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Gärtnerseelen

Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht

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Im Gärtnern liegt ein Schatz verborgen
- Christiane Büch begleitet elf beseelte GärtnerInnen durchs Jahr
- Stimmungsvolle Einblicke in eine Welt voller grüner und blühender Gedanken
- Mit wunderschönen, persönlichen Fotos
Warum macht Gärtnern glücklich? Gärtnern ist mehr als ein Hobby, es ist Leidenschaft. Aber was ist es genau? Warum lässt es uns nie wieder los? Christiane Büch versucht Antworten auf diese Fragen zu finden, lernt dabei viele begeisterte Gärtner und ihre Refugien kennen und hat Freunde fürs Leben gefunden. Das Tagebuch einer Gartenbegeisterten, zum Hineinträumen und Schwelgen.
Portrait

Christiane Büch, Wensin-Garbek, stammt aus einer traditionsreichen Gärtnerfamilie. Sie gestaltet Gärten und hält Vorträge zu diesem Thema.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 191
Erscheinungsdatum 27.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8001-7750-9
Verlag Ulmer Eugen Verlag
Maße (L/B/H) 24,2/17,9/2,4 cm
Gewicht 700 g
Abbildungen mit 200 Farbfotos
Buch (gebundene Ausgabe)
25,60
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Gärtnerseelen
von Jochen Wegner am 22.01.2013

Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht, dieser Frage geht Christiane Büch in ihrem Buch „Gärtnerseelen“ nach. Gleich zu Beginn, auf Seite 7 wird mit den Worten: „Ich denke, liebe Leserin, wir duzen uns gleich,…“, sowie auch im weiteren Verlauf des Buches, deutlich gemacht, dass es wohl nicht für... Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht, dieser Frage geht Christiane Büch in ihrem Buch „Gärtnerseelen“ nach. Gleich zu Beginn, auf Seite 7 wird mit den Worten: „Ich denke, liebe Leserin, wir duzen uns gleich,…“, sowie auch im weiteren Verlauf des Buches, deutlich gemacht, dass es wohl nicht für uns Männer geschrieben ist. Christiane Büch, Gartengestalterin aus Norddeutschland, erzählt mit großer Fachkenntnis und lyrisch untermalt, ganz köstlich ist das Schneckengedicht auf Seite 126, von ihrem Garten und acht weiteren Gärten und ihren Besitzern. Dazu besucht sie die Gärten zu verschiedenen Tageszeiten über das ganze Jahr verteilt, also gewissermaßen ein Tagebuch. Als „Roter Faden“ durch das Buch dient eine Dreiblatt-Spiere (Gillenia trifoliata), die sie jedem Gartenbesitzer geschenkt hat, ohne den Namen zu nennen und mit dem Hinweis, die Pflanze entscheiden zu lassen, wo im Garten sie wachsen möchte. Spätestens hier stutzt der eine oder andere, doch die Autorin hat die Empfehlung gegeben, dem Gefühl eine Chance zu geben, der Intuition und den Kopf auszuschalten dann kann man auch mit den Pflanzen sprechen. Als Grundanliegen des Buches nennt die Autorin die Suche nach den Quellen der Gartenbegeisterung. „Welcher Schatz liegt im Gärtnern verborgen?“ Der Garten ist mehr als Hobby und Leidenschaft, und dem versucht sie mit Hilfe der anderen Gartenbesitzer auf die Spur zu kommen. Durch die Erzählungen aus der Kindheit und Jugend wird klar, dass ein großer Teil der Gartenbegeisterung vererbt wird. Außerdem erzählt sie recht überzeugend von sich und anderen über die Wirkung des Gartens und der Pflanzen auf ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit. Ansonsten wirken die Geschichten auf mich eher banal. Mit Spannung habe ich das Buch trotzdem gelesen, weil ich bis zum Schluss immer hoffte, noch mehr zu den Quellen der Gartenbegeisterung zu erfahren. Ziemlich am Ende bittet die Autorin eine Gartenfreundin ihr Verhältnis zum Gärtnern in Worte zu kleiden. Die Antwort. „Der Garten ist Nahrung für die Seele,…Er ist meine Suche nach dem Paradies.“ Hier könnte man jetzt weiter denken um die Quellen der Gartenbegeisterung zu finden. Aber das wäre zu kopflastig für das Buch. Fazit: Das Buch ist keine kopflastige Beantwortung der Frage, „Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht“ sondern ein ganz persönlicher Erfahrungsbericht der Autorin und anderer Gartenbegeisterter, den man mit einem Augenzwinkern lesen kann. Warum einem Text über Gartenbegeisterung so viele düstere Bilder zugeordnet wurden, ist mir unverständlich.