbeit zu gefährden. Aller Vernunft zum Trotz widersetzen sich zwei Häftlinge der Anweisung des ILK, den Kleinen mit einem Transport nach Bergen-Belsen weiterzuschicken. Herz und Gewissen siegen über die Parteidisziplin, denn das Überleben des Jungen ist längst zum Sinnbild für den Überlebenswillen der Häftlinge geworden.
Der Roman entstand frei nach Motiven einer wahren Begebenheit, wurde jedoch als Tatsachenbericht und als Symbol des antifaschistischen Widerstandskampfes rezipiert. Die erweiterte Neufassung macht nun deutlich, dass Apitz die Rolle der Kommunisten viel konfliktiver anlegte und das Lagerleben gnadenloser darstellen wollte.

„In ‚Nackt unter Wölfen’ triumphiert die einfache Menschlichkeit.“ Marcel Reich-Ranicki
Portrait
Bruno Apitz, 1900 als zwölftes Kind einer Leipziger Proletarierfamilie geboren, lernte Stempelschneider, kam 1917 wegen Antikriegspropaganda ins Gefängnis, begann eine Buchhändlerlehre und war u. a. Schauspieler. Seit 1927 Mitglied der KPD, wurde er 1933 inhaftiert, war in mehreren KZ, einem Zuchthaus und ab 1937 bis zur Befreiung 1945 im KZ Buchenwald. Danach arbeitete er als Redakteur, Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen Leipzig und Dramaturg bei der DEFA. Ab 1955 freier Autor in Berlin. Er starb 1979.
Sein erster Roman „Nackt unter Wölfen“ (1963 verfilmt von Frank Beyer, u. a. mit Erwin Geschonneck und Armin Mueller-Stahl) wurde zu einem Welterfolg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Angela Drescher, Susanne Hantke
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 586 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783841204356
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 2529 KB
eBook
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Bruno Apitz erzählt in "Nackt unter Wölfen" von den letzten Wochen im Konzentrationslager Buchenwald, kurz vor der Befreiung durch die Amerikaner im April 1945.

Unter den Gefangenen hat sich hinter dem Rücken der Nazis eine Gruppe zum Widerstand formiert. Geplant ist ein bewaffneter Aufstand zur Selbstbefreiung, sobald die Alliierten nah genug zum Lager vorgerückt sind. Doch der Plan gerät in Gefahr, als ein kleiner 3-jähriger Junge nach Buchenwald geschmuggelt wird, und dort gegen den Willen der Anführer des Widerstands von einigen Insassen versteckt gehalten wird. Durch das unerwartete Ereignis werden Dinge in Gang gesetzt, die die Geheimhaltung immer schwieriger machen. Nichts scheint mehr sicher, es geht nun mehr denn je um (Über)Leben und Tod.

Auf sprachlich packende und erschreckend ehrliche Weise erzählt Apitz von den Vorgängen und Geschehnissen im Lager. Der kleine Junge, der für die Gefangenen zum Symbol für Freiheit und Menschlichkeit wird, kann tatsächlich gerettet werden und überlebt.

"Nackt unter Wölfen" basiert frei auf wahren Begebenheiten im Lager Buchenwald. Das Buch wird ergänzt durch umfassende Ergänzungen, wodurch es auch in seiner geschichtlichen Relevanz kritisch diskutiert wird. Bei der hier vorliegenden Version handelt es sich um eine rekonstruierte Urfassung, und nicht um die Verkürzte, vom DDR-Regime vor allem als Schullektüre instrumentalisierte.

"Nackt unter Wölfen" sollte man gelesen haben, denn es erzählt vom Versuch Mensch zu bleiben, unter den unmenschlichsten Umständen.

Bruno Apitz erzählt in "Nackt unter Wölfen" von den letzten Wochen im Konzentrationslager Buchenwald, kurz vor der Befreiung durch die Amerikaner im April 1945.

Unter den Gefangenen hat sich hinter dem Rücken der Nazis eine Gruppe zum Widerstand formiert. Geplant ist ein bewaffneter Aufstand zur Selbstbefreiung, sobald die Alliierten nah genug zum Lager vorgerückt sind. Doch der Plan gerät in Gefahr, als ein kleiner 3-jähriger Junge nach Buchenwald geschmuggelt wird, und dort gegen den Willen der Anführer des Widerstands von einigen Insassen versteckt gehalten wird. Durch das unerwartete Ereignis werden Dinge in Gang gesetzt, die die Geheimhaltung immer schwieriger machen. Nichts scheint mehr sicher, es geht nun mehr denn je um (Über)Leben und Tod.

Auf sprachlich packende und erschreckend ehrliche Weise erzählt Apitz von den Vorgängen und Geschehnissen im Lager. Der kleine Junge, der für die Gefangenen zum Symbol für Freiheit und Menschlichkeit wird, kann tatsächlich gerettet werden und überlebt.

"Nackt unter Wölfen" basiert frei auf wahren Begebenheiten im Lager Buchenwald. Das Buch wird ergänzt durch umfassende Ergänzungen, wodurch es auch in seiner geschichtlichen Relevanz kritisch diskutiert wird. Bei der hier vorliegenden Version handelt es sich um eine rekonstruierte Urfassung, und nicht um die Verkürzte, vom DDR-Regime vor allem als Schullektüre instrumentalisierte.

"Nackt unter Wölfen" sollte man gelesen haben, denn es erzählt vom Versuch Mensch zu bleiben, unter den unmenschlichsten Umständen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
8
2
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2017
Bewertet: anderes Format

Bedrückend schwer und bedrückend gut erzählt Apitz die Geschichte eines kleinen Jungen im KZ Buchenwald und gibt dem Leser Einblicke in die Grausamkeiten des NS-Regimes.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte. Gnadenlose Darstellung der Grausamkeit im KZ. Gegen das Vergessen!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

DDR Darstellung aus den 1960er. Nicht leicht zu lesen, aber dafür umso interessanter und spannender. Bitte lesen.