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Die Ökonomie von Gut und Böse

Die meisten unterschätzen, wie tief die Ökonomie in der Kultur verwurzelt ist. Nicht so Tomas Sedlacek. Er behauptet: "In der Ökonomie geht es um Gut und Böse. Es geht um Menschen, die Menschen Geschichten über andere Menschen erzählen. Selbst das ausgefeilteste mathematische Modell ist eine Parabel, eine Geschichte, mit der wir die Welt um uns herum zu begreifen versuchen." Sedlacek erschüttert unseren Begriff von Wirtschaft wie wenige vor ihm. Sein Buch ist ein faszinierender Gang durch die Welt der Ökonomie - vom Gilgamesch-Epos über das Alte Testament und Adam Smith bis zur Wall Street und zur Wirtschaftskrise. Und ganz nebenbei erfahren wir, warum die Sprache der Wirtschaft, die Mathematik, nicht wertfrei und kühl ist, sondern schön und sogar verführerisch …
Portrait
Tomas Sedlacek, geboren 1977, lehrt an der Prager Karls-Universität, ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag. Für seinen internationalen Bestseller „Die Ökonomie von Gut und Böse" (Übersetzung in elf Sprachen) erhielt er den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783446431133
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 3816 KB
Übersetzer Ingrid Pross-Gill
Verkaufsrang 15.268
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Buchhändler-Empfehlungen

„Gibt es eine Ökonomie von Gut und Böse?“

Martina Hofmarcher, Thalia-Buchhandlung Wien

Woher kommt die Idee des Fortschritts? Und ist Selbstsucht dem Menschen angeboren? - Ungewöhnliche Fragen für ein Wirtschaftsbuch. Thomas Sedlacek versucht dieser ökonomischen Denkweise auf den Grund zu gehen, die wahren Ursprünge des ökonomischen Denkens liegen für Sedlacek in jahrtausendealten Mythen und Religionen. Woher kommt die Idee des Fortschritts? Und ist Selbstsucht dem Menschen angeboren? - Ungewöhnliche Fragen für ein Wirtschaftsbuch. Thomas Sedlacek versucht dieser ökonomischen Denkweise auf den Grund zu gehen, die wahren Ursprünge des ökonomischen Denkens liegen für Sedlacek in jahrtausendealten Mythen und Religionen.

„Philosophie und Wirtschaft“

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Der Autor Tomás Sedlácek ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und war während der Amtszeit des tschechischen Präsidenten Václav Havel dessen Berater. Das Buch gibt einen kulturhistorischen Querschnitt über das Wechselspiel von Wirtschaft und Ethik vom Beginn des uns bekannten Handels im Zweistromland bis zur aktuellen Situation in der Finanz- und Schuldenkrise.
Spannend dabei ist die enge Wechselwirkung zwischen Wirtschaftsmodellen und philosophisch-religiösen Gesellschaftsmodellen.

Das Buch ist kein wissenschaftliches Lehrbuch, sondern eine kurzweilige Reise durch die Wirtschaftsgeschichte.
Der Autor Tomás Sedlácek ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und war während der Amtszeit des tschechischen Präsidenten Václav Havel dessen Berater. Das Buch gibt einen kulturhistorischen Querschnitt über das Wechselspiel von Wirtschaft und Ethik vom Beginn des uns bekannten Handels im Zweistromland bis zur aktuellen Situation in der Finanz- und Schuldenkrise.
Spannend dabei ist die enge Wechselwirkung zwischen Wirtschaftsmodellen und philosophisch-religiösen Gesellschaftsmodellen.

Das Buch ist kein wissenschaftliches Lehrbuch, sondern eine kurzweilige Reise durch die Wirtschaftsgeschichte.

Kundenbewertungen

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rasante Geschichte der Wirtschaftsphilisophie
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 04.08.2012

Tomas Sedlaceks "Ökonomie von Gut und Böse" ist einerseits eine Kulturgeschichte des ökonomischen Denkens, die vom Gilgamesch-Epos über die griechische Antike, Thomas von Aquin und Adam Smith bis hin zu heutigen Wirtschaftsnobelpreisträgern die gesamte abendländische Geschichte umspannt, andererseits eine Generalkritik der aktuellen Ökonomie. "Wir sind (...) beglückt vor den moralischen... Tomas Sedlaceks "Ökonomie von Gut und Böse" ist einerseits eine Kulturgeschichte des ökonomischen Denkens, die vom Gilgamesch-Epos über die griechische Antike, Thomas von Aquin und Adam Smith bis hin zu heutigen Wirtschaftsnobelpreisträgern die gesamte abendländische Geschichte umspannt, andererseits eine Generalkritik der aktuellen Ökonomie. "Wir sind (...) beglückt vor den moralischen Prinzipien weggerannt, auf denen die Ökonomie doch stehen sollte", charakterisiert Sedlacek die Tendenz der Entwicklung. Eingebunden in Reflexionen über die Grenzen der Wissenschaft und das Erklärungspotenzial von Religion und Mythen, fordert er von der Wohlstandsgesellschaft mehr Demut, Mäßigung und Zufriedenheit. Aufs Ganze gesehen, will Sedlaceks mit den "alternativen Ökonomieschulen einen Schritt vorwärts" machen und einer verantwortungsvollen normativen "Metaökonomie" den Weg bereiten. In manchen Bereichen würde man sich mehr Tiefgang wünschen. Indem Sedlacek beispielsweise die wirtschaftlichen Aspekte etwa im Gilgamesch-Epos und im Alten Testament flott in heutiges Vokabular übersetzt, reduziert er die Texte zu Gleichnissen, ohne die reale Wirtschaftsweise antiker Gesellschaften im Geringsten zu erhellen. Er ebnet alle Epochengräben, namentlich den vom Mittelalter zur Neuzeit, durch vage ideengeschichtliche Bezüge ein. Wie die beklagte Zahlenfixiertheit der Ökonomen den Wirtschaftsalltag prägt, wird ebenfalls nicht erklärt. Um politische Bezüge, Analysen zur Finanzkrise, Vorschläge zu institutionellen Reformen des Wirtschaftssystems oder zur universitären Ausbildung steht es ebenso. Sedlacek bekämpft die böse reduktionistische Profitökonomie originellerweise mit guten ökonomischen Argumenten, ohne marxistisches Vokabular zu gebrauchen. Löblich ist seine Chuzpe, auf 400 Seiten eine ganze Disziplin disziplinieren zu wollen, und die Verständlichkeit seiner Argumentation. Dem großen Publikum bietet Sedlacek Diskussionsstoff, für profunde Wissenschafts- und Kulturhistoriker bietet er aber nicht viel.

Weitschweifig und am Punkt vorbei
von EMundWE aus Österreich am 15.04.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Würde der Autor sich weniger oft wiederholen und weniger ausgiebig aus der Bibel etc. zitieren, hätte es vorliegendes Werk nicht über den Umfang eines Heftes hinausgebracht. Die verhältnismäßig zu weitschweifenden Umtriebe in Philosophie und Religion erweisen sich nur bedingt als sinnvoll und grundlegend für die darauf aufbauenden, spärlich vorgebrachten... Würde der Autor sich weniger oft wiederholen und weniger ausgiebig aus der Bibel etc. zitieren, hätte es vorliegendes Werk nicht über den Umfang eines Heftes hinausgebracht. Die verhältnismäßig zu weitschweifenden Umtriebe in Philosophie und Religion erweisen sich nur bedingt als sinnvoll und grundlegend für die darauf aufbauenden, spärlich vorgebrachten ökonomischen Konsequenzen und Überlegungen, die er anstellt. Lieber dieses Interview mit ihm ansehen: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f990d315-d116-46e7-8c9d-58b672ffca97

gutes buchg
von einer Kundin/einem Kunden aus Mühlhausen /Thüringen am 01.03.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Autor schaut über den Tellerrand hinaus. Seine Beschreibungen bringen geschichtliche und gegenwärtige Ereignisse in Zusammenhang und ermöglichen so einen Einstieg in die Zusammenhänge unserer täglichen Realität. Mir persönlich gehen seine Betrachtungen zwar nicht weit genug - aber deswegen ist es trotzdem ein gutes Buch. Für mich war das Hörbuch EXIT:... Der Autor schaut über den Tellerrand hinaus. Seine Beschreibungen bringen geschichtliche und gegenwärtige Ereignisse in Zusammenhang und ermöglichen so einen Einstieg in die Zusammenhänge unserer täglichen Realität. Mir persönlich gehen seine Betrachtungen zwar nicht weit genug - aber deswegen ist es trotzdem ein gutes Buch. Für mich war das Hörbuch EXIT: Wohlstand ohne Wachstum ein sehr guter Einstieg. Die intelligenteste Analyse unserer Gegenwart, mit Hintergründen und geschichtlichen Zusammenhängen habe ich in dem Buch Ökolution 4.0: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Imperative in Zeiten ökologischer und ökonomischer Krisen gefunden. Ein sagenhaftes Werk. Ich habe noch nie so ein gutes Buch gelesen. Aber trotzdem ist "Die Ökonomie von Gut und Böse" ganz klar empfehlenswert. Es wird Zeit, dass wir unkonventionelle Sichten zulassen, denn die konventionellen funktionieren offensichtlich nicht. Das sehen wir jeden Tag.