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Oblomow

Klassiker bei Null Papier

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Der russische Schriftsteller Iwan Alexandrowitsch Gontscharow ist einer der größten Realisten der russischen Literatur. Sein Roman "Oblomow" gilt als Klassiker der russischen Romanliteratur.
Als Gontscharows nächstes Buch "Oblomow" im Jahre 1859 veröffentlicht wurde, machte es seinen Autor zu einem lebenden Klassiker.
"Oblomow" wurde zu Recht mit Shakespeares "Hamlet" verglichen. Oblomow verbringt seine Zeit im Bett, bequem in seinem Schlafrock, ("einen echten morgenländischen Schlafrock - ohne die geringste Anlehnung an Europa") und argumentiert müde mit seinem mürrischen, trinkfesten Kammerdiener Sachar, der denkt, dass Flöhe, Läuse und anderes Ungeziefer ein natürlicher Teil des Lebens sind.
Oblomow ist unfähig sich mit praktischen Angelegenheiten auseinanderzusetzen, er wird von seinem Finanzberater betrogen und sein Landgut gleitet in den Ruin. Oblomow ist ein Tagträumer, er hat große Visionen, aber er lässt es an Ehrgeiz missen.
Einhundertfünfzig Seiten braucht es, bis Oblomow das erste Mal aus seinem Bett raus kommt. In der modernen westlichen Literatur soll das Theaterstück "Warten auf Godot" von Samuel Beckett, von Oblomow inspiriert sein.
Null Papier Verlag
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Jürgen Schulze
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 1054 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 9
Erscheinungsdatum 21.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783943466577
Verlag Null Papier Verlag
Dateigröße 3406 KB
Übersetzer Clara Brauner
eBook
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„Russische Lethargie“

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Oblomow, ein russischer Landadeliger, liegt die meiste Zeit des Tages in seiner Petersburger Wohnung im Bett. Müßig verstreicht ein Jahr ums andere. Das eigene Landgut wäre dringend zu modernisieren, die Reise dorthin ist jedoch mit zu viel Mühe verbunden. Sein Freund Stolz, ein vitaler, geradliniger Mann, versucht Oblomow aus seiner Passivität zu befreien. Doch dies scheitert ebenso wie eine zarte Liebschaft zur lebenstüchtigen Olga. Russische Lethargie auf 673 Seiten.

Oblomow, ein russischer Landadeliger, liegt die meiste Zeit des Tages in seiner Petersburger Wohnung im Bett. Müßig verstreicht ein Jahr ums andere. Das eigene Landgut wäre dringend zu modernisieren, die Reise dorthin ist jedoch mit zu viel Mühe verbunden. Sein Freund Stolz, ein vitaler, geradliniger Mann, versucht Oblomow aus seiner Passivität zu befreien. Doch dies scheitert ebenso wie eine zarte Liebschaft zur lebenstüchtigen Olga. Russische Lethargie auf 673 Seiten.

Kundenbewertungen

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Ein Windmühlenkämpfer bleibt heute im Bett
von CB am 22.06.2013

Hunderte von Seiten braucht er, um sich nach allen Gesprächen - mit anderen und sich selbst - endlich einmal aus dem Bett zu quälen... und wofür? Seht selbst. Ein Stern Abzug, da mir die Übersetzung manchmal zu alt erscheint. Aber für andere wäre das vielleicht sogar ein Stern mehr... Hunderte von Seiten braucht er, um sich nach allen Gesprächen - mit anderen und sich selbst - endlich einmal aus dem Bett zu quälen... und wofür? Seht selbst. Ein Stern Abzug, da mir die Übersetzung manchmal zu alt erscheint. Aber für andere wäre das vielleicht sogar ein Stern mehr wert, wer weiß?

der beste Russe
von einer Kundin/einem Kunden aus Tirschenreuth am 10.08.2012

Ich weiß, ich weiß, ich weiß, jetzt werden wieder alle stöhnen: Was ist mit Anna Karenina, was mit der Idiot, was mit Krieg und Frieden und was mit karamasow...? Nein, für mich ist diese Geschichte mein "Lieblingsrusse". Keine ist so modern, europäisch wie diese und dabei längst nicht so tragisch... Ich weiß, ich weiß, ich weiß, jetzt werden wieder alle stöhnen: Was ist mit Anna Karenina, was mit der Idiot, was mit Krieg und Frieden und was mit karamasow...? Nein, für mich ist diese Geschichte mein "Lieblingsrusse". Keine ist so modern, europäisch wie diese und dabei längst nicht so tragisch und moralin. Und was die Sprache betrifft, muss sich Gontscharow sowieso vor nichts verstecken.

Komisch
von Stefan aus Sulzbach-Rosenberg am 07.08.2012

Aber auch tragisch. Nicht umsonst bezeichnen Psychologen "Oblomow" als den zustand eines willensschwachen Neurotikers, gepaart mit Apathie, Faulheit und Parasitismus. Aber wären wir nicht alle - zumindest ab und an - gerne alle so wie er, der hundert Seiten braucht, bis er sich das erstemal aus dem Bette quält? Ein Don Quijote,... Aber auch tragisch. Nicht umsonst bezeichnen Psychologen "Oblomow" als den zustand eines willensschwachen Neurotikers, gepaart mit Apathie, Faulheit und Parasitismus. Aber wären wir nicht alle - zumindest ab und an - gerne alle so wie er, der hundert Seiten braucht, bis er sich das erstemal aus dem Bette quält? Ein Don Quijote, der nicht die Mancha durchstreift, sondern lieber dahim im Morgenrock seine Mitmenschen mit siner intelektuellen Überheblichkeit nervt.... aber doch ein Gescheiterter