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Sämtliche Werke in fünf Bänden

Die Welt als Wille und Vorstellung 2

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DIE WELT ALS WILLE UND VORSTELLUNG
Zweiter Band, welcher die Ergänzungen zu den vier Büchern des ersten Bandes enthält
Ergänzungen zum ersten Buch:
Erste Hälfte: die Lehre von der anschaulichen Vorstellung (Kap. 1. Zur idealistischen Grundansicht / 2. Zur Lehre von der anschauenden oder Verstandes-Erkenntnis / 3.Über die Sinne / 4. Von der Erkenntnis a priori)
Zweite Hälfte: die Lehre von der abstrakten Vorstellung oder dem Denken (Kap. 5. Vom vernunftlosen Intellekt / 6. Zur Lehre von der abstrakten oder Vernunft-Erkenntnis / 7. Vom Verhältnis der anschauenden zur abstrakten Erkenntnis / 8. Zur Theorie des Lächerlichen / 9. Zur Logik überhaupt / 10. Zur Syllogistik / 11. Zur Rhetorik / 12. Zur Wissenschaftslehre / 13. Zur Methodenlehre der Mathematik / 14. Über die Gedankenassoziation / 15. Von den wesentlichen Unvollkommenheiten des Intellekts / 16. Über den praktischen Gebrauch der Vernunft und den Stoizismus / 17. Über das metaphysische Bedürfnis des Menschen)

Ergänzungen zum zweiten Buch:
Kap. 18. Von der Erkennbarkeit des Dinges an sich / 19. Vom Primat des Willens im Selbstbewußtsein / 20. Objektivation des Willens im tierischen Organismus / 21. Rückblick und allgemeinere Betrachtung / 22. Objektive Ansicht des Intellekts / 23. Über die Objektivation des Willens in der erkenntnislosen Natur / 24. Von der Materie / 25. Transzendente Betrachtung über den Willen als Ding an sich / 26. Zur Teleologie / 27. Vom Instinkt und Kunsttrieb / 28. Charakteristik des Willens zum Leben

Ergänzungen zum dritten Buch:
Kap.29. Von der Erkenntnis der Ideen / 30. Vom reinen Subjekt des Erkennens / 31. Vom Genie / 32. Über den Wahnsinn / 33. Vereinzelte Bemerkungen über Naturschönheit / 34. Über das innere Wesen der Kunst / 35. Zur Ästhetik der Architektur / 36. Vereinzelte Bemerkungen zur Ästhetik der bildenden Künste / 37. Zur Ästhetik der Dichtkunst / 38. Über Geschichte / 39. Zur Metaphysik der Musik

Ergänzungen zum vierten Buch:
Kap. 40. Vorwort / 41. Über den Tod und sein Verhältnis zur Unzerstörbarkeit unsers Wesens an sich / 42. Leben der Gattung / 43. Erblichkeit der Eigenschaften / 44. Metaphysik der Geschlechtsliebe / 45. Von der Bejahung des Willens zum Leben / 46. Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens / 47. Zur Ethik / 48. Zur Lehre von der Verneinung des Willens zum Leben / 49. Die Heilsordnung / 50. Epiphilosophie

Textkritisches Nachwort / Register
Portrait
Arthur Schopenhauer wurde am 22. Februar 1788 in Danzig geboren. Sein Vater entstammte einer angesehenen Danziger Kaufmannsdynastie, seine Mutter Johanna Schopenhauer wurde später eine bekannte Schriftstellerin. Als Kind zog er mit seiner Familie nach Hamburg, wo der Vater 1805 verstarb. Während Schopenhauers Mutter und Schwester nach Weimar übersiedelten, blieb er in Hamburg und konnte durch seinen Anteil am väterlichen Erbe frei von finanziellen Sorgen leben. 1809 begann er an der Universität Göttingen ein Studium der Medizin, das er jedoch bald zugunsten der Philosophie aufgab. Über seine in Weimar lebende Mutter wurde er mit Goethe bekannt. 1816 veröffentlichte Schopenhauer eine eigene Farbenlehre mit dem Titel Ueber das Sehn und die Farben, was zu einer Verstimmung mit Goethe führte. 1819 erschien Schopenhauers Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung, das im Laufe der Jahre von ihm jedoch noch erheblich erweitert wurde. 1820 begann Schopenhauer an der noch jungen Berliner Universität zu lehren. Er war ein bedeutender Schüler Kants und vertrat als einer der ersten Philosophen im deutschsprachigen Raum die Überzeugung, daß der Welt ein unvernünftiges Prinzip zugrundeliege. Schopenhauer starb am 21. September 1860 in Frankfurt am Main.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Wolfgang Löhneysen
Seitenzahl 925
Erscheinungsdatum 23.11.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28262-5
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,5/10,8/3,2 cm
Gewicht 456 g
Auflage 10
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Der Wille zur Kunst !
von Jérôme aus Bad Eilsen am 23.02.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schopenhauer war auf der Suche nach den Bestandteilen, welche die Welt in ihrem Innersten zusammenhalten. Anders als seine philosophischen Vorgänger, die den Geist für die alles zusammenhaltende Kraft definierten, war Schopenhauer auf eine andere Ontologie gestoßen, die bei den Vertretern des damals vorherrschenden deutschen Idealismus für großen Unmut sorgte.... Schopenhauer war auf der Suche nach den Bestandteilen, welche die Welt in ihrem Innersten zusammenhalten. Anders als seine philosophischen Vorgänger, die den Geist für die alles zusammenhaltende Kraft definierten, war Schopenhauer auf eine andere Ontologie gestoßen, die bei den Vertretern des damals vorherrschenden deutschen Idealismus für großen Unmut sorgte. Schopenhauer löste eine lange Tradition ab, welche sich durch den fragenden Geist , der Welt zu nähern gedachten. Doch auf diese Weise kratzte man bloß an der Oberfläche der Dinge, so der Philosoph, das Wesen jedoch sei so gänzlich unerkennbar. Sein Hauptwerk, welches den kühnen Titel " Die Welt als Wille und Vorstellung " trägt, brachte eine neue Perspektive auf die Sicht der Dinge. Es ist in vier Bücher eingeteilt und beginnt bei der Vorstellung. Diese zerspringt nun in ein erkennendes, aber nie erkanntes Subjekt und in ein Objekt, das immer auf ein Subjekt bezogen ist. Beeinflusst durch Kant, sieht auch Schopenhauer die Welt der Objekte durch Raum, Zeit und Kausalität geprägt, welche a priori im Subjekt bereitliegen und die Form der Wirklichkeit konstituieren. Auf diese Weise jedoch, kritisiert Schopenhauer, gleichen wir einem, der von außen dem Wesen der Dinge beizukommen versucht, aber nichts als Bilder und Begriffe gewinnt. Das zweite Buch stellt nun den Versuch dar in das Innere vorzustoßen und die Welt unabhängig der Vorstellungen zu betrachten. Was ist die Welt und was hat es mit dem Sein auf sich, fragt sich der Autor. Für Kant war es unmöglich das sogenannte Ding an sich zu erkennen, da diesem keine Anschauung in Raum und Zeit zugrunde liegt. Schopenhauer teilt zu einem gewissen Grad diese Ansicht, wendet jedoch ein, dass wir, die Erkennenden von unserem eigenen Wollen Erkenntnis haben. Diese Anschauung, die weder räumlich noch leer ist, sondern realer als irgend eine andere, stellt eine Möglichkeit dar, äußere Vorgänge aus dem inneren zu verstehen. Mittels dieser Introspektion, meint er, einen Schlüssel gefunden zu haben, um sich dem Ding an sich zu nähern. Der Wille schafft sich im Intellekt ein Werkzeug, sich selbst und sein Wollen zu erkennen. Er benötigt ihn, um die erscheinende Welt als einen Spiegel seiner Objektivation in ihm aufzufassen. Bei Descartes verbürgt das Denken das Sein, ich denke also bin ich, anders Schopenhauer, bei ihm ist es der allem zugrunde liegende, ziellose Wille, der die Essenz der Welt ausmacht. Der Ton des Buches wird nun zunehmend pessimistischer. In allen Dingen waltet, so Schopenhauer eine Art Urwille. Ob Pflanzen, Tiere oder Menschen , der Wille verwirklicht sich als waltende Kraft und schafft sich im Menschen ein Selbstbewusstsein, um sich seiner bewusst zu werden. Dieser immer wollende, aber nie zufriedene Wille, der unnachgiebig von neuen quälenden Wünschen getrieben wird, kann einzig in der Überwindung durch Kontemplation verneint werden, wodurch ein innerer Friede erreicht werden kann. Zum schauenden Weltauge sollen wir werden, so Schopenhauer und die reinen aller Wirklichkeit vorangehenden Äüßerungen des Urwillens erkennen. In der Kunst sieht er diesen Blick auf die Ideen realisiert. Ein philosophischen Meisterwerk, welches sich am besten mit Vorkenntnissen zu Kant und Platon lesen lässt.